Isabel Lete Landa war eine spanische Nonne, die dem Kongregationsverband der Mercedarierinnen angehörte. Geboren 1913 in Osintxu, führte sie ein Leben, das dem Dienst und der religiösen Hingabe gewidmet war. Nachdem sie ihre Mutter in jungen Jahren verloren hatte, wurde sie von Verwandten in der Gegend von Azpeitia aufgezogen. Zeit ihres Lebens widmete sie sich intensiv der Pflege von Verwundeten und Tuberkulosekranken, wobei sie sich schließlich selbst mit der Krankheit ansteckte. Sie verstarb 1941 im Alter von 28 Jahren in Eibar.
Leben und Dienst
Während ihrer Ausbildung in Madrid und Zumárraga pflegte sie viele Menschen, die im Bürgerkrieg verwundet worden waren. Später zog sie nach Eibar, um Patienten in einem Krankenhaus nahe der Residenz San Andrés zu unterstützen. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Hilfe an Tuberkulosekranken führte zu ihrer eigenen Infektion. In ihrer Kongregation wird sie für ihre demütige und mystische Spiritualität in Erinnerung behalten, die sie nach dem Vorbild der heiligen Therese von Lisieux gestaltete.
Verehrung
Die katholische Kirche erkennt sie als selig an. Ihre Seligsprechung wurde 2006 durch Papst Benedikt XVI. autorisiert. Sie wird für ihr Leben einfacher Hingabe und ihr leidenschaftliches Engagement im Dienst an den Kranken und Armen gefeiert.