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Fußballunternehmen aus Wolfsburg, Niedersachsen

VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

Das Wichtigste

Datum der Gründung, Entstehung, Erbauung12. September 1945
ist ein(e)Fußballverein, Unternehmen
StaatDeutschland
GenreFußballsimulation

Die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH ist ein Fußballunternehmen aus Wolfsburg, das 2001 durch Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung des 1945 gegründeten Verein für Leibesübungen Wolfsburg e. V. entstand. Die Volkswagen AG, welche den Verein zuvor mehr als 20 Jahre lang gefördert hatte, beantragte 2001 erfolgreich eine Ausnahmeregelung entgegen der 50+1-Regel, analog zur Ausnahme für Bayer 04 Leverkusen. Volkswagen übernahm den VfL dabei in zwei Schritten, zunächst zu 90 Prozent und Ende 2007 dann komplett (sogenannte Lex Leverkusen und Wolfsburg).

Die erste Herrenmannschaft des VfL Wolfsburg spielte von 1997 bis 2026 in der Bundesliga. Ihre größten Erfolge sind der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 2009, des DFB-Pokals im Jahr 2015 sowie des DFL-Supercups ebenfalls im Jahr 2015. Seit 2026 spielt die Mannschaft wieder in der 2. Bundesliga.

Geschichte

Auswärtsspiel bei Holstein Kiel (0:0), 7. Februar 1965
Auswärtsspiel bei Holstein Kiel (0:0), 7. Februar 1965
Eintrittskarte des VfL aus der Saison 2000/01
Eintrittskarte des VfL aus der Saison 2000/01
Spieler des VfL beim Empfang am 31. Mai 2015 in Wolfsburg
Spieler des VfL beim Empfang am 31. Mai 2015 in Wolfsburg
1953–1998
1953–1998
1998–2002
1998–2002
2002–2026
2002–2026
Seit 2026
Seit 2026
7 Bilder

Erste Jahre

Bereits ab 1938 fungierte mit der WKG VW Stadt des KdF-Wagens innerhalb des Volkswagenwerkes eine Betriebssportgemeinschaft, welche bis 1944 in der Gauliga Osthannover höherklassig aktiv war. Im Jahr 1945 wurde die Wettkampfgemeinschaft vorzeitig vom Spielbetrieb zurückgezogen und aufgelöst.

Nur wenige Monate nach der Gründung am 12. September 1945 erlebte der Verein seinen ersten herben Rückschlag. Beinahe die komplette Mannschaft verließ den Verein und gründete den 1. FC Wolfsburg. Der damalige Trainer Josef Meyer stellte eine neue Mannschaft zusammen.

Schon im ersten Jahr ihrer Existenz gelang der Mannschaft der Gewinn der 1. Kreisklasse-Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga. In den Spielzeiten 1951, 1952 und 1954 folgten weitere Titel in der Amateuroberliga Niedersachsen-Ost. Im zuletzt genannten Jahr gelang schließlich der Aufstieg in die Oberliga Nord, eine der damals höchsten deutschen Spielklassen. Im letzten Aufstiegsspiel setzte sich der VfL mit 2:1 gegen den Heider SV durch.

In der Oberliga Nord

Saisondaten 1954–1990
Saison Liga Platz Tore Punkte
1954/55 Oberliga Nord 14 34:53 24-36
1955/56 Oberliga Nord 14 55:62 25-35
1956/57 Oberliga Nord 14 51:71 26-34
1957/58 Oberliga Nord 11 57:57 26-34
1958/59 Oberliga Nord 16 31:56 16-44
1959/60 Amateuroberliga Niedersachsen 3 64:27 41:23
1960/61 Amateuroberliga Niedersachsen 5 60:54 36:28
1961/62 Amateuroberliga Niedersachsen 3 76:42 39:21
1962/63 Amateuroberliga Niedersachsen 1 76:32 49:11
1963/64 Regionalliga Nord 9 50:61 34:34
1964/65 Regionalliga Nord 6 53:56 32-32
1965/66 Regionalliga Nord 8 55:55 32-32
1966/67 Regionalliga Nord 4 57:33 40-24
1967/68 Regionalliga Nord 3 61:34 43-21
1968/69 Regionalliga Nord 6 59:44 38-26
1969/70 Regionalliga Nord 2 78:35 46-18
1970/71 Regionalliga Nord 9 56:48 36-32
1971/72 Regionalliga Nord 3 63:38 45-23
1972/73 Regionalliga Nord 3 71:35 46-22
1973/74 Regionalliga Nord 4 77:51 46-26
1974/75 2. Bundesliga 19 61:89 26-50
1975/76 Oberliga Nord 2 72:36 46-22
1976/77 2. Bundesliga 20 46:119 16-60
1977/78 Oberliga Nord 2 74:46 46-22
1978/79 Oberliga Nord 5 61:46 35-33
1979/80 Oberliga Nord 3 79:45 47-21
1980/81 Oberliga Nord 6 76:52 45-23
1981/82 Oberliga Nord 4 48:45 40-28
1982/83 Oberliga Nord 5 70:51 38-30
1983/84 Oberliga Nord 14 59:69 31-37
1984/85 Oberliga Nord 9 38:43 34-34
1985/86 Oberliga Nord 6 44:52 36-32
1986/87 Oberliga Nord 6 75:40 39-25
1987/88 Oberliga Nord 2 100:37 54-14
1988/89 Oberliga Nord 3 65:36 43-25
1989/90 Oberliga Nord 4 60:48 42-26

Auch wenn der VfL Wolfsburg gleich im ersten Oberliga-Jahr mit einem 1:0-Sieg über den Hamburger SV – jene Mannschaft, die Jahr für Jahr die Oberliga Nord dominierte und fast immer Meister wurde – für Furore sorgte, spielte der Klub ansonsten in dieser Spielklasse keine große Rolle. In den ersten drei Jahren der Zugehörigkeit entging man stets nur knapp dem Abstieg, ob unter Trainer Ludwig Lachner, Ernst Sontow oder Josef Kretschmann. Erst die Saison 1957/58 unter Trainer Walter Risse brachte mit Platz 11 Besserung. 1959 musste der VfL unter Imre Farkaszinski schließlich wieder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Der Wiederaufstieg in die Regionalliga Nord gelang 1963. Im selben Jahr erreichte die Mannschaft auch das Endspiel um die deutsche Amateurmeisterschaft, das sie aber gegen die Amateure des VfB Stuttgart mit 0:1 verlor. In dieser Zeit trugen mehrere größere Vereine wie zum Beispiel der FC Bayern München und der FC Santos mit dem VfL Testspiele aus.

Erst 1970 stand der Club wieder kurz vor dem Aufstieg in die erste Liga; trotz Vizemeisterschaft in der Regionalliga Nord wurde der Aufstieg in die Bundesliga jedoch verpasst. Im selben Jahr war der VfL Wolfsburg am ersten Elfmeterschießen in der Geschichte des DFB-Pokals beteiligt. In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 1970/71 gegen den FC Schalke 04 musste nach einem 2:2 n. V. im Hinspiel und einem 1:1 n. V. im Wiederholungsspiel erstmals von der neuen Regel Gebrauch gemacht werden. Die Wölfe verwandelten nur einen Strafstoß und unterlagen mit 2:4 nach Elfmeterschießen.

Für die 1974 gegründete 2. Bundesliga hatte sich der VfL zwar qualifiziert, er stieg jedoch in der Premierensaison wieder ab und verschwand nach anschließendem Wiederauf- und -abstieg für gut fünfzehn Jahre aus dem Profifußball, trotz vereinzelter Teilnahmen an den Aufstiegsrunden zur 2. Bundesliga infolge guter Platzierungen.

Zweitliga- und Bundesligaaufstieg (1990–2007)

Saisondaten 1990–2007
Saison Liga Platz Tore Punkte
1990/91 Oberliga Nord 1 81:36 53-15
1991/92 Oberliga Nord 1 82:36 45-19
1992/93 2. Bundesliga 14 65:69 45-47
1993/94 2. Bundesliga 5 47:45 40-36
1994/95 2. Bundesliga 4 51:40 43-25
1995/96 2. Bundesliga 12 41:46 44
1996/97 2. Bundesliga 2 52:29 58
1997/98 Bundesliga 14 38:54 39
1998/99 Bundesliga 6 54:49 55
1999/2000 Bundesliga 7 51:58 49
2000/01 Bundesliga 9 60:45 47
2001/02 Bundesliga 10 57:49 46
2002/03 Bundesliga 8 39:42 46
2003/04 Bundesliga 10 56:61 42
2004/05 Bundesliga 9 49:51 48
2005/06 Bundesliga 15 33:55 34
2006/07 Bundesliga 15 37:45 37

In der Saison 1990/91 wurde man zwar erstmals Meister in der Oberliga Nord, scheiterte aber wieder einmal in der Aufstiegsrunde. Nach erneuter Meisterschaft 1992 gelang anschließend auch der Sieg in der Aufstiegsrunde und damit der Sprung in die Zweite Liga. Anschließend etablierte sich der VfL zunächst in der Zweiten Liga. Unter der Führung von Manager Peter Pander wurde der Club dann bereits 1995 zum Aufstiegsaspiranten. Trotz Tabellenführung bis zum 22. Spieltag scheiterte man allerdings noch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses an Fortuna Düsseldorf und verlor obendrein das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:3. Am 11. Juni 1997 stieg der VfL schließlich in die Bundesliga auf. In einem Quasi-Endspiel gegen den 1. FSV Mainz 05, der mit einem Sieg ebenfalls noch hätte aufsteigen können, siegte Wolfsburg mit 5:4. Roy Präger und Detlev Dammeier erzielten jeweils zwei Tore.

Seitdem hat sich der VfL Wolfsburg zu einer festen Größe in der Bundesliga entwickelt. Bereits 1999 gelang der Mannschaft der Einzug in den UEFA-Pokal, danach qualifizierte man sich fünfmal für den UI-Cup. Im Herbst 2004 wurde das Team erstmals Tabellenführer der Bundesliga. 2006 und 2007 schloss man die Saison allerdings jeweils nur als 15. ab und entging dem Abstieg nur knapp; 2006 gelang der Klassenerhalt mit nur einem Punkt Vorsprung auf den 1. FC Kaiserslautern erst am letzten Spieltag.

Ära Magath mit der Meisterschaft 2009 (2007–2009)

Saisondaten 2007–2009
Saison Liga Platz Tore Punkte
2007/08 Bundesliga 5 58:46 54
2008/09 Bundesliga 1 80:41 69

Am 30. Mai 2007 wurde bekannt, dass Felix Magath ab dem 15. Juni in Personalunion neuer Trainer, Manager und Geschäftsführer bei den Wölfen wird. Sein Aufgabengebiet umfasste zudem die Betreuung des Nachwuchsbereiches sowie des restlichen sportlichen Bereiches. Ihm wurde damit freie Hand gelassen, was er auch mit Beginn der Saison 2007/08 konsequent nutzte. Das Personalkarussell drehte sich gewaltig und den namhaften Abgängen (unter anderem Kevin Hofland, Diego Klimowicz, Mike Hanke) standen viele Neuzugänge gegenüber. Neben erfahrenen Spielern wie Ricardo Costa, Josué und Grafite wurden junge Spieler wie Marcel Schäfer, Jan Šimůnek, Sascha Riether, Christian Gentner und Ashkan Dejagah verpflichtet, die sich schnell ins Mannschaftsgefüge eingliederten und Stammspieler wurden. Der langjährige Torhüter Simon Jentzsch wurde im Winter durch den jungen Diego Benaglio abgelöst. Zur Überraschung aller wurde am Ende der Spielzeit ein UEFA-Pokal-Platz erreicht. Den dafür nötigen Tabellenplatz 5 sicherte sich die Mannschaft am letzten Spieltag durch einen 4:2-Erfolg bei Borussia Dortmund. Zudem erreichte man 2007 und 2008 das Halbfinale im DFB-Pokal; dort scheiterte man gegen den VfB Stuttgart (0:1) und beim FC Bayern München (0:2).

Um den Kader weiter aufzuwerten, versuchte Magath im Sommer 2008, wie schon im Vorjahr, sich die Dienste erfahrener und zu entwickelnder Spieler zu sichern. Mit Andrea Barzagli und Cristian Zaccardo verpflichtete er zwei italienische Weltmeister von 2006, die der Abwehr größere Stabilität geben sollten. Außerdem kamen der türkische Juniorenauswahlspieler Mahir Sağlık und das deutsche Stürmertalent Alexander Esswein in die VW-Stadt.

In der ersten Runde des UEFA-Pokals stand die Mannschaft Rapid Bukarest gegenüber. Das Hinspiel wurde durch ein Tor von Grafite mit 1:0 gewonnen, das Rückspiel in Bukarest endete 1:1. Nun sah sich der VfL in der Gruppe E der AC Mailand, dem SC Heerenveen, Sporting Braga und dem FC Portsmouth gegenüber; er schaffte es, durch ein 2:2 gegen die Mailänder die Gruppe als Erster abzuschließen. Im Sechzehntelfinale schied man gegen Paris Saint-Germain aus.

Der größte sportliche Erfolg war der Gewinn der deutschen Meisterschaft in der Saison 2008/09. Maßgeblichen Anteil hatten neben Trainer Magath die beiden Stürmer Grafite und Edin Džeko, die zusammen 54 der insgesamt 80 Wolfsburger Tore erzielten, sowie Zvjezdan Misimović, der mit 22 Vorlagen der beste Vorbereiter der Bundesligageschichte wurde. Mit den 54 Toren (dies entspricht einer Quote von 68 %) wurde die bisherige Bestmarke des Duos Gerd Müller und Uli Hoeneß aus der Saison 1971/72 übertroffen. Mit 28 Treffern wurde Grafite außerdem Torschützenkönig. Der VfL Wolfsburg war der zwölfte Meister der Bundesligageschichte und der erste neue Titelträger seit 1970, der auf der Meisterschale verewigt wurde. Außerdem war der VfL der erste niedersächsische Meister seit Eintracht Braunschweig im Jahr 1967.

Mittelmaß, Pokalsieg 2015 und Abstiegskampf (2009–2018)

Saisondaten 2009–2018
Saison Liga Platz Tore Punkte Kader
2009/10 Bundesliga 8 64:58 50
2010/11 Bundesliga 15 43:48 38
2011/12 Bundesliga 8 47:60 44
2012/13 Bundesliga 11 47:52 43
2013/14 Bundesliga 5 63:50 60
2014/15 Bundesliga 2 72:38 69 Kader
2015/16 Bundesliga 8 47:49 45 Kader
2016/17 Bundesliga 16 34:52 37 Kader
2017/18 Bundesliga 16 36:48 33 Kader

Ende Juni 2009 löste Magath überraschend seinen Vertrag mit Wolfsburg auf und wechselte zum FC Schalke 04. Sein Nachfolger zur Saison 2009/10 wurde Armin Veh, der zunächst nicht nur als Trainer, sondern auch – wie zuvor Magath – als Sportdirektor und Geschäftsführer in Personalunion tätig war. Im Januar 2010 wurde Dieter Hoeneß als Manager eingestellt, der Veh in diesem Aufgabenbereich entlasten sollte. Ende Januar 2010, nach neun Pflichtspielen ohne Sieg und zuletzt einer 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln, wurde Armin Veh beurlaubt. Er wurde durch Lorenz-Günther Köstner ersetzt, der bis auf Weiteres die Aufgaben des Cheftrainers der ersten Mannschaft des VfL Wolfsburg übernahm.

Zur Saison 2010/11 wurde nach langwieriger Trainersuche der ehemalige Nationaltrainer Englands, Steve McClaren, verpflichtet. Damit engagierte der VfL Wolfsburg als erster Bundesligist einen englischen Trainer. Dieser hatte im Vorjahr mit dem FC Twente die Meisterschaft in den Niederlanden gewonnen. Als Assistenz-Trainer wurde der ehemalige Fußballprofi und Weltmeister von 1990, Pierre Littbarski, eingestellt. Am 7. Februar 2011 wurde McClaren jedoch wegen Erfolglosigkeit schon wieder entlassen und Littbarski übernahm den Posten des Cheftrainers.

Am 18. März 2011 wurde schließlich die Rückkehr von Felix Magath als Trainer und Geschäftsführer Sport bekanntgegeben, der die „Wölfe“ mitten im Abstiegskampf übernahm und durch einen 3:1-Sieg in Hoffenheim am letzten Spieltag der Saison 2010/11 die Klasse hielt.

Am 25. Oktober 2012 wurde Magath vorzeitig von seinen Aufgaben entbunden – nach acht Spieltagen der Saison 2012/13 stand die Mannschaft auf dem letzten Platz; sie hatte bis dahin lediglich zwei Tore erzielt. Erneut betreute zunächst der bisherige Amateure-Trainer Lorenz-Günther Köstner den VfL. Das erste Spiel unter seiner Regie war ein 4:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Am 22. Dezember 2012 wurde der bisherige Cheftrainer des 1. FC Nürnberg, Dieter Hecking, von dem aus Bremen gekommenen Geschäftsführer Klaus Allofs für die erste Mannschaft als Cheftrainer verpflichtet. Er erhielt einen Vertrag bis 2016.

2014 qualifizierte man sich nach fünf Jahren wieder für die Europa League. Im Januar 2015 verpflichtete der VfL Wolfsburg André Schürrle vom FC Chelsea, der als bis dahin teuerster Einkauf des VfL gilt. In der Europa League erreichte der VfL das Viertelfinale, in dem sie gegen den SSC Neapel ausschieden. Die Bundesliga-Saison wurde als Vizemeister abgeschlossen, wodurch der VfL an der UEFA Champions League 2015/16 teilnahm.

Am 30. Mai 2015 gewann der VfL Wolfsburg mit einem 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund das 72. DFB-Pokalfinale. Es war der erste DFB-Pokalsieg des VfL. Am 1. August 2015 gewann man gegen den FC Bayern München den DFL-Supercup.

Im August 2015 wechselte der deutsche Fußballer des Jahres Kevin De Bruyne für eine Bundesliga-Rekordsumme von etwa 75 Millionen Euro zu Manchester City. In der Champions League erreichte der VfL den Gruppensieg vor PSV Eindhoven, Manchester United und ZSKA Moskau und setzte sich anschließend im Achtelfinale gegen KAA Gent durch. Am 6. April 2016 siegte der VfL Wolfsburg im Hinspiel des Viertelfinales 2:0 über Real Madrid. Das Rückspiel wurde jedoch 0:3 verloren, sodass man ausschied. Die Bundesligasaison schloss Wolfsburg auf dem achten Tabellenplatz ab und verpasste damit die erneute Qualifikation für den Europapokal.

Am letzten Spieltag der Saison 2016/17 rutschte der VfL vom 15. auf den 16. Tabellenplatz ab, nachdem er das letzte Bundesligaspiel gegen den damaligen 16., den Hamburger SV, verloren hatte. Der VfL musste in die Relegation, in der er sich im Heimspiel und im Auswärtsspiel jeweils mit 1:0 gegen den Lokalrivalen Eintracht Braunschweig durchsetzte und den Klassenerhalt schaffte. Am 18. September 2017 trennte man sich vom Cheftrainer Andries Jonker und stellte als neuen Trainer Martin Schmidt vor. Am 19. Februar 2018 trat Martin Schmidt mit sofortiger Wirkung zurück und Bruno Labbadia übernahm das Traineramt. Ende April 2018 wurde der Sportdirektor Olaf Rebbe entlassen. Durch einen 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln sicherte sich Wolfsburg am letzten Spieltag der Saison die Teilnahme an der Relegation, in der mit zwei Siegen (3:1, 1:0) gegen Holstein Kiel wie im Vorjahr der Klassenerhalt gelang.

Teilnahme am Europapokal, Niedergang und Abstieg (2018–2026)

Saisondaten 2018–2026
Saison Liga Platz Tore Punkte Kader
2018/19 Bundesliga 6 62:50 55 Kader
2019/20 Bundesliga 7 48:46 49 Kader
2020/21 Bundesliga 4 61:37 61 Kader
2021/22 Bundesliga 12 43:54 42 Kader
2022/23 Bundesliga 8 57:48 49 Kader
2023/24 Bundesliga 12 41:56 37 Kader
2024/25 Bundesliga 11 56:54 43 Kader
2025/26 Bundesliga 16 45:69 29 Kader

Zur Saison 2018/19 wurde Jörg Schmadtke als neuer Geschäftsführer Sport verpflichtet. Unter ihm wurde Marcel Schäfer neuer Sportdirektor. Im Sommer 2018 verließ mit Daniel Didavi ein Stammspieler den Verein, als dieser sich dem VfB Stuttgart anschloss. Von den Schwaben wurde derweil Daniel Ginczek verpflichtet. Auch der Niederländer Wout Weghorst von AZ, der mit 17 Toren treffsicherster Schütze wurde und Jerome Roussillon vom HSC Montpellier stießen zum VfL. Die Saison begann mit einem 1:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals bei der SV Elversberg. In die Bundesliga startete der VfL Wolfsburg mit einem 2:1-Sieg gegen Vizemeister Schalke, ehe er in der Folgezeit in zehn Spielen nur zwei Siege holte und dadurch auf den 11. Platz abrutschte. Zum Ende der Hinrunde belegte der VfL den 5. Tabellenplatz. Durch sechs Niederlagen und drei Unentschieden bei acht Siegen belegten die Wolfsburger zum Ende der Saison den 6. Tabellenplatz und qualifizierten sich somit unter Trainer Labbadia nach der letztjährigen Rettung durch die Relegation noch für die Gruppenphase der UEFA Europa League.

Trotz des Erfolgs trennten sich die Wege des VfL und des Trainers, da Labbadia seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Als Nachfolger für die Saison 2019/20 wurde Oliver Glasner verpflichtet, der im Vorjahr mit dem Linzer ASK die österreichische Vizemeisterschaft errang. Glasner unterschrieb einen Vertrag bis 2022. Auch unter ihm spielten die Wolfsburger in der ganzen Spielzeit um die internationalen Plätze; am Ende erreichte der VfL den siebten Platz, was ihm die Teilnahme an der 2. Qualifikationsrunde der Europa League ermöglicht. Beim 5:3-Erfolg über Werder Bremen am 28. November 2020 gelang den Wölfen der 300. Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte.

Auch in der Folgesaison 2020/21 spielten die Wolfsburger eine gute Rolle. Nahezu die gesamte Rückrunde war die Vize-Meisterschaft in Reichweite. Durch Niederlagen gegen Frankfurt, München und Dortmund zum Ende der Spielzeit hin reichte es schließlich zum vierten Platz und somit zur Qualifikation für die UEFA Champions League 2021/22. Trotzdem beendeten der Verein und sein Trainer ihre Zusammenarbeit, ein Grund waren große Meinungsunterschiede zwischen Jörg Schmadtke und Oliver Glasner. Der fand eine neue Aufgabe als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt.

Unter Mark van Bommel startete der VfL mit vier Siegen in die neue Saison und übernahm vorerst die Tabellenspitze. In den folgenden acht Pflichtspielen gab es jedoch nur drei Unentschieden und fünf Niederlagen, darunter das Pokalaus gegen Preußen Münster wegen eines Wechselfehlers. Wegen dieser Misserfolge musste der Trainer seinen Hut nehmen. Neuer Übungsleiter wurde Florian Kohfeldt, der mit drei Pflichtspielsiegen in die Saison startete. In der Folge lief es jedoch in der Bundesliga nicht so gut, sodass sich die Wolfsburger lange Zeit in Abstiegsgefahr befanden und erst gegen Ende der Saison die nötigen Punkte einfuhren, um in der Abschlusstabelle den zwölften Tabellenplatz zu belegen. In der Champions League hätten die Niedersachsen am letzten Spieltag der Gruppenphase noch die Chance gehabt, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren, durch die Niederlage gegen den OSC Lille wurde jedoch auch der dritte Platz im Pool und damit die Chance auf die Teilnahme an der Europa League verspielt. Einen Tag nach dem Ende der Spielzeit trennte sich der Verein auch von diesem Trainer.

Neuer Chefübungsleiter in der Spielzeit 22/23 wurde Niko Kovač. Nach mäßigem Saisonstart gelang den Wölfen am sechsten Spieltag der erste Sieg gegen Eintracht Frankfurt, einen der früheren Vereine ihres Trainers. Am Saisonende erreichte man mit einem Punkt Rückstand auf Platz sieben den achten Platz und verpasste damit die Teilnahme an den Play-offs zur UEFA Europa Conference League 2023/24 knapp. Von Anfang Februar 2023 bis April 2024 war Marcel Schäfer Sport-Geschäftsführer. Er trat die Nachfolge von Jörg Schmadtke an, der seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängerte. Am 10. April 2024 meldete der Verein, dass Schäfer um vorzeitige Beendigung seines Vertrages gebeten hatte und er daher mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden worden sei. Von Juli 2024 bis März 2026 war der Däne Peter Christiansen Sport-Geschäftsführer des Vereins. Am 1. Juni 2026 übernahm Dieter Hecking Christiansens Aufgaben in der Geschäftsführung; zuvor gab er die Position des Cheftrainers auf. Nachdem der VfL Wolfsburg in der Saison 2023/24 als 12. und 2024/25 als 11. im gesicherten Mittelfeld landete, erreichte man in der Saison 2025/26 nur den 16. Platz der Bundesliga und unterlag im zweiten Spiel beim Zweitligisten SC Paderborn 07 1:2 n. V. in der Relegation, was – nach 29 Jahren Erstklassigkeit – den erstmaligen Abstieg in die 2. Bundesliga für die Saison 2026/27 bedeutete.

Entwicklung des Vereinswappens

Der Klub kehrte 2026 zum alten, aber modernisierten Zinnenwappen zurück, das erstmals im Mai im Spiel gegen den FC Bayern München auf den grünen Trikots der Niedersachsen prangte. „Das Zinnenwappen war von Beginn an ein zentraler Bestandteil. Die Zinnen stiften Identifikation und verkörpern Tradition“, erklärte Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph. „Für die Entscheidung haben wir uns bewusst Zeit genommen und diese gemeinsam getroffen. In einem Verbund, der alle Sportarten vereint und der alle Menschen zusammenbringt. Das Zinnenwappen ist ein prägendes Element unserer Vereinskultur.“

VfL Wolfsburg-Fußball GmbH

Die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH wurde am 16. Januar 2001 gegründet und ist seitdem unter der Registernummer HRB 100486 beim Amtsgericht Braunschweig eingetragen. Die Lizenzspielerabteilung des VfL Wolfsburg e. V. wurde am 23. Mai 2001 in die Gesellschaft ausgegliedert. Die Anteile wurden zunächst zu 90 Prozent von der Volkswagen AG und zu 10 Prozent vom e. V. gehalten. Möglich wurde dies durch eine Ausnahmeregelung der 50+1-Regel, die es einem Wirtschaftsunternehmen erlaubt, die Mehrheit zu übernehmen, wenn es seit mehr als 20 Jahren den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat. Ansonsten ist höchstens eine Beteiligung von 50 Prozent abzgl. einer Stimme möglich, da der Verein die Stimmenmehrheit an seiner ausgegliederten Fußballabteilung behalten muss. Neben dem VfL Wolfsburg ist diese Ausnahmeregelung auf Bayer 04 Leverkusen und bis 2023 auf die TSG 1899 Hoffenheim angewandt worden. Am 20. Dezember 2007 wurde die Volkswagen AG alleinige Gesellschafterin.

Die Volkswagen AG hält ihre Anteile über die Volkswagen Group Services GmbH und verzichtet nach § 264 HGB auf die Veröffentlichung der Jahresabschlüsse der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH.

Die GmbH wird von der Geschäftsführung geführt. Aktuell besteht diese aus Dieter Hecking und Jens Klingfurt, soll jedoch zeitnah durch eine dritte Person komplettiert werden. Michael Meeske und Dr. Tim Schumacher schieden im Zuge einer Neuordnung aus der Geschäftsführung aus.

Oberstes Beschlussorgan ist die Gesellschafterversammlung. Sie wählt den neunköpfigen Aufsichtsrat, dessen Vorsitzender Frank Witter, Finanzvorstand der Volkswagen AG, ist.

Sponsoren

Hauptsponsor ist seit 1952 die Volkswagen AG.

Für die Saison 2008/09 zahlte das Unternehmen 62,5 Millionen Euro und für die Saison 2009/10 67,5 Millionen Euro. In der Hinrunde der Saison 2008/09 trat der VfL ohne das VW-Logo auf der Brust auf; er unterstützte die Bild-Aktion Ein Herz für Kinder, deren Logo unentgeltlich auf dem Trikot getragen wurde. In den folgenden Jahren trat Wolfsburg wieder mit dem VW-Logo auf dem Trikot auf, die Zahlungen des Unternehmens dafür bewegten sich bis 2020 zwischen 20 und 30 Millionen Euro pro Saison. In den Saisons 2020/21 und 2021/22 erhöhte VW diesen Betrag auf jeweils 70 Millionen Euro. Seit der Saison 2013/14 ist die Brauerei Veltins offizieller Premiumpartner. Die Zusammenarbeit wurde zunächst auf drei Jahre ausgelegt. In den Jahren danach wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Verein und Veltins mehrfach verlängert und besteht aktuell bis 2025.

Im Oktober 2014 musste die Volkswagen AG ein Bußgeld in Höhe von zwei Millionen Euro begleichen, weil ein Dienstleistungsvertrag mit T-Systems für die Pflege von Computersystemen erst verlängert wurde, nachdem T-Systems die Verlängerung eines Sponsoringvertrags mit dem VfL Wolfsburg angekündigt hatte. Eine Million musste wegen des strafbaren Koppelgeschäfts zwischen der Volkswagen AG und dem VfL Wolfsburg gezahlt werden und eine Million, weil Vorstandsmitglied Garcia Sanz pflichtwidrig keine Vorkehrungen gegen solche Straftaten getroffen hatte.

Stadien

Das alte VfL-Stadion
Das alte VfL-Stadion
Arena in der Abendsonne
Arena in der Abendsonne
Die Mannschaft feiert die erstmalige Tabellenführung am 18. September 2004
Die Mannschaft feiert die erstmalige Tabellenführung am 18. September 2004
3 Bilder

Volkswagen Arena

Siehe auch: Volkswagen Arena
  • Fassungsvermögen: 30.000 Zuschauer (bei internationalen Spielen: 26.000 Zuschauer)
  • Veranstaltungsort von Konzerten, z. B. von Herbert Grönemeyer, Elton John oder Anastacia
  • Einweihung Dezember 2002

AOK Stadion

Siehe auch: AOK Stadion
  • Fassungsvermögen: 5.200 Zuschauer (1.700 Sitz- und 3.500 Stehplätze)
  • Eröffnung am 23. Januar 2015
  • Die Spielstätte ersetzt das VfL-Stadion am Elsterweg für die Frauenmannschaft. Zum Komplex gehören neben dem Stadion das VfL-Center und die VfL-FußballWelt.

VfL-Stadion am Elsterweg

  • Fassungsvermögen: 21.600 Zuschauer; nach Rückbau von Tribünen 17.600 Zuschauer, davon 12.500 Sitzplätze.
  • Die Haupttribüne, die 1961 für 750.000 DM aus Betonelementen erbaut wurde, steht unter Denkmalschutz.
  • Einweihung am 10. Oktober 1947, Verabschiedung aus dem Stadion am 23. November 2002.

Erfolge


Titel

  • Deutscher Meister (1): 2009
  • DFB-Pokalsieger (1): 2015
  • DFL-Supercup (1): 2015
  • Norddeutscher Amateurmeister (1): 1963
  • Niedersächsischer Meister (1): 1963
  • Meister der Amateuroberliga Niedersachsen (Staffel Ost) (4): 1951, 1952, 1954, 1963
  • Meister der Oberliga Nord: 1991, 1992
  • Niedersächsischer Amateurmeister (1): 1950
  • NFV-Pokalsieger (3): 1962, 2002 (Amateure), 2003 (Amateure)

Weitere Erfolge

Europapokalbilanz

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1999/2000 UEFA-Pokal 1. Runde  Debreceni VSC 3:2 2:0 (H) 1:2 (A)
2. Runde  Roda JC Kerkrade 1:0 0:0 (A) 1:0 (H)
3. Runde  Atlético Madrid 3:5 2:3 (H) 1:2 (A)
2008/09 UEFA-Pokal 1. Runde  Rapid Bukarest 2:1 1:0 (H) 1:1 (A)
Gruppenphase  SC Heerenveen 5:1 5:1 (H)
 Sporting Braga 3:2 3:2 (A)
 FC Portsmouth 3:2 3:2 (H)
 AC Mailand 3:3 3:3 (A)
Sechzehntelfinale  Paris Saint-Germain 1:5 0:2 (A) 1:3 (H)
2009/10 UEFA Champions League Gruppenphase ZSKA Moskau 4:3 3:1 (H) 1:2 (A)
 Manchester United 2:5 1:2 (A) 1:3 (H)
 Beşiktaş Istanbul 3:0 0:0 (H) 3:0 (A)
2009/10 UEFA Europa League Sechzehntelfinale  FC Villarreal 6:3 2:2 (A) 4:1 (H)
Achtelfinale Rubin Kasan 3:2 1:1 (A) 2:1 n. V. (H)
Viertelfinale  FC Fulham 1:3 1:2 (A) 0:1 (H)
2014/15 UEFA Europa League Gruppenphase  FC Everton 1:6 1:4 (A) 0:2 (H)
 OSC Lille 4:1 1:1 (H) 3:0 (A)
FK Krasnodar 9:3 4:2 (A) 5:1 (H)
Sechzehntelfinale  Sporting Lissabon 2:0 2:0 (H) 0:0 (A)
Achtelfinale  Inter Mailand 5:2 3:1 (H) 2:1 (A)
Viertelfinale  SSC Neapel 3:6 1:4 (H) 2:2 (A)
2015/16 UEFA Champions League Gruppenphase ZSKA Moskau 3:0 1:0 (H) 2:0 (A)
 Manchester United 4:4 1:2 (A) 3:2 (H)
 PSV Eindhoven 2:2 2:0 (H) 0:2 (A)
Achtelfinale  KAA Gent 4:2 3:2 (A) 1:0 (H)
Viertelfinale  Real Madrid 2:3 2:0 (H) 0:3 (A)
2019/20 UEFA Europa League Gruppenphase FK Oleksandrija 4:1 3:1 (H) 1:0 (A)
 AS Saint-Étienne 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
 KAA Gent 3:5 2:2 (A) 1:3 (H)
Sechzehntelfinale  Malmö FF 5:1 2:1 (H) 3:0 (A)
Achtelfinale Schachtar Donezk 1:5 1:2 (H) 0:3 (A)
2020/21 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde  FK Kukësi 4:0 4:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Desna Tschernihiw 2:0 2:0 (H)
Play-offs  AEK Athen 1:2 1:2 (A)
2021/22 UEFA Champions League Gruppenphase  OSC Lille 1:3 0:0 (A) 1:3 (H)
 Sevilla FC 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)
 FC Red Bull Salzburg 3:4 1:3 (A) 2:1 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 67 Spiele, 30 Siege, 13 Unentschieden, 24 Niederlagen, 108:92 Tore (Tordifferenz +16)

Erste Mannschaft

Kader 2026/27

Stand: 24. September 2026

Nr. Nat. Name Geburtstag beim VfL seit Vertrag bis
Tor
1 Timon Wellenreuther 3. Dezember 1995 2026 2029
12 Pavao Pervan 13. November 1987 2018 2027
30 Jakub Zieliński U19 21. Februar 2008 2025 2028
Abwehr
2 Kilian Fischer 12. Oktober 2000 2022 2027
6 Hauke Wahl 15. April 1994 2026 2029
13 Rogério 13. Januar 1998 2023 2027
18 Jonas Adjetey 13. Dezember 2003 2026 2030
21 Joakim Mæhle 20. Mai 1997 2023 2027
22 Mathys Angély 21. April 2007 2024 2029
25 Aaron Zehnter 31. Oktober 2004 2025 2030
26 Saël Kumbedi 26. März 2005 2025 2029
33 Cleiton 25. April 2003 2026 2030
Mittelfeld
5 Vinícius Souza 17. Juni 1999 2025 2030
8 Bence Dárdai 24. Januar 2006 2024
14 Pharrell Hensel 8. Juni 2007 2016 2029
20 Muhammed Damar 9. April 2004 2026 2031
27 Maximilian Arnold 27. Mai 1994 2009 2028
31 Yannick Gerhardt 13. März 1994 2016
32 Mattias Svanberg 5. Januar 1999 2022 2027
36 Aster Vranckx 4. Oktober 2002 2021 2029
37 Elvis Rexhbeçaj 1. November 1997 2026 2030
Sturm
7 Kento Shiogai 26. März 2005 2026 2030
10 Fraser Hornby 13. September 1999 2026 2030
11 Fabian Reese 29. November 1997 2026 2030
17 Alexander Bernhardsson 8. September 1998 2026 2029
19 Robert Glatzel 8. Januar 1994 2026 2028
23 Alessio Besio 18. März 2004 2026 2030
42 Bruno Katz U19 14. Mai 2008 2024 2029
43 Trevor Benedict 4. April 2007
 
auch für die A-Junioren spielberechtigt (Jahrgang 2008 oder jünger)

Transfers der Saison 2026/27

  • Stand: 24. September 2026
 
Kaufoption gezogen.
 
zuvor aufgerückt aus der U19
 
zuvor zurückgekehrt von der Leihe zu den Glasgow Rangers

Trainerstab

Stand: 26. Juli 2026

Funktion Nat. Name Geburtstag Funktion seit
Cheftrainer Tobias Strobl 12. Oktober 1987 2026
Co-Trainer Jérôme Polenz 7. November 1986 2026
Sergej Schmik 27. November 1989 2026
Murat Ural 5. Juli 1987 2026
Torwarttrainer Pascal Formann 16. November 1982 2017
Übergangstrainer Koen Stam 27. Februar 1987 2025
Julian Klamt 22. August 1989 2026

Spieler und Trainer

Krzysztof Nowak
Krzysztof Nowak

Rekordspieler

  • Stand: Saisonende 2025/26
Einsätze (Bundesliga) Tore (Bundesliga)

(fett = spielt aktuell beim VfL Wolfsburg)

Alle Trainer seit 1963

(Interimstrainer sind gelistet, sofern sie ein Pflichtspiel absolviert haben)

  • Ludwig Lachner (1. Juli 1963 bis 30. Juni 1966)
  • Imre Farkaszinski (1. Juli 1966 bis 16. Januar 1975)  1  2
  • Fritz Schollmeyer (17. Januar 1975 bis 23. April 1975)
  • Günther Brockmeyer (24. April 1975 bis 28. April 1975)
  • Paul Kietzmann (29. April 1975 bis 28. November 1975)
  • Radoslav Momirski (2. Dezember 1976 bis 4. März 1978)
  • Imre Farkaszinski (5. März 1978 bis 2. Dezember 1978)  3
  • Henk van Meteren (4. Dezember 1978 bis 29. April 1979)
  • Wilfried Kemmer (30. April 1979 bis 20. Oktober 1983)
  • Imre Farkaszinski (22. Oktober 1983 bis 30. Juni 1984)  4
  • Wolf-Rüdiger Krause (1. Juli 1984 bis 30. Juni 1988), legendäres Pokalspiel gegen Bremen: 4:5 nach Verlängerung, 1987/88
  • Horst Hrubesch (1. Juli 1988 bis 30. Juni 1989)
  • Ernst Menzel (1. Juli 1989 bis 30. Juni 1991)
  • Uwe Erkenbrecher (1. Juli 1991 bis 8. Februar 1993)
  • Dieter Winter (interim; 9. Februar 1993 bis 15. Februar 1993)
  • Eckhard Krautzun (16. Februar 1993 bis 5. April 1995)
  • Gerd Roggensack (6. April 1995 bis 22. Oktober 1995), DFB-Pokalendspiel 1995
  • Willi Reimann (23. Oktober 1995 bis 15. März 1998), Bundesliga-Aufstieg 1997
  • Uwe Erkenbrecher (interim; 18. März 1998 bis 22. März 1998)  2
  • Wolfgang Wolf (23. März 1998 bis 4. März 2003), Klassenerhalt 1997/98, UEFA-Cup-Teilnahme 1999/2000
  • Jürgen Röber (4. März 2003 bis 4. April 2004)
  • Eric Gerets (4. April 2004 bis 28. Mai 2005), erstmals Bundesliga-Tabellenführer 2004/05
  • Holger Fach (1. Juli 2005 bis 19. Dezember 2005)
  • Klaus Augenthaler (29. Dezember 2005 bis 19. Mai 2007), Klassenerhalt 2005/06 und 2006/07
  • Felix Magath (15. Juni 2007 bis 30. Juni 2009), UEFA-Cup-Teilnahme 2008/09, Deutscher Meister 2008/09
  • Armin Veh (1. Juli 2009 bis 25. Januar 2010), UEFA Champions League 2009/10
  • Lorenz-Günther Köstner (interim; 25. Januar 2010 bis 30. Juni 2010)
  • Steve McClaren (1. Juli 2010 bis 7. Februar 2011)
  • Pierre Littbarski (interim; 7. Februar 2011 bis 18. März 2011)
  • Felix Magath (18. März 2011 bis 25. Oktober 2012)  2, Klassenerhalt 2010/11
  • Lorenz-Günther Köstner (interim; 25. Oktober 2012 bis 31. Dezember 2012)  2
  • Dieter Hecking (1. Januar 2013 bis 17. Oktober 2016); UEFA Europa League 2014/15, UEFA Champions League 2015/16, DFB-Pokalsieg 2015, DFL-Supercup 2015
  • Valérien Ismaël (18. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017)
  • Andries Jonker (27. Februar 2017 bis 18. September 2017)
  • Martin Schmidt (18. September 2017 bis 19. Februar 2018)
  • Bruno Labbadia (20. Februar 2018 bis 25. Mai 2019)
  • Oliver Glasner (30. Juni 2019 bis 30. Juni 2021)
  • Mark van Bommel (1. Juli 2021 bis 24. Oktober 2021)
  • Florian Kohfeldt (28. Oktober 2021 bis 15. Mai 2022)
  • Niko Kovač (1. Juli 2022 bis 17. März 2024)
  • Ralph Hasenhüttl (18. März 2024 bis 4. Mai 2025)
  • Daniel Bauer (interim; 5. Mai 2025 bis 17. Mai 2025)
  • Paul Simonis (1. Juli 2025 bis 9. November 2025)
  • Daniel Bauer (10. November 2025 bis 8. März 2026)
  • Dieter Hecking (8. März 2026 bis 31. Mai 2026)
  • Tobias Strobl (seit 3. Juni 2026)
 
Farkaszinski war schon in der Saison 1958/59 Trainer des VfL Wolfsburg
 
2. Amtszeit
 
3. Amtszeit
 
4. Amtszeit

Weitere Persönlichkeiten

Fankultur

Der VfL Wolfsburg hat über 130 Fanclubs. Es besteht eine Fanfreundschaft zwischen dem VfL Wolfsburg und dem dänischen Verein Esbjerg fB. Das Maskottchen der „Wölfe“ heißt Wölfi.

Die offizielle Hymne des VfL ist Immer nur du; die alte Hymne lautet Grün-Weiß VfL. Nach Toren des VfL wird ein Ausschnitt aus dem Song Rama Lama Ding Dong von Rocky Sharpe And The Replays angespielt. Einmarschmusik ist das Lied Sirius von The Alan Parsons Project.

Derbys

In den Medien gelten Spiele der Wolfsburger gegen Hannover 96 und gegen Eintracht Braunschweig als Derbys. Die Fanszenen der Vereine aus Braunschweig und Hannover widersprechen dieser Sichtweise und sehen die Spiele gegeneinander als die wahren Niedersachsenderbys an.

Zweite Mannschaft (U23)

→ Hauptartikel: VfL Wolfsburg II

Geschichte

Die Amateure des VfL Wolfsburg spielten, bis zur Abmeldung der Mannschaft, seit der Saison 2011/12 in der viertklassigen Regionalliga Nord. Bis Ende 2014 war deren Spielstätte das VfL-Stadion am Elsterweg; anschließend war die Mannschaft im neu errichteten AOK Stadion beheimatet.

Die Amateure wurden in der Saison 2013/14 Meister in der Regionalliga Nord und spielten gegen die SG Sonnenhof Großaspach in der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga. Während das Hinspiel in Großaspach torlos endete, unterlag der VfL im Rückspiel mit 0:1 und verpasste damit den Aufstieg. 2016 verpasste der VfL als Meister der Regionalliga Nord erneut den Aufstieg in die 3. Liga, als man sich in der Relegation dem SSV Jahn Regensburg geschlagen geben musste. Auch im Jahr 2019 wurden die Amateure wieder Meister der Regionalliga Nord und scheiterten in den Aufstiegsspielen am FC Bayern München II.

Nach der Saison 2020/21 wurde die zweite Mannschaft im Zuge einer strategischen Neuausrichtung des Nachwuchsbereichs vom Spielbetrieb abgemeldet. Gleichzeitig wurde mit dem SKN St. Pölten ein Kooperationsvertrag über vier Spielzeiten abgeschlossen, der es Talenten ermöglicht, auf Leihbasis zum Verein aus Niederösterreich zu wechseln.

Mit 330 Einsätze ist Julian Klamt Rekordspieler der U23 des VfL Wolfsburg. Von 2001 bis 2021 war er als Spieler des VfL Wolfsburg aktiv und unterschrieb von 2009 bis 2012 einen Profivertrag in der ersten Mannschaft.

VfL Wolfsburg Breitenfußball 2

Im Zuge der Abmeldung des VfL Wolfsburg II aus der Regionalliga in der Saison 2020/21 wurde der VfL Wolfsburg Breitenfußball 2 in die zweite Kreisklasse Wolfsburg integriert. In der Saison 2022/23 gewann er diese und befindet sich aktuell in der 1. Kreisklasse Wolfsburg.

VfL Wolfsburg III

In der Saison 2004/05 gab es die dritte Mannschaft des VfL Wolfsburg, die nach dieser Saison wieder abgemeldet wurde.

Erfolge

  • Meister in der Regionalliga Nord 2014, 2016, 2019 (VfL Wolfsburg II)
  • In der 1. Runde des DFB-Pokals 2001/02 besiegte die Amateurmannschaft des VfL den späteren deutschen Meister Borussia Dortmund mit 1:0, schied dann aber in der 2. Runde gegen Hannover 96 mit 0:4 aus. (VfL Wolfsburg II)
  • Meister in der 2. Kreisklasse Wolfsburg 2022/23 (VfL Wolfsburg Breitenfußball 2)

Jugendfußball

Sowohl die A- als auch die B-Jugend- wie auch die weiteren Juniorenmannschaften spielen in den jeweiligen Bundes- (A-Junioren-Bundesliga, B-Junioren-Bundesliga) und Regionalligen sehr erfolgreich. So erreichte die A-Jugend-Mannschaft in der Saison 2007/08 das Finale um die deutsche Meisterschaft, das mit 0:2 gegen den SC Freiburg verloren wurde. Am Ende der Saison 2010/11 setzte man sich im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 4:2 durch und wurde deutscher Meister. 2013 folgte mit einem Auswärtssieg im Endspiel bei Hansa Rostock die zweite deutsche Meisterschaft. Im Jahr darauf gelang der Titel-Quattrick mit der vierten Meisterschaft in Folge in der Bundesligastaffel Nord/Nordost (2010/11 bis 2013/14). Mit insgesamt 7 Titeln in der Staffel Nord/Nordost ist die A-Jugend des VfL Wolfsburg neben Schalke 04 mit ebenfalls 7 Titeln in deren Staffel West auch Rekordsieger. In der ewigen Tabelle der Bundesligastaffel Nord/Nordost belegt die A-Jugend der Wölfe den zweiten Platz.

Erfolge der Juniorenmannschaften

A-Junioren

B-Junioren

C-Junioren

Regionalligameister Nord C-Junioren 2013/14, 2015/16, 2016/17, 2021/22, 2023/24, 2024/25, und 2025/26.

Nachwuchsleistungszentrum

Jungen Fußballtalenten wird mit dem 2008 neu erbauten Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des VfL Wolfsburg, das zu den modernsten Sportstätten in Deutschland gehört, die Chance geboten, für den Leistungsbereich von der U8 bis zur U19 ausgebildet zu werden. Spielstätten des Nachwuchsleistungszentrums sind das Porschestadion mit seinen Nebenplätzen. Leiter der Nachwuchsabteilung war bis 2018 Fabian Wohlgemuth. Sein Nachfolger war Pablo Thiam, der 2022 von Michael Gentner abgelöst wurde. Im Juli 2026 wurde Björn Schierenbeck neuer sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrum.

VfL-Fußballschule

Die VfL-Fußballschule veranstaltet seit Anfang 2010 neben den Trainingscamps in den Oster-, Sommer- und Herbstferien viele weitere Events (Erlebnisspieltage, Fördertraining, Fußballschulen-Cup u. v. m.), um Kindern fußballerische Grundlagen und wichtige Werte wie Teamgeist und Fairness zu vermitteln. Leiter der Schule ist Roy Präger, der unter anderem von Frank Greiner unterstützt wird.

Frauenfußball

Ex-Nationalspielerin Martina Müller
Ex-Nationalspielerin Martina Müller

Am 1. Juli 2003 übernahm der VfL Wolfsburg die Frauenfußballabteilung des WSV Wendschott. In der Saison 2010/11 umfasst die Abteilung drei Frauen- und zwei Mädchenmannschaften. Die erste Frauenmannschaft spielt seit dem letzten Aufstieg im Jahre 2006 in der Bundesliga und gewann 2013 erstmals die deutsche Fußballmeisterschaft, den DFB-Pokal sowie die UEFA Women’s Champions League. Eine Saison später (2013/14) verteidigte der VfL als erste deutsche Mannschaft seinen Champions-League-Titel. Seit der Saison 2011/12 beendete der Verein jede Saison unter den zwei bestplatzierten Teams der Bundesliga. Insgesamt gewann der Verein siebenmal die Meisterschaft, zuletzt 2022, und elfmal den DFB-Pokal, darunter von 2015 bis 2024 zehnmal in Folge.

Die Abteilung geht auf die im Jahre 1973 gegründete Frauenfußballabteilung des VfR Eintracht Wolfsburg zurück. Unter diesem Namen wurde 1984 das Finale im DFB-Pokal erreicht. 1990 gehörte der VfR Eintracht zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Als der VfR Eintracht 1996 vor dem Konkurs stand, wechselte die Abteilung zum WSV Wendschott, ehe 2003 der Wechsel zum VfL folgte.

Der VfL bzw. dessen Vorgängervereine stellten mehrere deutsche Nationalspielerinnen wie die ehemalige Managerin der Nationalmannschaft, Doris Fitschen, die Weltmeisterinnen Stefanie Gottschlich und Martina Müller sowie die Europameisterinnen Britta Carlson und Petra Damm.

Sonstiges

  • Der VfL war 22-mal Spitzenreiter der Bundesliga (Stand: 21. Dezember 2020).
  • Ewige Tabelle der Bundesliga: Platz 14 mit 159 Punkten Rückstand auf Platz 13 (VfL Bochum) und 32 Punkten Vorsprung auf Platz 15 (1. FC Nürnberg) sowie 176 Punkten Vorsprung auf Platz 16 (Hannover 96)
  • 2015 gewannen sowohl die Männer- als auch die Frauenmannschaft den jeweiligen DFB-Pokal.
  • Seit Januar 2017 existiert eine Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Fußballklub Chattanooga FC. Dieser spielt in der drittklassigen National Independent Soccer Association. Zur Saison 2021 wird das Wappen des VfL zudem anstelle eines Sponsorenlogos auf den Auswärtstrikots des Chattanooga FC zu sehen sein. Darüber hinaus fördert der VfL Wolfsburg die Reaktivierung einer Frauenmannschaft zur Saison 2022 und setzt sich für die Nachwuchsförderung, die Spielerentwicklung und Trainerausbildung ein.

Weitere Abteilungen

VfL Wolfsburg eSport

Der VfL Wolfsburg hat als erster Fußball-Bundesligist seit Mai 2015 eine E-Sportabteilung; mit dem Spiel FIFA nimmt der Klub an diversen kompetitiven Turnieren und Ligen teil.

Für den VfL Wolfsburg ist dies nicht der erste Kontakt mit der Gaming-Szene. Bereits im November 2013 wurde gemeinsam mit EA SPORTS ein Turnier der Virtuellen Bundesliga (VBL) in der Volkswagen Arena veranstaltet.

Die aktuelle Aufstellung des FIFA-Teams besteht aus (Stand: 21. Januar 2026):

Nat. Name Position seit
Eleftherios „Lefti“ Ilias E-Sportler 2024
Ibrahim „Ibro“ Chasan Oglu E-Sportler 2025
Abdallah „Faro“ Farah Content Creator 2022
Maximilian „MaxMalle“ Matthes Content Creator 2020

Tischtennis

In der Saison 1959/60 spielte die Herrenmannschaft in der Tischtennis-Oberliga, der damals höchsten deutschen Spielklasse.

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