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Film von Marianne Klara Schäfer (1984)

Tränen in Florenz

Das Wichtigste

Veröffentlichungsdatum1984
ist ein(e)Film
RegisseurMarianne Klara Schäfer
GenreLiebesfilm
Alle Daten der Infobox 12
Titel
Tränen in Florenz
Produktionsland
Deutschland
Originalsprache
Deutsch
Erscheinungsjahr
1984
Länge
87 Minuten
Altersfreigabe
FSK 0
Regie
Marianne Klara Schäfer
Drehbuch
Peter RuebenMarianne Klara Schäfer
Produktion
Elvira Bolz
Musik
Charles Kálmán
Kamera
Jacques Steyn
Schnitt
Beate Köster

Tränen in Florenz ist ein deutsches Filmmelodram aus dem Jahre 1984 mit dem Modeschöpfer Wolfgang Joop in der Hauptrolle.

Handlung

Durch einen Autounfall lernen sich der deutsche Modeschöpfer Rüdiger Kaienberg und die italienische Gräfin Vera da Vinci kennen. Sie wird dabei verletzt, und Kaienberg besucht sie am Krankenbett. Rasch verliebt sich der attraktive Couturier in die rassige Südländerin. Nachdem der renommierte Schönheitschirurg Prof. Visconti die letzten Unfallsspuren in ihrem Gesicht geglättet haben wird, wollen beide heiraten. Die Narbe ist beseitigt, und eigentlich stünde der Eheschließung zwischen den beiden nichts mehr im Wege.

Wolfram Dernbach, Rüdigers Kompagnon, recherchiert jedoch auf eigene Faust bezüglich der gräflichen Herkunft und entdeckt dabei ein finsteres Geheimnis in der Vita derer da Vinci: Vera wie auch Rüdiger sollen angeblich von ein und derselben Frau zur Welt gebracht worden sein, somit wäre eine Eheschließung Inzest. Diese Erkenntnis ist für die beiden Liebenden herzzerreißend, und es kommt zu den titelgebenden Tränen in Florenz.

Produktionsnotizen

Tränen in Florenz entstand 1983 in Italien und wurde am 25. Februar 1984 in Berlin im Rahmen der IFF-Messe vorgestellt. Deutscher Massenstart war erst am 15. April 1985.

Kritik

Die Autoren des Fischer Film Almanachs 1986 meinten, der Film reproduziere geschickt die immergleichen Heftchenromane der 1950er Jahre. Hier finde der „Kitsch, der einst die deutsche Seele zu Tränen rührte, […] sein verdientes Gelächter“.

„Für dieses opulente Breitandlichtspiel holte sich das Jungfilmer-Team Marianne Schäfer und Peter Rueben seine Inspiration nicht von der Seelenmüllhalde unserer Wohlstandsgesellschaft, sondern vom Groschenromanwühltisch einer Bahnhofsbuchhandlung. (…) Im eigens dafür kreierten Filmstil der „Neuen Prächtigkeit“ ist mitten in den achtziger Jahren ein „Falscher Fuffziger-Film“ entstanden.“

– Cinema, Nr. 4, April 1985 (Heft 83), S. 51

„Ein im Stil eines grell-bunten Kitsch-Märchens entwickeltes Melodram aus der Welt des Adels, der Hochfinanz und der Modeschöpfer. Die dick auftragende Groschenroman-Geschichte um Glück und Unglück ist allenfalls in einigen Momenten der ironischen Brechung erträglich.“

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel