Domenico Lentini war ein italienischer katholischer Priester, der 1770 in Lauria geboren wurde. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1794 diente er als Pfarrer in Potenza, wo er sein Leben dem Dienst an den Armen und der Förderung der Eucharistiefrömmigkeit widmete. Bekannt für seinen asketischen Lebensstil und seinen Einsatz beim Unterrichten des Katechismus und der Literatur für seine Gemeindemitglieder, wurde er oft für seine tiefe spirituelle Intensität anerkannt. Er starb 1828 und wurde später von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1997 seliggesprochen.
Leben und Wirken

Geboren in eine Familie bescheidener Verhältnisse, verfolgte Lentini trotz finanzieller Schwierigkeiten sein religiöses Studium. Nach seiner Weihe konzentrierte er sein Wirken auf die Seelsorge, wobei er häufig Beichten abnahm und die lokale Gemeinschaft unterrichtete. Er führte ein einfaches Leben und praktizierte oft Buße, um Christus nachzuahmen und den Armen nahe zu bleiben. Seine tiefe Verehrung der Eucharistie brachte ihm unter seinen Zeitgenossen den Beinamen „ein Engel am Altar“ ein.
Verehrung
Das Verfahren zu seiner Anerkennung begann im 19. Jahrhundert, und er wurde 1935 als Verehrwürdiger erklärt. Nachdem ein Wunder bestätigt worden war, wurde er 1997 seliggesprochen. Er wird am 25. Februar, dem Jahrestag seines Todes, geehrt. Sein Ruf nach Heiligkeit wurde bereits bei seinem Begräbnis beachtet, bei dem es hieß, seine Überreste hätten einen süßen Duft verströmt.
