systemd ist eine Sammlung von Programmen, Hintergrundprogrammen (Daemons) und Bibliotheken für Linux-Betriebssysteme. Ihr zentraler Bestandteil ist der systemd init-Prozess, der als erster Prozess (Prozess-ID 1) zum Starten, Überwachen und Beenden weiterer Prozesse dient. Es bietet aber auch andere Systemkomponenten an, deren Bandbreite vom Booten („systemd-boot“) bis zum Logging („journald“) reichen. Systemd wurde von Lennart Poettering, Kay Sievers (Red Hat Inc.) und anderen in C programmiert und wird als freie Software unter der GNU Lesser General Public License (LGPL) veröffentlicht.
Der Name entspricht mit dem abschließenden „d“ dem für Daemons üblichen Namensschema: systemd ist der Daemon, der das System startet und betreut.
Geschichte
Die Ideen und Konzepte zu systemd entstanden aus der Betrachtung von bereits bestehenden modernisierten init-Systemen wie launchd von macOS und SMF (Service Management Facility) von Solaris. Es wurde am 10. April 2010 veröffentlicht. Von 2011 bis 2015 sind die größten Distributionen auf systemd umgestiegen:
- 2011: Fedora ab Version 15
- 2011: Mandriva
- 2012: openSUSE ab Version 12.1
- 2012: Mageia ab Version 2
- 2012: Arch Linux seit Oktober
- 2014: Red Hat Enterprise Linux (und damit auch CentOS) ab Version 7,
- 2014: SUSE Linux Enterprise Server ab Version 12,
- 2014: Oracle Linux ab Version 7,
- 2015: Ubuntu ab Version 15.04
- 2015: Debian ab Version 8.
- 2016: Linux Mint ab Version 18
- 2021: AlmaLinux ab der ersten Version (8.3)
- 2021: Rocky Linux ab der ersten Version (8.4)
Die wichtigsten Distributionen, die systemd bewusst gar nicht oder nicht standardmäßig nutzen, sind:
- Alpine Linux (v. a. für Docker (Software))
- Devuan (Debian-Abspaltung, um systemd zu vermeiden)
- Gentoo Linux (systemd alternativ möglich)
Ab Version 221 enthält systemd sd-bus, eine unabhängige D-Bus-Programmierschnittstelle, die bei der Komplexität zwischen libdbus und GDBus angesiedelt ist. sd-bus unterstützt sowohl das klassische dbus1 im Userspace als auch kdbus als Backend und soll so den reibungslosen Übergang zur Interprozesskommunikation im Kernel ermöglichen.
In Version 260 wurde die Abwärtskompatibilität zu SysVinit-Skripten entfernt.
Technik

Da systemd bewusst Features benutzt, die nur unter Linux zur Verfügung stehen, nicht aber auf anderen unixoiden Betriebssystemen, kann es nur auf Systemen mit Linux-Kernel laufen.
Ziele
systemd soll in seiner Kernfunktion die gegenseitigen Abhängigkeiten von Prozessen und anderen Aspekten des Systemzustands organisieren. Dazu gehört insbesondere die verlässliche sowohl Steuerung der Systemkomponenten als auch Erkennung von deren Statusänderungen und das Auslösen von Reaktionen darauf. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die leichte Nutzbarkeit auch komplizierter Konfigurationsmöglichkeiten (systemd hat inklusive der optionalen Systemdienste etwa 1.500 Konfigurationsdirektiven). Das flexiblere Abhängigkeitssystem kann zu stärkerer Parallelisierung beim Systemstart und somit einer kürzeren Bootzeit führen als das klassische SysVinit oder das überwiegend nur noch bei ChromeOS zum Einsatz kommende Upstart. Über die Steuerung der Systemkomponenten hinaus hat systemd einige Systemdienste neu implementiert, deren Nutzung mal mehr, mal weniger optional ist.
Units
systemd verwaltet nicht nur Dienste, sondern auch weitere wichtige Komponenten eines Linux-Systems. Diese Verwaltung erfolgt über so genannte Units, von denen es unterschiedliche Typen gibt und die als Textdateien konfiguriert werden, die an Windows-INI-Dateien angelehnt sind. Die Typen, die vom Kern von systemd verwendet werden, sind:
.target: Gruppierung von Units für das gemeinsame Starten (analog zu Runleveln, s. u.)..mount: Einhängepunkt.service: Daemonen, sowohl für das System als auch für die Benutzer.timer: Die systemd-Variante von Cronjobs. Wenn eine.timer-Unit ausgelöst wird, startet sie eine Unit..device: Hardware (Sysfs-Einträge, udev).socket: Sockets (v. a. IP oder UNIX Domain Sockets).swap: Auslagerungsspeicher.automount: Automounter (Einhängen von Dateisystemen erst bei Bedarf).path: Überwachung von Dateisystempfaden, überwiegend mittels inotify: Starten einer Unit, wenn die konfigurierte Veränderung eintritt..slice: hierarchische Zusammenfassung von Units zur Ressourcensteuerung (cgroups).scope: Zusammenfassung von Prozessen, die nicht von systemd erzeugt wurden, etwa der Prozessbaum eines SSH-Logins
.target-Units
Das Starten von foo.target startet Units, falls dort welche definiert sind, die noch nicht laufen; strenggenommen kann eine .target-Unit auch laufende Units beenden (Conflicts=), aber das ist unüblich. Das Stoppen von foo.target beendet normalerweise (Ausnahme: PartOf=) keine der Units, die zuvor durch diese Unit gestartet wurden oder hätten gestartet werden können. Mit systemctl isolate name.target kann nicht nur eine bestimmte, dafür (mit AllowIsolate=yes) freigeschaltete .target-Unit gestartet werden; das Kommando beendet alle Units (sofern sie nicht mit IgnoreOnIsolate=yes geschützt sind), zu denen keine direkte oder indirekte Abhängigkeit besteht, d. h., die nicht gestartet würden, wenn in die fragliche .target-Unit gebootet würde. Beispiel: Wenn in multi-user.target gebootet wurde, danach foo.target manuell gestartet wurde, was nur den Start von a.service und b.service ausgelöst hat, dann führt systemctl isolate multi-user.target dazu, dass a.service und b.service beendet werden.
Wenn man ohne systemctl isolate eine Gruppe von Units gemeinsam starten und stoppen will, dann benötigt man zwei .target-Units: eine normale (foo.target), die die Units startet, und eine zum Beenden (foo-base.target), die nichts aktiv tut, aber zu der die anderen eine BindsTo=-Abhängigkeit haben. Dann startet systemctl start foo.target die Units a.service und b.service, und systemctl stop foo-base.target beendet sie:
| Unit | Wants= / Requires= |
BindsTo= |
Bemerkungen |
|---|---|---|---|
foo.target |
a.service b.service |
foo-base.target |
wird manuell (oder automatisch z. B. durch Einbindung in multi-user.target) gestartet
|
foo-base.target |
wird von foo.target / a.service / b.service gestartet
| ||
a.service |
foo-base.target |
wird von foo.target gestartet
| |
b.service |
foo-base.target |
wird von foo.target gestartet
|
Unit-Dateien
Die Konfiguration fast aller Parameter über die Unit-Dateien ist nicht nur deutlich einfacher, weil komplexe Sachverhalte und Kommandoaufrufe zu häufig einer einzigen Zuweisung eingedampft werden, sondern spart auch Ressourcen, weil der Aufruf externer Kommandos aus einem Script durch wenige Systemaufrufe ersetzt werden.
Units müssen nicht zwingend in Unit-Dateien erstellt werden. Für etablierte Arten, Dinge zu konfigurieren, die in systemd als Unit abgebildet werden, gibt es systemd-Unit-Generatoren (die bei jedem Laden der systemd-Konfiguration laufen und nur flüchtige Units erzeugen). Die wichtigsten sind:
systemd-fstab-generator: Erzeugt aus den /etc/fstab-Einträgen.mount-Unitssystemd-cryptsetup-generator: Erzeugt instanziierte.service-Units zum Entschlüsseln von Blockgeräten, die in/etc/crypttabkonfiguriert sind- Vor systemd 260 gab es einen Generator, der aus SysVinit-Scripten
.service-Units erzeugte.
Änderungen an den Unit-Dateien, die über systemctl ausgeführt werden (z. B. edit, enable, mask), werden automatisch wirksam. Wenn Unit-Dateien erzeugt, umbenannt, verändert oder gelöscht werden oder eine Quelle eines systemd-Unit-Generators verändert wird (z. B. /etc/fstab), muss diese Änderung über systemctl daemon-reload aktiviert werden.
Drop-in-Dateien
Wenn man die von der Distribution oder dem Softwareanbieter bereitgestellte Unit ändern möchte, kann man diese ersetzen, was zu Konflikten bei Updates führen kann (wenn entweder die eigene Änderung überschrieben wird oder man wichtige Änderungen verpasst). Man kann stattdessen einzelne oder mehrere Direktiven in gesonderten Dateien setzen oder ändern. systemd fügt diese Dateien mit der Unit-Datei zusammen. Die Drop-In-Dateien für die Unit ssh.service befinden sich ggf. in ssh.service.d/*.conf. Dies kann man auch nutzen, um gemeinsame Konfigurationen aus einer Quelldatei in mehrere Units einzubinden (per Symlink).
Unit-Verzeichnisse
Für die Administration des Systems sind zwei Verzeichnise überwiegend relevant:
Die Distributions-Pakete legen ihre Unit-Dateien in /usr/lib/systemd/system/ ab (Nicht-Distributions-Software sollte sie in /usr/local/lib/systemd/system/ ablegen). Das Überschreiben und Maskieren von Paket-Dateien sowie das Anlegen paketunabhängiger Units erfolgen in /etc/systemd/system/.
Änderungen, die auf die Laufzeit des Systems beschränkt sein sollen (Option --runtime für systemctl edit/enable), erfolgen in /run/systemd/system. Es gibt weitere Verzeichnisse, die von systemd-Unit-Generatoren, für via Dbus erzeugte/veränderte Units und für transiente Units (systemd-run) genutzt werden, aber mit diesen haben Administratoren kaum zu tun.
Eine gleichnamige Unit-Datei in einem Verzeichnis höherer Priorität ersetzt alle entsprechenden Dateien in anderen Verzeichnissen. Drop-In-Dateien in unterschiedlichen Verzeichnissen mit unterschiedlichen Namen werden dagegen gleichzeitig verwendet. Dies ist die Prioritätsrangfolge der Verzeichnisse (höchste zuerst):
/etc/systemd/system//run/systemd/system//usr/local/lib/systemd/system//usr/lib/systemd/system/
Abhängigkeiten
Start-Stopp-Abhängigkeiten und Reihenfolge
Es gibt in systemd zwei Arten von Abhängigkeiten, die auf nicht offensichtliche Weise unabhängig voneinander sind und deshalb typischerweise (um eine Startvoraussetzung zu erreichen) kombiniert werden müssen:
- Start-Stopp-Abhängigkeiten (v. a.
Wants=,Requires=,BindsTo=,Conflicts=) - Reihenfolge-Abhängigkeiten (
After=,Before=)
Der Start einer Unit kann das Starten oder Stoppen anderer Units auslösen. Das Booten (das eine .target-Unit hat) ist diesbezüglich nicht grundsätzlich verschieden vom späteren manuellen Starten einer einzelnen Unit:
- Es werden rekursiv die Abhängigkeiten zwischen allen involvierten Units erfasst.
- Für alle zu startenden Units werden Transaktionen mit Start-Jobs erstellt.
- Alle wartenden Start-Jobs, für die alle Startvoraussetzungen erfüllt sind, werden gleichzeitig gestartet. Wenn der Start einer Unit fehlschlägt, werden alle Start-Jobs, für die diese Unit eine Startvoraussetzung ist, abgebrochen.
Die Abhängigkeiten einer einzelnen Unit kann man sich mit systemctl list-dependencies anzeigen lassen. Eine grafische Gesamtansicht aller Abhängigkeiten im System kann man mit systemd-analyze dot erstellen.
Um den erfolgreichen Start der Unit srv.mount zu einer Startvoraussetzung für die Unit apache2.service zu machen, benötigt apache2.service zweierlei:
- eine zwingende Start-Stopp-Abhängigkeit (
Requires=,BindsTo=), also eine, deren Fehlschlagen nicht akzeptiert wird (anders als beiWants=) - eine Reihenfolge-Abhängigkeit (
After=,Before=)
Ohne die Reihenfolge-Abhängigkeit würden beide Units gleichzeitig gestartet und hätte das Fehlschlagen von srv.mount (innerhalb von systemd) keine Auswirkungen auf apache2.service (außer bei BindsTo=). Wenn nur die Reihenfolge-Abhängigkeit konfiguriert ist, wird srv.mount womöglich gar nicht gestartet (es sei denn, eine andere Unit löst dies aus). Wenn die Unit zufällig doch gestartet wird, wartet systemd mit dem Start von apache2.service, bis der Start von srv.mount geglückt oder fehlgeschlagen ist, und startet dann in jedem Fall apache2.service.
| - | - | keine Start-Stopp-Abhängigkeit | Wants= |
Requires= |
BindsTo= |
Conflicts=
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| keine Reihenfolge-Abhängigkeit | srv.mount läuft
|
startet(1) | startet | startet | startet | startet(2) |
srv.mount scheitert
|
startet(1) | startet | startet | startet, aber wird nach dem Fehlschlagen von srv.mount beendet |
startet(2) | |
After= |
srv.mount läuft
|
startet(1) nach srv.mount |
startet nach srv.mount |
startet nach srv.mount |
startet nach srv.mount |
startet(2) nach dem Beenden von srv.mount
|
srv.mount scheitert
|
startet(1) nach srv.mount |
startet nach srv.mount |
startet nicht | startet nicht | startet(2) nach dem Beenden von srv.mount
|
- (1) aber
srv.mountwird möglicherweise gar nicht gestartet - (2) und löst (ggf. vor dem eigenen Start) die Beendigung der anderen Unit aus
Bei einer Conflicts=-Beziehung ist egal, ob eine After=- oder Before=-Reihenfolge konfiguriert ist, weil Stopp-Jobs immer vor Start-Jobs ausgeführt werden. Nur wenn gar keine Reihenfolge konfiguriert ist, wartet systemd mit dem Start nicht, bis die andere Unit beendet wurde.
systemd erfasst und steuert also die Übergänge von einem Systemzustand (Gesamtheit der Zustände aller Units) zum nächsten, wogegen SysVinit nur die Start- und Stoppreihenfolge von Scripten organisiert und diese dann unabhängig von dabei auftretenden Fehlern ausführt.
Ziel-Unit beim Booten
systemd aktiviert beim normalen Booten die Unit default.target. Dies ist üblicherweise ein Symlink auf die echte .target-Unit. Abfragen und setzen kann man das Ziel von default.target mit systemctl get-default bzw. systemctl set-default.
Man kann default.target beim Booten über Parameter der Kernel-Kommandozeile überschreiben:
systemd.unit=. Vorgesehene .target-Units für diesen Fall sind etwa emergency.target und rescue.target. Allerdings startet keine von beiden SSH. Wenn man eine .target-Unit mit virtuellen Konsolen und SSH, aber ohne die Dienste aus multi-user.target haben will – getty-ssh.target –, kann man diese leicht erstellen (in der Datei /etc/systemd/system/getty-ssh.target). Damit man diese Unit nicht nur beim Booten, sondern auch im laufenden Betrieb (via systemctl isolate getty-ssh.target) genutzt werden kann, ist zusätzlich die Direktive AllowIsolate=yes erforderlich:
[Unit] Description=%n: To be called from the kernel command line: systemd.unit=getty-ssh.target Wants=basic.target getty.target network-online.target ssh.service AllowIsolate=yes
Wenn man keine solche Unit vorbereitet hat, kann man auch alle explizit zu startenden Units auf der Kernel-Kommandozeile angeben:
systemd.unit=ssh.service systemd.wants=basic.target systemd.wants=network-online.target systemd.wants=getty.target
Das Ergebnis ist dasselbe, egal, welche der Units für systemd.unit= angegeben wird.
Erkennung eines erfolgreichen Unit-Starts
Der erfolgreiche Start von .service-Units, dessen Zeitpunkt wichtig ist, weil ab dann die Startvoraussetzung für andere Units erfüllt sein kann (die man so früh wie möglich starten möchte), wird für die einzelnen Untertypen dieser Unit unterschiedlich erkannt. Die Varianten sind:
Type=oneshot: Die Unit ist erst aktiv, wenn sich der darin konfigurierte Prozess aktiv beendet hat; hier kontrolliert der Prozess also den Start abhängiger systemd-UnitsType=dbus: Die Unit ist aktiv, sobald der D-Bus-Name registriert ist.Type=notify: Dies ist nur möglich, wenn die Anwendung an systemd angepasst ist. Sie meldet direkt an systemd, wann sie einsatzbereit ist.- alle anderen: Die Unit ist aktiv, sobald der konfigurierte Prozess gestartet wurde. Das hat die Nachteile,
- dass der Prozess bei der Initialisierung abstürzen kann
- dass bei Prozessen, die lange für ihre Initialisierung brauchen, später gestartete Units versuchen, auf diesen Dienst zuzugreifen, bevor er erreichbar ist
Beschleunigung durch Socket-Abhängigkeit
Für Dienste, die entsprechend an systemd angepasst sind, kann der Startvorgang beschleunigt werden, indem die .service-Unit um eine .socket-Unit ergänzt wird. Wenn dann die Startvoraussetzung für abhängende Units auf die .socket-Unit geändert wird (After= nur für die .socket-Unit, Requires= ebenso oder für beide), kann die abhängige Unit gestartet werden, sobald systemd den Socket eingerichtet hat. Spätestens wenn eine Verbindung zu dem Socket aufgebaut wird, übergibt systemd den Socket an den Dienst. Dies ähnelt der Inetd-Vorgehensweise. Die .service-Unit kann entweder gleichzeitig mit der .socket-Unit gestartet werden (was die spätere Latenz reduziert) oder erst dann, wenn eine Verbindung aufgebaut wird (wodurch der Prozess erst mal keine Ressourcen verbraucht und wichtigere Dienste früher oder schneller starten können).
Automatische Abhängigkeiten
Nicht alle Abhängigkeiten, die man mit systemctl list-dependencies a.service oder systemctl -p Conflicts show a.service sehen kann, sind in den betroffenen Units ausdrücklich konfiguriert. Es gibt zwei Arten von automatischen Abhängigkeiten, die systemd erzeugt:
- implizite Abhängigkeiten
- Standardabhängigkeiten
Implizite Abhängigkeiten
Implizite Abhängigkeiten sind diejenigen, ohne die eine Unit keinen Sinn ergibt (sie können deshalb auch nicht deaktiviert werden). Wenn es die Mount-Units var.mount und var-log.mount gibt, die beide gestartet werden, dann ist es für das erwartete Ergebnis zwingend erforderlich, dass var.mount vor var-log.mount gestartet wird (und var-log.mount nur nach einem erfolgreichen Start von var.mount gestartet wird). Die impliziten Abhängigkeiten unterscheiden sich von einem Unit-Typ zum anderen.
Standardabhängigkeiten
Standardabhängigkeiten müssen nicht explizit vorgenommen werden, weil sie im allgemeinen sinnvoll sind; sie können aber deaktiviert werden (mit DefaultDependencies=no). Auch Standardabhängigkeiten unterscheiden sich von einem Unit-Typ zum anderen. Beispiele:
.target-Units- Wenn in der
.target-Unit eine Abhängigkeit konfiguriert ist (mitWants=oderRequires=), dann wirdAfter=automatisch ergänzt: Die.target-Unit wird also erst als gestartet betrachtet, wenn alle von ihr gestarteten Units ihren Startvorgang beendet haben (ob erfolgreich oder nicht). Umgekehrt (Wants=a.targetina.service) passiert dies nicht; man muss alsoAfter=oderBefore=in die.target-Unit oder in die.service-Unit aufnehmen.
- Wenn in der
.service-UnitsRequires=sysinit.targetAfter=sysinit.targetAfter=basic.targetConflicts=shutdown.targetBefore=shutdown.target
Visualisierung der Abhängigkeiten
Mit systemd-analyze dot kann man sich eine Textausgabe erstellen lassen, die die Abhängigkeiten beschreibt und aus der mit dem Programm dot eine Grafik erzeugt werden kann.
$ systemd-analyze dot --from-pattern='sshd.service' --to-pattern='sysinit.target' digraph systemd { "sshd.service"->"sysinit.target" [color="green"]; "sshd.service"->"sysinit.target" [color="black"]; } Color legend: black = Requires dark blue = Requisite gold = BindsTo dark grey = Wants red = Conflicts green = After -- You probably want to process this output with graphviz' dot tool. -- Try a shell pipeline like 'systemd-analyze dot | dot -Tsvg > systemd.svg'!
Mit systemd-analyze dot --from-pattern='*.target' --to-pattern='*.target' kann man sich die Abhängigkeiten zwischen allen .target-Units anzeigen lassen.
Komponenten
Dienste
systemd besteht aus der oben beschriebenen init-Kernfunktion und einigen optionalen Komponenten. Einige davon werden allerdings auf quasi allen systemd-Systemen verwendet.
| Komponente | Bestandteile der Komponente | |
|---|---|---|
| systemd-Kernfunktionen | init / PID 1 | systemctl; Erzeugung und Konfiguration der Linux-Objekte, denen die Units entsprechen; Erfassung und Änderung von deren Zustand
|
| fast überall genutzte Komponenten | systemd-journald |
journalctl; Logging der Kernel- und systemd-Meldungen und der Ausgabe (stdout, stderr) von .service-Units
|
systemd-logind |
Sitzungs- und Seat-Verwaltung (Hardwarezugriff); Herunterfahren und Ruhezustand via Hardware- oder Software-Auslöser | |
systemd-udevd |
udevadm (nicht systemd-spezifisch); udevd wurde ins systemd-Projekt übertragen; Units können über udev-Regeln gestartet werden
| |
| auch praktisch optionale Komponenten | systemd-machined |
machinectl; Erfassung laufender VMs und Container; Integration in ps: ps -eo pid,machine,cmd
|
systemd-networkd |
networkctl; .link-, .netdev- und .network-Dateien
| |
systemd-resolved |
resolvectl; DNS mit Erweiterungen
| |
systemd-timesyncd |
NTP-Client | |
systemd-homed |
homectl; pam_systemd_home; Handhabung von portablen, potentiell verschlüsselten Homeverzeichnissen mit signierten User-Informationen
| |
systemd-hostnamed |
hostnamectl; Änderung diverser Varianten des Hostnamens via D-Bus und Polkit
| |
systemd-importd |
importctl; Import, Export und Download von VM und Container-Images
| |
systemd-localed |
localectl; Einstellungen der System-Locale und der Tastaturbelegung
| |
systemd-nsresourced |
transiente Zuweisung eines UID-GID-Bereichs für einen User-Namensraum | |
systemd-oomd |
oomctl; Beenden entsprechend konfigurierter Units, wenn RAM knapp wird, um dem weniger flexiblem OOM-Killer des Kernels zuvorzukommen
| |
systemd-portabled |
portablectl; Systemdienst zum Anhängen, Abhängen und Untersuchen von portablen Dienste-Abbildern
| |
systemd-socket-proxyd |
bidirektionaler Proxy zwischen lokalen Sockets und anderen (möglicherweise nichtlokalen) Sockets | |
systemd-timedated |
timedatectl; Konfiguration von Uhrzeit und Zeitzone
| |
systemd-userdbd |
userdbctl; nss-systemd; flexiblere Bereitstellung von User- und Gruppendaten im JSON-Format aus mehreren Quellen, aber auch via nsswitch
|
Werkzeuge
Neben den systemd-Daemonen gibt es eine Vielzahl an systemd-Werkzeugen, teils für systemd(-Dienste) selber, teils als Alternative für Werkzeuge, die mit systemd nichts zu tun haben. Einige dieser Werkzeuge dienen der leichteren Einrichtung von Systemen von einem Image. Dafür kann systemd auch SMBIOS Type 11 vendor strings vom Hypervisor übernehmen.
| Kommando | Funktion | |
|---|---|---|
| Werkzeuge für systemd | systemd-analyze |
u. a.: Auswertung des Bootvorgangs (Zeiten); Prüfung der Konsistenz der Abhängigkeiten |
systemd-cat |
Weiterleitung der Ausgabe eines Kommandos an das systemd-Journal | |
systemd-cgls |
Anzeige der cgroups: .slice-, .scope- und .service-Units mit den enthaltenen Prozessen
| |
systemd-cgtop |
Anzeige der Ressourcen (RAM, CPU- und I/O-Last) für die einzelnen Units | |
systemd-creds |
Verwaltung von Service-Zugangsdaten | |
systemd-delta |
Anzeige der Unit-Änderungen über Pfadhierarchien und Drop-In-Dateien | |
systemd-escape |
(Un)Escape für Pfade und Unit-Namen, v.a Bindestriche in Instanznamen: /dev/mapper/foo-bar → dev-mapper-foo\x2dbar
| |
systemd-inhibit |
Handhabung von Anforderungen, das System neu zu starten, herunterzufahren oder in den Ruhezustand zu versetzen und der Hardware, die sie auslöst (z. B. Power-Knopf, Laptop zuklappen) | |
systemd-notify |
Übermittlung von Zustandsinformationen eines Dienstes an den Service-Manager, insbesondere zur Überführung einer .service-Unit in den Zustand aktiv.
| |
systemd-nspawn |
Starten eines Containers | |
systemd-path |
Anzeige der von systemd verwendeten Pfade | |
systemd-run |
Ausführung von transienten Kommandos via systemd (mit quasi beliebigen Unit-Direktiven inklusive der Startzeit) | |
systemd-vmspawn |
Starten einer virtuellen Maschine | |
| verbreitet genutzte Werkzeuge | systemd-tmpfiles |
Anlegen, Metadatenanpassung und Löschung von Dateien und Verzeichnissen |
systemd-sysusers |
Anlegen von Usern und Gruppen | |
systemd-modules-load |
Laden von Kernelmodulen aus /etc/modules-load.d
| |
systemd-sysctl |
Setzen der Laufzeit-Kernelkonfiguration aus /etc/sysctl.d
| |
systemd-cryptsetup |
Einrichtung und Aufhebung verschlüsselter Blockgeräte | |
systemd-ask-password |
Client-Interface für TTY-Passwortabfragen | |
systemd-tty-ask-password-agent |
System-Interface für TTY-Passwortabfragen | |
systemd-ac-power |
Erkennung des Stromversorgungszustands | |
systemd-binfmt |
Registrierung von Formaten ausführbarer Dateien (für transparente Ausführung via QEMU) | |
systemd-cryptenroll |
Nutzung von Krypto-Hardware (TPM oder externe Hardware) für LUKS-Verschlüsselung | |
systemd-detect-virt |
Erkennung virtualisierter Umgebungen | |
systemd-hwdb |
Verwaltung der Hardware-Datenbank | |
systemd-integritysetup |
Einrichtung von Blockgeräten mit dm-integrity-Integritätssicherung
| |
systemd-veritysetup |
Einrichtung von Blockgeräten mit dm-verity-Integritätssicherung
| |
| Werkzeuge zur initialen Einrichtung eines Systems | systemd-firstboot |
Initialisierung / Zurücksetzen diverser Systemparameter |
systemd-growfs |
Vergrößern eines Dateisystems | |
systemd-machine-id-setup |
Generierung der ID in /etc/machine-id
| |
systemd-makefs |
Formatierung | |
systemd-mkswap |
Einrichtung von Auslagerungsspeicher | |
systemd-repart |
Partitionierung | |
| nicht allgemein genutzte Werkzeuge | bootctl |
Installation und Verwaltung von systemd-boot und EFI-Boot-Konfiguration |
busctl |
Abfrage von D-Bus | |
kernel-install |
Installation von Kernel-Images und initramfs-Dateien | |
run0 |
sudo-Alternative mit polkit-Authentifizierung | |
systemd-bless-boot |
markiert den aktuellen Bootvorgang als erfolgreich | |
systemd-boot |
EFI-Bootmanager | |
systemd-bsod |
Systemstart-Notfallprotokollmeldungen im Vollbild darstellen | |
systemd-confext |
(de)aktiviert (insbesondere unveränderbare) Systemerweiterungsabbilder (/etc)
| |
systemd-dissect |
Handhabung von Dateisystem-Betriebssystemabbildern, insbesondere DDIs | |
systemd-export |
Export von Container-Abbildern | |
systemd-id128 |
Erzeugt sd-id128-UUIDs oder zeigt die des Systems an | |
systemd-import |
Import von Container-Abbildern | |
systemd-import-fs |
importiert einen Verzeichnisbaum in den Speicher von systemd-machined
| |
systemd-keyutil |
Aktionen auf privaten Schlüsseln und X.509-Zertifikaten | |
systemd-pull |
Download von VM-/Container-Abbildern | |
systemd-sbsign |
erzeugt Signaturen für EFI Secure Boot | |
systemd-socket-activate |
Test-Socket-Aktivierung von Daemons | |
systemd-ssh-proxy |
SSH-Verbindung über lokale Sockets (ohne IP) | |
systemd-stdio-bridge |
Proxy zwischen STDIN/STDOUT und D-Bus | |
systemd-storagetm |
lokale Blockgeräte als NVMe-TCP-Massenspeichergeräte offenlegen | |
systemd-sysext |
(de)aktiviert (insbesondere unveränderbare) Systemerweiterungsabbilder (/usr & /opt)
| |
systemd-vpick |
Auswahl einer passenden Version aus versionierten.v/-Verzeichnissen | |
ukify |
Erzeugung von Unified Kernel Images (UKIs) | |
varlinkctl |
Abfrage von Varlink-Diensten |
Kritik
Systemd polarisierte die Community in der Anfangszeit stark. Es kam zu Flame-Wars und Shitstorms seitens der Befürworter und Gegner, die zum Teil jedoch auch gegen die Person der Entwickler selbst, insbesondere Poettering und Sievers, gerichtet waren. Die Diskussion, ob man in Debian weiter SysVinit verwenden oder auf systemd oder aber ein anderes Init-System umsteigen sollte, führte zu monatelangen Streitereien und schließlich zu einer Abstimmung („General Resolution“), zahlreichen Rücktritten und einem Fork unter dem Namen Devuan, der gänzlich ohne systemd auskommt.
Der Hauptkritikpunkt an systemd liegt in seinem Anspruch, deutlich mehr verschiedene Aufgaben als das alte SysVinit erledigen zu wollen, was es recht kompliziert und fehleranfällig mache und überdies die Unix-Philosophie verletze (Ein Programm soll nur ein Problem lösen, dieses aber möglichst gut). Viele Entwickler äußerten die Sorge, systemd schränke durch zu starke Festlegungen der Systemumgebung Freiheit und Flexibilität ein. Vielfach wurde bemängelt, dass systemd Log-Dateien im Binärformat und nicht als einfache Textdateien speichert. Ein weiterer Kritikpunkt besteht in der Entscheidung, systemd explizit nur für Linux zu entwickeln. Wiederholt wurde kritisiert, die Entwickler würden dazu neigen, Programmierfehler zu ignorieren oder zu bestreiten. Die Devuan-Entwickler äußerten die Befürchtung, Debian und die anderen Großdistributionen seien nun von Red Hat in einem „Vendor-Lock-in“ gefangen.
Theodore Ts’o kritisierte die zu starke Ausrichtung auf die Gnome-Desktop-Umgebung; es bestehe die Gefahr, dass viele Systemkomponenten mit anderen Desktops nicht mehr funktionieren würden. Dies könne langfristig zur völligen Unbenutzbarkeit anderer Desktops führen, wenn es keine Alternative zu systemd mehr gebe. Die Devuan-Entwickler spekulierten darüber, dass es langfristig zu einer Übernahme von Debian durch das Gnome-Projekt kommen könne. Linus Torvalds gab an, er habe keine feste Meinung zu systemd; einige Eigenschaften wie binäre Logs seien irrsinnig, aber das seien Detailfragen und keine grundsätzlichen Probleme. Die systemd-Entwickler hätten generell eine zu großzügige Haltung gegenüber Programmfehlern und Kompatibilitätsproblemen. InfoWorld berichtete, systemd-Entwickler hätten Programmierfehler ignoriert und Bugreports geschlossen, ohne die Fehler zu beheben, was dazu geführt habe, dass Torvalds mit Kay Sievers einen der führenden systemd-Entwickler von der Kernel-Entwicklung ausgeschlossen habe. In der Gesamtschau sei durch systemd eine Spaltung der Linux-Community eingetreten, die Linux langfristig schaden werde. Mark Shuttleworth bezeichnete systemd im Oktober 2013 als „höchst invasiv und kaum gerechtfertigt“, um dann doch nur wenige Monate später als „freundlicher Verlierer“ die Unterstützung Ubuntus für systemd bekanntzugeben. Ende Oktober 2015 berichtete Slashdot, BusyBox-Entwickler Denys Vlasenko habe die systemd-Unterstützung aus BusyBox entfernt. Vlasenko erklärte, die für systemd Verantwortlichen seien unfreundlich zum Rest der Welt, somit gebe es für den Rest der Welt keinen Anlass, mit ihnen zu kooperieren. Linus Torvalds äußerte im Juli 2017 auf der Linux-Kernel-Mailingliste „LKML.org“, er könne nicht mehr darauf vertrauen, dass „init“ das Richtige tue.
Einbindung von Google-Diensten in den Code
Im September 2014 wurde bekannt, dass eine Komponente des systemd in bestimmten Fällen DNS-Anfragen an die Google-Nameserver weiterleitet, ohne dass der Administrator dies eingestellt hat, was zu Diskussionen um die Vertraulichkeit, Sicherheit und Integrität von Nutzerdaten führte. Der zuständige Debian-Maintainer wies die Kritik zurück. Dieser Sachverhalt wurde im Juli 2015 erneut festgestellt. Poettering verteidigte diese Einstellung mit der Begründung, er wolle ein funktionsfähiges System sicherstellen.
Ebenfalls im Juli 2015 wurde auf GitHub moniert, dass Google-Zeitserver als default bzw. fallback fest in den Code des systemd eingebunden sind. Auch diese Entscheidung wurde von Poettering verteidigt, obwohl er einräumte, dass die Google-Server ungenaue Daten lieferten. Ein Google-Entwickler kritisierte diese Einstellung.
Sicherheitslücken
Im September 2016 wurde ein Bug bekannt, der jedem unprivilegierten Benutzer eine DoS-Attacke auf systemd und die damit verbundenen Prozesse ermöglicht. Der Musl-Entwickler Rich Felker sagte dazu, systemd sei ein großer monolithischer Prozess, der bei einem Fehler nicht teilweise ausfalle, sondern das ganze System zum Absturz bringe. Der entdeckte Bug sei weniger ein ernstes Sicherheitsproblem, sondern zeige vielmehr einen grundlegenden Designfehler auf.
Anfang 2017 entwickelte sich eine Diskussion darüber, dass systemd Daemons mit Root-Rechten ausführt, wenn in der Konfiguration des Daemons ein mit einer Ziffer beginnender Benutzername angegeben ist. Die Sicherheitslücke wurde unterschiedlich bewertet. Seitens der Entwickler wurde erklärt, es handele sich um keinen Programmierfehler, denn derartige Benutzernamen seien auf Linux-Systemen unzulässig und es läge in der Verantwortung des Administrators, sie nicht zuzulassen. Darüber hinaus müsse ein Angreifer auf dem betroffenen System bereits Root-Rechte besitzen, um derartige Benutzernamen anlegen zu können. Der Bugreport wurde zunächst geschlossen. Später wurde ein Patch eingebaut, der bewirkt, dass fehlerhafte Parameter bei sicherheitskritischen Optionen nicht mehr ignoriert werden, sondern dazu führen, dass der Prozess nicht geladen wird.
Im Juni 2017 wurde eine seit 2015 bestehende Verwundbarkeit in systemd-resolved entdeckt. Diese erlaubt es, systemd durch einen kompromittierten DNS-Server zur Ausführung von Schadprogrammen zu veranlassen, wodurch der Dienst zum Absturz gebracht oder durch externe Angreifer übernommen werden könne. Über die Sicherheitslücke wurde zuerst von Canonical-Mitarbeiter Chris Coulson berichtet. Demnach sind seit 2015 die Versionsnummern 223 bis 233 betroffen. Red Hat teilte mit, das von ihnen vertriebene Red Hat Enterprise Linux 7 sei nicht verwundbar. Debian erklärte, das kürzlich erschienene Debian 9 (Codename „Stretch“) sei ebenfalls nicht betroffen, da systemd-resolved standardmäßig nicht aktiviert sei. Ein Patch schloss die Sicherheitslücke in den betroffenen Versionen.
Im Oktober 2018 wurde bekannt, dass ein Programmierfehler im IPv6-DHCP-Client von systemd dazu missbraucht werden kann, verwundbare Linux-Systeme mit manipulierten DHCP-Paketen zu übernehmen.
Das US-amerikanische IT-Sicherheitsunternehmen Qualys berichtete im Januar 2019 über einen Fehler in der systemd-Komponente journald, der es Benutzern erlaube, auf einem System root-Rechte zu erlangen. Dies gelang auf einem x86-System innerhalb von zehn, auf einem amd64-System innerhalb von 70 Minuten.
