Colomba Gabriel war eine ukrainische römisch-katholische Nonne, die 1858 in Iwano-Frankiwsk geboren wurde. Nachdem sie ihr Lehramtsdiplom in Lemberg erworben hatte, trat sie unter dem Ordensnamen Janina in den Benediktinerorden ein. Nach einem Umzug nach Rom im Jahr 1900 gründete sie 1908 die Benediktinerinnen der Nächstenliebe. Sie bekleidete mehrere Führungspositionen innerhalb ihrer Gemeinschaft, unter anderem als Priorin und Äbtissin, bevor sie 1926 in Rom verstarb.
Leben und Wirken

Nachdem sie von Benediktinermönchen in Lemberg erzogen worden war, verbrachte sie einen Großteil ihrer frühen beruflichen Laufbahn als Lehrerin an ihrer ehemaligen Schule. Nach ihrer feierlichen Profess im Jahr 1882 stieg sie in den Rängen ihres Ordens auf, bis sie Äbtissin wurde. Nach ihrem Umzug nach Italien gründete sie ihre eigene Kongregation, die Benediktinerinnen der Nächstenliebe, die schließlich an zahlreiche Orte expandierte, darunter Madagaskar und Rumänien.
Verehrung
Ihr Weg zur Seligsetzung begann 1983, was dazu führte, dass sie 1990 zur Verehrwürdigen erklärt wurde. Nach der Bestätigung eines Wunders seligte Papst Johannes Paul II. sie im Mai 1993. In der katholischen Tradition wird sie geehrt, wobei ihr Gedenktag am 24. September gefeiert wird.
