Zdislava von Lemberk war eine tschechische Adlige des 13. Jahrhunderts und eine Dominikaner-Tertiarin, die für ihre umfangreiche Philanthropie bekannt ist. Geboren um 1215 in Křižanov, führte sie ein Leben, das von tiefer Frömmigkeit und dem Dienst an den Armen geprägt war. Trotz einer schwierigen Ehe mit dem Adligen Havel von Markvartice nutzte sie ihre Stellung auf der Burg Lemberk, um Flüchtlingen, die durch Invasionen vertrieben wurden, Zuflucht und Hilfe zu gewähren. Sie wurde später im Jahr 1907 selig- und 1995 heiliggesprochen und wurde zu einer bedeutenden Figur in der katholischen Tradition.
Leben und Frömmigkeit


Aufgewachsen in einem frommen böhmischen Haushalt, zeigte Zdislava schon früh eine Neigung zum Askese. Nach ihrer Heirat mit Havel verband sie ihre adligen Pflichten mit intensiven wohltätigen Aktivitäten, einschließlich der Unterstützung von Hospitälern und der Gründung religiöser Stiftungen. Sie war Mitglied des Dritten Ordens des Heiligen Dominikus und war für ihre tägliche Eucharistie bekannt. Sie starb am 1. Januar 1252 auf der Burg Lemberk.
Verehrung und Vermächtnis

Als Schutzpatronin von Böhmen wird sie auch von jenen angerufen, die unter schwierigen Ehen leiden oder wegen ihres Glaubens verspottet werden. Ihr Gedenktag wird am 1. Januar begangen. Es wurde berichtet, dass sie nach ihrem Tod ihrem Ehemann erschien, um ihm Trost zu spenden. Sie bleibt eine hochverehrte Figur in der katholischen Kirche, wobei ihr Leben als Beispiel für Geduld und Großzügigkeit dient.
