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Muse des Tanzes (der neun Musen)

Terpsichore

Terpsichore

Das Wichtigste

ist ein(e)Person der griechischen Mythologie
Ehepartner(in)Acheloos
beschrieben inBrockhaus-Efron
Denar des Pomponius Musa, 66 v. Chr., Darstellung der Terpsichore mit Plektrum und Lyra
Denar des Pomponius Musa, 66 v. Chr., Darstellung der Terpsichore mit Plektrum und Lyra

Terpsichore (altgriechisch Τερψιχόρη Terpsichórē „die Reigenfrohe, die Tanzfreudige“; im Deutschen Betonung auf dem i: Terpsíchore) ist eine der neun Musen, die allesamt Töchter des Zeus und der Mnemosyne sind. Sie ist die Muse der Chorlyrik und des Tanzes und hat ihren Namen nach Ansicht mancher antiker Schriftsteller daher, dass sie ihre Liebhaber mit den Verführungen vergnügte, die von der Gelehrsamkeit herkommen. Sie soll zuerst das Tanzen und nach anderen Schönen Künsten die Wissenschaften erfunden haben.

In einigen Quellen wird sie als Mutter der Sirenen mit dem Flussgott Acheloos gesehen. Ihr Name rührt aus den griechischen Wörtern τέρψις térpsis „Vergnügung, Ergötzung“ und χορός chorós „Reigen, Tanz“. In diesem Sinne steht ihr Name auch heute noch Pate für eine Vielzahl von Tanzsportvereinen.

Terpsichore wird als eine mit Blumen bekränzte Nymphe in leichtem Gewand, mit munterer Gebärde und als tanzende oder sitzende Jungfrau abgebildet. Gewöhnlich wird sie mit dem Attribut der Lyra (einer Leier) und einem Plektrum dargestellt und beschrieben.

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel