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Golfturnier zwischen den USA und Europa

Ryder Cup

Ryder Cup

Das Wichtigste

Datum der Gründung, Entstehung, Erbauung1927
ist ein(e)wiederkehrende Sportveranstaltung
StaatVereinigte Staaten

Der Ryder Cup ist ein im Zwei-Jahres-Turnus ausgerichtetes mehrtägiges Golfmannschaftsturnier zwischen den besten Golfern Europas und der Vereinigten Staaten. Benannt ist es nach dem britischen Saatguthändler und Golfsponsor Samuel Ryder. Obwohl es sich um ein reines Prestigeduell ohne ausgeschüttete Preisgelder handelt, hat es sich seit seiner ersten offiziellen Ausrichtung im Jahre 1927 zum bedeutendsten Golfmannschaftsturnier der Welt entwickelt. Seit seiner ersten Ausrichtung, damals nur zwischen Spielern aus Großbritannien und den USA, wird der Austragungsort zwischen den Kontinenten gewechselt. Anders als fast alle Profi-Turniere wird der Wettkampf nicht im üblichen Zählspiel-, sondern im Lochspiel-Modus mit wechselnden Spielarten ausgetragen.

Das Turnier wird gemeinsam von der PGA of America und Ryder Cup Europe veranstaltet. Letzteres ist ein Joint Venture der PGA European Tour (60 %), der PGA of Great Britain and Ireland (20 %) und der PGA of Europe (20 %).

Geschichte

Der Ryder Cup
Der Ryder Cup
Bernhard Langer beim Ryder Cup 1991 auf Kiawah Island
Bernhard Langer beim Ryder Cup 1991 auf Kiawah Island
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Entstehung und inoffizielle Austragungen

Die Vorgeschichte des ab 1927 regelmäßig ausgeführten und dann offiziell so benannten Ryder Cups geht bis auf das Jahr 1920/21 zurück. Der Golf-Illustrated-Redakteur James D. Harnett hatte die Idee, zur Vorbereitung auf die im schottischen St Andrews stattfindenden British Open des Jahres 1921 eine schlagkräftige amerikanische Delegation zu bilden, da dieser Titel bis dahin noch nie von einem US-Amerikaner gewonnen werden konnte. Seine Zeitschrift startete daraufhin einen Aufruf, um eine Finanzierung für dieses Vorhaben durch Spenden zu erreichen. Das Anliegen wurde auch der PGA vorgetragen, die es dann auch unterstützte. Im Frühjahr 1921 nahm dieses Vorhaben Gestalt an – es wurde eine Mannschaft von zwölf Golfern gebildet, die frühzeitig nach Großbritannien reisen sollte. Um eine bessere Vorbereitung auf die British Open zu gewährleisten, kam gleichzeitig die Idee eines im Vorfeld stattfindenden Vergleichswettkampfes mit britischen Golfern auf. Dieser Anlass wurde dann auch am 6. Juni 1921, zwei Wochen vor der eigentlichen Meisterschaft, im nahegelegenen Gleneagles ausgetragen. Da jedoch nicht alle US-Amerikaner antreten konnten, wurden die Mannschaften dann von jeweils 10 Golfern gebildet. Gespielt wurden morgens 5 Foursomes und nachmittags 10 Einzelmatches auf dem „King's Course“ des Gleneagles Hotels. Die britische Auswahl gewann diesen Vergleich deutlich mit 9:3 Siegen bei 3 geteilten Partien. Obwohl dieser Vergleich deutlich verloren ging, wurde das eigentliche Ziel der Aktion erreicht; der Amerikaner Jock Hutchison – allerdings gebürtiger Schotte – gewann anschließend die British Open des Jahres 1921.

Obwohl die Aktion erfolgreich war, wurde der Vergleich in den nächsten Jahren nicht mehr durchgeführt; zur damaligen Zeit reisten nicht sehr viele US-Golfer regelmäßig zu den Turnieren nach Großbritannien, da ihnen oft der Reiseaufwand zu groß war. Zu einer Neuauflage dieses Ländervergleiches sollte es dann erst wieder im Jahre 1926 kommen, als wieder eine größere Anzahl US-Golfer zu den britischen Turnieren gemeldet war und der Golfprofi Walter Hagen daraufhin im Februar 1926 zu einem erneuten Vergleich der beiden Länder aufrief. Er plante, dass jeweils vier Golfer der beiden Länder in einem Zählspielwettbewerb gegeneinander antreten sollten. Im April des Jahres 1926 wurde durch die New York Times bekanntgegeben, dass ein ungenannter Golfenthusiast einen Preis für ein jährlich stattfindendes Turnier stiften wolle. Ein paar Wochen später wurden dann die ersten Details und ein Termin veröffentlicht, es sollte ein jährlicher Vergleich im Lochspiel-Modus zwischen acht britischen und amerikanischen Golfspielern sein, der zuerst am 5. und 6. Juni ausgetragen werden sollte. Am ersten Tag sollten dabei Foursomepartien gespielt werden, der zweite Tag sollte ausschließlich den Einzelmatches dienen. Gleichzeitig wurde auch der Name des Samenhändlers Samuel Ryder als Stifter veröffentlicht, dieser war mit seinem Bruder James als wichtiger Sponsor und Gönner der britischen Turniere in Erscheinung getreten. Das Turnier wurde dann schließlich mit jeweils zehn Spielern ausgetragen und wurde zu einer empfindlichen Niederlage für die US-Amerikaner, sie verloren mit 13:1 Spielen bei einer geteilten Partie. Entgegen der ursprünglichen Bekanntgabe wurde der Pokal dann aber doch nicht vergeben; Ryder entschloss sich, den Cup ein Jahr zurückzuhalten, da verschiedene Seiten Kritik äußerten; u. a. weil die US-Mannschaft nicht durch die PGA selbst, sondern hauptsächlich durch Walter Hagen gebildet worden war. Ein weiterer Kritikpunkt war die späte Ankunft der Amerikaner, sodass sie sich vor dem Turnier nicht einspielen konnten. Zusätzlich wurde der „offizielle“ Charakter des Anlasses generell in Zweifel gezogen; kurz vor dem Anlass fand in den USA ein Generalstreik statt, Spieler- und Zuschauerteilnahmen waren daraufhin lange unsicher. Der entscheidende Punkt waren aber vermutlich Unstimmigkeiten bezüglich der Spielberechtigungen; auf US-Seite waren fünf Spieler nominiert, die keine gebürtigen US-Amerikaner waren – diese wurden dann als nicht spielberechtigt gewertet, zusätzlich wurden zwei weitere Spieler nicht für die Matches berücksichtigt – die Spiele wurden dann auch nur von den drei US-Amerikanern Walter Hagen, Bill Melhorn und Al Watrus bestritten. Obwohl die Veranstaltung letztendlich im inoffiziellen Rahmen stattfand, wurde sie von der damaligen Presse in ihrer Berichterstattung hauptsächlich als „Ryder Cup“ bezeichnet.

Offizielle Austragungen

Die erste offizielle Austragung des Cups fand dann im Jahre 1927 in Worcester, Massachusetts, unter wesentlich professionelleren Rahmenbedingungen statt. Die Regeln wurden im Vorfeld von einem Komitee festgelegt und die PGA of America führte Qualifikationen für ihre Spieler ein. Sie legte auch fest, dass nur gebürtige US-Bürger startberechtigt sind, obwohl dies nicht Teil ihres Standardregelwerkes war. Die britische „Golf Illustrated“ rief ein Spenden-Ziel von 3.000 Pfund für einen Fonds aus, um ihren Golfern die Teilnahme an der U.S. Open und am Ryder Cup zu ermöglichen. Ryder zeichnete hier zuerst 100 £; nachdem der Fonds mit einem Fehlbetrag von 300 £ geschlossen wurde, schoss er die fehlende Summe zusätzlich bei. Die ersten Teamkapitäne waren Ted Ray (Großbritannien) und Walter Hagen (USA). Die USA konnten sich dabei einen deutlichen Sieg mit 9,5 zu 2,5 Punkten sichern. Im Jahre 1928 wurde aufgrund der umfangreichen Vorbereitungen und Umstände beschlossen, das nächste Turnier erst 1929 durchzuführen und diesen Zweijahres-Turnus künftig beizubehalten. Für das Turnier 1929 bestätigte die PGA of America ihre Regelung, nur geborene US-Bürger spielen zu lassen, diese Entscheidung wurde dann aber am Ende des Jahres durch das Ryder-Cup-Komitee revidiert. Es beschloss die generelle Spielberechtigung auch für alle eingebürgerten Spieler eines Landes und Mitglieder der jeweiligen nationalen Spielerorganisation.

Von 1939 bis 1945 wurde der Ryder Cup wegen des Zweiten Weltkriegs abgesagt. 2001 wurde das Match wegen der Terroranschläge des 11. September um ein Jahr verschoben, danach fand das Turnier bis 2018 in geraden Jahren statt. Nach einer weiteren Verschiebung aufgrund der COVID-19-Pandemie sind es seit 2021 wieder ungerade Jahre.

Die amerikanischen Golfer dominierten den Cup phasenweise nach Belieben, zwischen 1935 und 1973 konnte sich die britische Auswahl nur ein einziges Mal durchsetzen. Um den Wettkampf ausgeglichener zu gestalten, wurde die britische Mannschaft ab 1973 mit Golfern aus Irland verstärkt, seit 1979 können Spieler aus ganz Europa als Gegner der USA aufgeboten werden. Seitdem ist das Kräfteverhältnis ausgeglichener: Obwohl das amerikanische Team meist als Favorit antritt, konnten sie seit diesem Zeitpunkt nur noch acht Wettbewerbe für sich entscheiden; Europa gewann bei elf Anlässen (1989 wurde ein Unentschieden erzielt; Europa behielt dabei als Titelverteidiger den Cup).

Der Ryder Cup hat sich allmählich zu einem sehr ernsthaft geführten Vergleich der Golfer der Alten gegen die der Neuen Welt und zu einer viel beachteten Sportveranstaltung entwickelt. Untypisch für den eigentlich so vornehm-zurückhaltenden Golfsport schaukeln sich die Emotionen bei Spielern und Zuschauern zuweilen extrem hoch – in den 1990er Jahren bis hin zu Vorwürfen der Unsportlichkeit.

Teams

Jedes Team stellt zwölf Spieler, die Qualifikation erfolgt hauptsächlich über die „Moneylists“ der PGA und der European Tour. In der Regel qualifizieren sich acht bis zehn Spieler über die relevanten Listen, für die restlichen freien Plätze kann der Captain Wildcards („Captain’s Picks“) verteilen.

Captain

Für jedes Team wird ein Team Captain berufen, abseits der Captain’s Picks bestimmt er wesentlich die Aufstellung und die Strategie des Teams. Der Captain kann sowohl als Playing (spielender) oder Non Playing (nichtspielender) Captain auftreten. Dem Captain stehen bis zu vier (im Jahr 2012) Vizecaptains unterstützend zur Seite.

Modus

Im Gegensatz zu den sonst üblichen professionellen Golfturnieren wird der Ryder Cup nicht als Zählspiel, sondern im Lochspiel-Modus gespielt. Seit dem Jahr 1979 werden in drei Tagen von Freitag bis Sonntag 28 Partien über maximal 18 Loch gespielt: jeweils vier Foursome- und Fourball-Partien am Freitag und Samstag vormittags sowie nachmittags und am Schlusstag traditionell die zwölf Einzelmatches. Für die Fourball- und Foursome-Spiele legen die Kapitäne jeweils die Zusammensetzungen der Teams und die Reihenfolge fest, in der die Teams spielen. Ob zuerst Fourball oder Foursome gespielt wird legt der jeweilige Veranstalter fest. Auch bei den Einzelpartien legen die Mannschaftskapitäne fest, in welcher Reihenfolge die 12 Spieler antreten. Dabei kennen sie weder die Zusammensetzungen der Viererpaarungen noch die gewählte Reihenfolge der anderen Partei, so dass sich die Paarungen zufällig ergeben. Der Sieger jeder Partie bekommt einen Punkt, ein Unentschieden wird mit je einem halben Punkt für beide Parteien gewertet. Falls es am Ende der 28 Partien zu einem Gleichstand kommt (14:14), wird der Titelträger zum Sieger erklärt. Das Herausforderer-Team benötigt also mindestens 14½ Punkte zum Sieg.

Jahr Tag 1 Tag 2 Tag 3 Total
Punkte
Vormittag Nachmittag Vormittag Nachmittag Vormittag Nachmittag
1927–59 4 36-Loch Foursome 8 36-Loch Einzel – 12
1961 4 Foursome 4 Foursome 8 Einzel 8 Einzel – 24
1963–71 4 Foursome 4 Foursome 4 Fourball 4 Fourball 8 Einzel 8 Einzel 32
1973 4 Foursome 4 Fourball 4 Foursome 4 Fourball 8 Einzel 8 Einzel 32
1975 4 Foursome 4 Fourball 4 Fourball 4 Foursome 8 Einzel 8 Einzel 32
1977 5 Foursome 5 Fourball 10 Einzel 20
seit 1979 4 Foursome 4 Fourball 4 Foursome 4 Fourball 12 Einzel 28
oder oder
4 Fourball 4 Foursome 4 Fourball 4 Foursome

Ergebnisse

Jahr Ort (Club, Kurs) Stadt Sieger P. Verlierer P. Captain USA Captain EUR/GBR
1927 Worcester, MA  USA 9½  GBR 2½ Walter Hagen Ted Ray
1929 Leeds  GBR 7  USA 5 Walter Hagen George Duncan
1931 Columbus, OH  USA 9  GBR 3 Walter Hagen Charles Whitcombe
1933 Southport  GBR 6½  USA 5½ Walter Hagen J.H. Taylor
1935 Paramus, NJ  USA 9  GBR 3 Walter Hagen Charles Whitcombe
1937 Southport  USA 8  GBR 4 Walter Hagen Henry Cotton
1947 Portland, OR  USA 11  GBR 1 Ben Hogan Henry Cotton
1949 Scarborough  USA 7  GBR 5 Ben Hogan Charles Whitcombe
1951 Pinehurst, NC  USA 9½  GBR 2½ Sam Snead Arthur Lacey
1953 Wentworth Club, Virginia Water, Surrey  USA 6½  GBR 5½ Lloyd Mangrum Henry Cotton
1955 Rancho Mirage, CA  USA 8  GBR 4 Chick Harbert Dai Rees
1957 Worksop, South Yorkshire  GBR 7½  USA 4½ Jack Burke Jr Dai Rees
1959 Indian Wells, CA  USA 8½  GBR 3½ Sam Snead Dai Rees
1961 Royal Lytham & St Annes, Lytham St Annes  USA 14½  GBR 9½ Jerry Barber Dai Rees
1963 Atlanta Athletic Club, Atlanta, GA  USA 23  GBR 9 Arnold Palmer John Fallon
1965 Royal Birkdale Golf Club, Southport  USA 19½  GBR 12½ Byron Nelson Harry Weetman
1967 Houston, TX  USA 23½  GBR 8½ Ben Hogan Dai Rees
1969* Royal Birkdale Golf Club, Southport  USA 16  GBR 16 Sam Snead Eric Brown
1971 St. Louis, MO  USA 18½  GBR 13½ Jay Hebert Eric Brown
1973 Muirfield, Gullane  USA 19 GBR & IRL 13 Jack Burke Jr. Bernard Hunt
1975 Ligonier, PA  USA 21 GBR & IRL 11 Arnold Palmer Bernard Hunt
1977 Royal Lytham & St Annes, Lytham St Annes  USA 12½ GBR & IRL 7½ Dow Finsterwald Brian Huggett
1979 The Greenbrier (The Greenbrier Course), White Sulphur Springs, WV  USA 17 EUR 11 Billy Casper John Jacobs
1981 Walton Heath Golf Club, Walton-on-the-Hill, Surrey  USA 18½ EUR 9½ Dave Marr John Jacobs
1983 PGA National Golf Club, Palm Beach Gardens, FL  USA 14½ EUR 13½ Jack Nicklaus Tony Jacklin
1985 The Belfry (Brabazon Course), Sutton Coldfield EUR 16½  USA 11½ Lee Trevino Tony Jacklin
1987 Muirfield Village, Dublin, OH EUR 15  USA 13 Jack Nicklaus Tony Jacklin
1989* The Belfry (Brabazon Course), Sutton Coldfield EUR 14  USA 14 Raymond Floyd Tony Jacklin
1991 Kiawah Island Golf Resort (Ocean Course), Kiawah Island, SC  USA 14½ EUR 13½ Dave Stockton Bernard Gallacher
1993 The Belfry (Brabazon Course), Sutton Coldfield  USA 15 EUR 13 Tom Watson Bernard Gallacher
1995 Oak Hill Country Club (East Course), Pittsford, NY EUR 14½  USA 13½ Lanny Wadkins Bernard Gallacher
1997 Valderrama Golf Club, San Roque EUR 14½  USA 13½ Tom Kite Severiano Ballesteros
1999 The Country Club (Composite Course), Brookline, MA  USA 14½ EUR 13½ Ben Crenshaw Mark James
2002 The Belfry (Brabazon Course), Sutton Coldfield EUR 15½  USA 12½ Curtis Strange Sam Torrance
2004 Oakland Hills Country Club (South Course), Bloomfield Township, MI EUR 18½  USA 9½ Hal Sutton Bernhard Langer
2006 The K Club, Straffan, County Kildare EUR 18½  USA 9½ Tom Lehman Ian Woosnam
2008 Valhalla Golf Club, Louisville, KY  USA 16½ EUR 11½ Paul Azinger Nick Faldo
2010 Celtic Manor Resort (Twenty Ten Course), Celtic Manor, Newport EUR 14½  USA 13½ Corey Pavin Colin Montgomerie
2012 Medinah Country Club (Course No. 3), Medinah, IL EUR 14½  USA 13½ Davis Love III José María Olazábal
2014 Gleneagles Hotel (PGA Centenary Course), Auchterarder EUR 16½  USA 11½ Tom Watson Paul McGinley
2016 Hazeltine National Golf Club, Chaska, MN  USA 17 EUR 11 Davis Love III Darren Clarke
2018 Le Golf National (Albatros-Kurs), Saint-Quentin-en-Yvelines EUR 17½  USA 10½ Jim Furyk Thomas Bjørn
2021 Whistling Straits (Straits Course), Haven, WI  USA 19 EUR 9 Steve Stricker Pádraig Harrington
2023 Marco Simone Golf & Country Club, Guidonia EUR 16½  USA 11½ Zach Johnson Luke Donald
2025 Bethpage Black Course, Farmingdale, New York EUR 15  USA 13 Keegan Bradley Luke Donald
  • Der Atlanta Athletic Club veranstaltete die Ausgabe von 1963 auf seinem ursprünglichen Golfplatz in Atlanta. 1967 verkaufte der Club diesen Platz und sein Gebäude in der Innenstadt von Atlanta, um seinen Umzug an seinen derzeitigen Standort im Vorort Johns Creek zu finanzieren. Der ursprüngliche AAC-Golfplatz ist jetzt die Heimat des East Lake Golf Club.
  • 1969 und 1989 gab es ein Unentschieden. Der Cup bleibt in solchen Fällen beim Titelverteidiger.

Zukünftige Austragungsorte

Jahr Land Ort Club
2027 Irland Adare, County Limerick Adare Manor#Golfanlage
2029 USA Chaska, Minnesota Hazeltine National Golf Club
2031 Spanien Caldes de Malavella, Camiral Golf & Wellness
2033 USA San Francisco, California Olympic Club
2035 Vergabe ausstehend
2037 USA Chaska, Maryland Congressional Country Club

Statistik

Die US-amerikanische Mannschaft hat von bisher 44 Austragungen 27 gewonnen, europäische Teams gewannen 15 Partien. Die Begegnungen der Jahre 1969 und 1989 endeten unentschieden, der Cup verblieb in diesen Fällen bei dem jeweiligen Titelverteidiger. Die Auflistung im Einzelnen:

Jahr Team Team Stand Punkte
1929–1971  USA  GBR 15–1–3 216–124
1973–1977  USA GBR & IRL 3–0–0 52,5–31,5
seit 1979 Europa  USA 12–1–9 312–304

Stand: Sieg–Unentschieden–Niederlage
Punkte: Anzahl gewonnener Lochspiele (1929–1959: 12, 1961: 24, 1963–1975: 32, 1977: 20, seit 1979: 28)

Zukünftige Austragungsorte

Jahr Club, Kurs Ort Capt. USA Capt. EUR
2027 Adare Manor Adare, Limerick, Irland
2029 Hazeltine National Golf Club Chaska, Minnesota
2031 Camiral Barcelona, Catalonia
2033 Olympic Club, Lake Course San Francisco, Kalifornien
2035 Noch nicht vergeben
2037 Congressional Country Club, Blue Course Bethesda, Maryland

Alle Turniere ab 2020 wurden aufgrund der COVID-19-Pandemie um ein Jahr verschoben, so dass der Ryder Cup wie in der Zeit von 1927 bis 1999 wieder in ungeraden Jahren stattfindet. Die Austragungsorte bleiben unverändert, sofern schon feststehend.

Preisgelder und Prämien

Beim Ryders Cup wird zwar formell kein Preisgeld bezahlt, die US-Sportler setzten 1999 jedoch eine Antrittsprämie von je 200.000 US-Dollar für sich durch. Diese musste aber vollständig gespendet werden. Die Summe wurde 2025 auf 500.000 USD erhöht, von denen 300.000 USD weiterhin als Spende feststehen. Über den Restbetrag können die Athleten frei verfügen. Außerdem erhalten Teilnehmer Bonuszahlungen von Sponsoren für die Qualifikation zum Ryder Cup.

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel