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Auswahlmannschaft aus Russland

Russische Fußballnationalmannschaft

Russische Fußballnationalmannschaft

Das Wichtigste

Datum der Gründung, Entstehung, Erbauung1912
ist ein(e)Männerfußballnationalmannschaft
StaatRussland

Die russische Fußballnationalmannschaft (russisch Сборная России по футболу/Sbornaja Rossii po futbolu) ist die Vertretung Russlands im Fußball und wird vom russischen Fußballverband Rossijski Futbolny Sojus organisiert.

Russland qualifizierte sich bislang für drei Fußball-Weltmeisterschaften sportlich (1994, 2002, 2014) und 2018 als Gastgeberland sowie für sechs Europameisterschaften (1996, 2004, 2008, 2012, 2016, 2020). Dabei erreichte sie bei der WM im eigenen Land das Viertel- sowie bei der EM 2008 das Halbfinale.

Die FIFA erklärte die russische Fußballnationalmannschaft zum direkten Nachfolger der Nationalmannschaften der GUS und der UdSSR.

Geschichte

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Sankt Petersburg das große Zentrum des Fußballlebens in Russland. Im Jahre 1900 entstanden neun neue Vereinigungen des Fußballs, die jedoch nicht lange bestanden. Im August 1901 gründete der Sekretär des Fußballvereins „Newski futbol-klub“ und Angestellte einer Fadenmanufaktur die „St. Petersburg Football League“, die erste Liga in Russland.

Der russische Fußballdachverband heißt Rossijski Futbolny Sojus (Российский футбольный Союз) und wurde 1912 gegründet. Das erste Länderspiel verloren die Russen 1912 mit 2:1 gegen Finnland, welches damals noch zum russischen Kaiserreich gehörte. Das erste offizielle Länderspiel nach der Auflösung der UdSSR wurde 1992 2:0 gegen Mexiko gewonnen.

Seine Glanzzeiten hatte der russische Fußball zu Zeiten der Sowjetunion, als die Nationalmannschaft der UdSSR einmal Europameister und dreimal Vizeeuropameister wurde. Während die sowjetische Mannschaft bis in die 1960er Jahre stark von Spielern der großen Moskauer Klubs dominiert wurde, waren ab Mitte der 1970er Jahre die Russen oft in der Unterzahl, gerade unter dem vierfachen sowjetischen Trainer Walerij Lobanowskyj (1975/77, 1982/83, 1986–1990) stellten Ukrainer statt Russen die Mehrzahl der Auswahl.

Nach der Auflösung der GUS-Auswahl zum Ende der EM 1992 wurde die russische Auswahl wiedergegründet, Erfolge blieben jedoch meist aus, entgegen der stets großen Erwartungen konnte sich die Mannschaft nur für je zwei Welt- und Europameisterschaften qualifizieren und schied dabei stets nach teils enttäuschenden Leistungen bereits in der Vorrunde aus. Dies führte zu einer starken Fluktuation im Amt des Nationaltrainers. Außer Oleg Romanzew, der die Auswahl zur Qualifikation zur EM 1996 und WM 2002 führte und in zwei Amtszeiten insgesamt fünf Jahre Chefcoach blieb, konnte sich keiner der insgesamt neun Auswahltrainer länger als zwei Jahre im Amt halten. Tiefpunkt war die Amtszeit des Goldtrainers des olympischen Fußballturniers 1988, Anatoli Byschowez, unter dem in der zweiten Jahreshälfte 1998 sechs Spiele in Folge verloren wurden und der deshalb nach nur sechs Monaten entlassen wurde. Die russische Nationalmannschaft konnte sich auch für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nicht qualifizieren, da sie im letzten Spiel gegen die Slowakei statt der nötigen 3 Punkte nur ein 0:0-Remis holte.

Ab Sommer 2006 übernahm Guus Hiddink die russische Nationalmannschaft. Der Trainer, der mit Südkorea bei der FIFA-WM 2002 in Südkorea und Japan den vierten Platz erreichte und die „Socceroos“ bei der WM 2006 in Deutschland betreute, übernahm am 10. Juli 2006 das Amt des russischen Nationaltrainers. Als Zweiter der Qualifikationsgruppe E, hinter Kroatien und vor England, qualifizierte man sich für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. In der Gruppe D trafen die Russen dann auf Spanien, Griechenland und Schweden. Nach einer 1:4-Niederlage gegen die Spanier im ersten Gruppenspiel, einem 1:0-Sieg gegen den amtierenden Europameister Griechenland und einem 2:0-Sieg gegen die Schweden qualifizierten sich die Russen für die Finalrunde. Dort trafen die Russen im Viertelfinale auf die favorisierten Niederländer, die sie nach 120 Min. mit 3:1 besiegen konnten. Im Halbfinalspiel gegen Spanien konnten die Russen nicht an ihre Leistung aus dem Viertelfinalspiel anknüpfen und verloren gegen ihren Auftaktgegner dieser EM mit 0:3 und schieden somit aus. Bei der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika belegte Russland hinter der deutschen Mannschaft den zweiten Platz und zog später in den Playoff-Spielen gegen Slowenien den Kürzeren. Hiddink beendete daraufhin sein Engagement im Sommer 2010. Sein Nachfolger wurde Dick Advocaat. Unter der Leitung von Advocaat qualifizierte sich Russland als Gruppensieger für die EM 2012 und traf dort in der Gruppenphase auf Tschechien, Polen und auf Griechenland. Einem 4:1-Sieg gegen Tschechien folgte ein 1:1 gegen Gastgeber Polen. Als Tabellenführer traf man in Warschau auf Griechenland und bereits ein Unentschieden hätte zum Weiterkommen gereicht. Jedoch verlor man gegen den Ex-Europameister Griechenland mit 0:1 und aufgrund des direkten Vergleiches sowie des 1:0-Sieges der Tschechen im Parallelspiel gegen Polen war Russland somit als Gruppendritter ausgeschieden.

Als Gruppensieger vor Portugal qualifizierte sich die russische Mannschaft unter dem Italiener Fabio Capello, der den nach der EM 2012 zurückgetretenen Dick Advocaat ablöste, für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und traf auf Südkorea, Belgien sowie Algerien. Einem 1:1 gegen Südkorea folgte eine 0:1-Niederlage durch ein spätes Tor von Divock Origi gegen Gruppenfavorit Belgien, ehe man im entscheidenden Spiel gegen die Algerier gewinnen musste, um in das Achtelfinale einzuziehen. In der sechsten Minute brachte Alexander Kokorin die russische Elf in Führung, ehe Islam Slimani für den Außenseiter aus Algerien ausglich; vor dem Gegentor wurde der russische Torhüter Igor Akinfejew durch algerische Zuschauer mit einem Laserpointer attackiert. Durch das 1:1 war Russland ausgeschieden.

Fabio Capello blieb Nationaltrainer und betreute die russische Nationalmannschaft auch in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich, doch im Sommer 2015 wurde er entlassen. Sein Nachfolger wurde Leonid Sluzki, der damals auch weiterhin ZSKA Moskau betreute. Unter Sluzki qualifizierte sich die russische Nationalmannschaft für die Endrunde in Frankreich und traf in der Gruppenphase auf England, die Slowakei und auf Wales. Auch hier schieden die Russen nach der Gruppenphase aus. Für die Weltmeisterschaft 2018 war Russland als Gastgeber automatisch qualifiziert. Unter dem neuen Trainer Stanislaw Tschertschessow bestritt zunächst die russische Elf den als Testturnier angesetzten FIFA-Konföderationen-Pokal 2017, wo man auf Neuseeland, Mexiko und auf Europameister Portugal traf. Dabei schieden die Russen als Gruppendritter aus. Vor dem Beginn der Weltmeisterschaft im eigenen Land konnte die russische Nationalmannschaft lediglich fünf Spiele gewinnen, verlor allerdings neun Partien während sechs weitere Spiele mit einem Unentschieden endeten. Das Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien gewann Russland mit 5:0 und nach einem 3:1 gegen Ägypten qualifizierte sich die Sbornaja für das Achtelfinale, wobei man mit einem 0:3 gegen Gruppenfavorit Uruguay den Gruppensieg verpasste. Im Achtelfinale schaltete Russland nach Elfmeterschießen überraschend Spanien aus, ehe die Mannschaft im Viertelfinale gegen Kroatien ausschied, wobei hierbei erneut das Elfmeterschießen entschied.

Nach der Entlassung von Tschertschessow nach der Fußball-Europameisterschaft 2021 wurde Waleri Karpin am 23. Juli 2021 neuer Nationaltrainer Russlands.

Teilnahme an Fußball-Weltmeisterschaften (viermal)

Russland war von 1922 bis 1991 Teil der Sowjetunion, russische Spieler stellten neben den ukrainischen Spielern das Hauptkontingent der sowjetischen Nationalmannschaft, z. B. Lew Jaschin, der mit der UdSSR 1958, 1962, 1966 und 1970 an der WM teilnahm und dabei immer die Vorrunde überstand. Beste Platzierung war der vierte Platz 1966. Die russische Mannschaft konnte sich bislang viermal bei acht Anläufen für eine WM qualifizieren. Dabei überstand sie zunächst nie die Vorrunde. Dies änderte sich erst bei der WM 2018 im eigenen Land, bei der Russland als Gastgeber automatisch qualifiziert war. Als Außenseiter überstand Russland zunächst die Vorrunde und qualifizierte sich anschließend überraschend gegen Spanien im Elfmeterschießen für das Viertelfinale.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1994 USA Vorrunde Brasilien, Schweden, Kamerun 18. Pawel Sadyrin Oleg Salenko gelingen als erstem und bis jetzt einzigem Spieler der WM-Geschichte fünf Tore in einem Spiel. Mit 6 Toren wird er zusammen mit Christo Stoitschkow Torschützenkönig. Er ist bis heute der einzige Torschützenkönig einer Mannschaft, die in der Vorrunde ausgeschieden ist.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Italien gescheitert, nachdem in der Gruppenphase hinter Bulgarien der 2. Platz belegt wurde.
2002 Südkorea/Japan Vorrunde Tunesien, Japan, Belgien 22. Oleg Romanzew Nach einem Sieg und zwei Niederlagen als Gruppendritter ausgeschieden.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal und der Slowakei gescheitert, die sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Slowenien gescheitert, nachdem in der Gruppenphase hinter Deutschland der 2. Platz belegt wurde.
2014 Brasilien Vorrunde Südkorea, Belgien, Algerien 24. Fabio Capello Nach zwei Remis und einer Niederlage als Gruppendritter ausgeschieden.
2018 Russland Viertelfinale Kroatien 5. Stanislaw Tschertschessow Gastgeber der 1. WM in Osteuropa, schlechteste FIFA-Weltranglisten-Platzierung eines Gastgebers zum WM-Auftakt (Rang 70), bestes Abschneiden der russischen Nationalmannschaft bei einer Fußball-WM.
2022 Katar disqualifiziert Die Mannschaft hatte sich für die Play-offs qualifiziert. Aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine wurde die russische Nationalmannschaft von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.
2026 Kanada/Mexiko/USA ausgeschlossen Die Mannschaft wurde wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine suspendiert.

Teilnahme an Fußball-Europameisterschaften (sechsmal)

Mannschaft mit Dmitri Medwedew vor Schloss Meiendorf (2008)
Mannschaft mit Dmitri Medwedew vor Schloss Meiendorf (2008)

Russland nahm als Teil der UdSSR bzw. der GUS an den Europameisterschaften 1960 bis 1992 teil. In der 1960er Europameistermannschaft stellten russische Spieler das größte Kontingent, während 1988 nur Rinat Dassajew, Wagis Chidijatullin und Sergei Dmitrijew russische Spieler waren und ukrainische Spieler, insbesondere von Dynamo Kiew den Großteil des Vizeeuropameisters stellten. Nach der Auflösung der Sowjetunion in mehrere selbständige Staaten nahm Russland erstmals an der Qualifikation zur EM 1996 teil und konnte sich auf Anhieb qualifizieren. Seitdem wurde lediglich die Qualifikation für die EM 2000 nicht geschafft, aber nur einmal die Vorrunde überstanden. Russland traf dabei bis einschließlich 2008 in der Vorrunde immer auf den späteren Europameister.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1996 England Vorrunde Italien, Deutschland, Tschechien - Nach zwei Niederlagen und einem Remis als Gruppenletzter ausgeschieden
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Weltmeister Frankreich und der Ukraine gescheitert, welche sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2004 Portugal Vorrunde Spanien, Portugal, Griechenland - Nach zwei Niederlagen und einem Sieg gegen den späteren Europameister Griechenland als Gruppenletzter ausgeschieden.
2008 Österreich und Schweiz Halbfinale Spanien - Niederlage gegen den späteren Europameister
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Tschechien, Polen, Griechenland - Nach einem Sieg, einem Unentschieden gegen Co-Gastgeber Polen und einer Niederlage als Gruppendritter ausgeschieden.
2016 Frankreich Vorrunde England, Slowakei, Wales - Russland schied nach einem Remis gegen England und Niederlagen gegen die Slowakei und Wales als Gruppenletzter aus.
2021 Europa Vorrunde Belgien, Finnland, Dänemark - Zwei Gruppenspiele trug Russland in Sankt Petersburg aus. Nach einer Niederlage gegen Belgien, einem Sieg gegen EM-Neuling Finnland und einer weiteren Niederlage gegen Dänemark schied Russland als Gruppenletzter aus.
2024 Deutschland ausgeschlossen Die Mannschaft wurde wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine suspendiert.

UEFA Nations League

  • 2018/19: Liga B, 2. Platz mit 2 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage
  • 2020/21: Liga B, 2. Platz mit 2 Siegen, 2 Remis und 2 Niederlagen
  • 2022/23: Liga B, 4. Platz, Zwangsabstieg ohne Spiele, da nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine nicht zugelassen
  • 2024/25: Die Mannschaft wurde erneut suspendiert.

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen (einmal)

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1912 gegründet
1912 in Stockholm Viertelfinale
1920 in Stockholm nicht teilgenommen
1924–1992 Kein eigenständiger Verband;
siehe UdSSR/GUS

Aktueller Kader

Die folgenden Spieler standen im Kader für die EM 2021. Roman Jewgenjew wurde vor dem ersten Gruppenspiel des Teams für Andrei Mostowoi, der sich eine COVID-19-Infektion zugezogen hatte, nachnominiert.

  • Stand der Einsatzstatistiken: 21. Juni 2021 (nach dem Spiel gegen Belgien)
Name Verein Länderspiel-
einsätze
Länderspiel-
tore
Geburtstag Debüt Letzter
Einsatz
Torhüter
Juri Djupin Rubin Kasan 0 0 17. März 1988
Matwei Safonow FK Krasnodar 3 0 26. Feb. 1999 2021 21. Juni 2021
Anton Schunin FK Dynamo Moskau 13 0 27. Jan. 1987 2007 12. Juni 2021
Abwehrspieler
Igor Diwejew PFK ZSKA Moskau 7 0 27. Sep. 1999 2020 21. Juni 2021
Georgi Dschikija Spartak Moskau 36 1 21. Nov. 1993 2017 21. Juni 2021
Mário Fernandes PFK ZSKA Moskau 32 5 19. Sep. 1990 2017 21. Juni 2021
Roman Jewgenjew FK Dynamo Moskau 1 0 23. Feb. 1999 2020 18. November 2020
Wjatscheslaw Karawajew Zenit St. Petersburg 16 2 20. Mai 1995 2019 21. Juni 2021
Fjodor Kudrjaschow FK Fakel Woronesch 45 1 5. Apr. 1987 2013 21. Juni 2021
Juri Schirkow Zenit St. Petersburg 105 2 20. Aug. 1983 2005 12. Juni 2021
Andrei Semjonow Achmat Grosny 27 0 24. März 1989 2014 12. Juni 2021
Mittelfeldspieler
Dmitri Barinow Lokomotive Moskau 7 0 11. Sep. 1996 2019 16. Juni 2021
Daniil Fomin FK Dynamo Moskau 4 0 1. Feb. 1997 2020 24. März 2021
Alexander Golowin  AS Monaco 41 5 30. Mai 1996 2015 21. Juni 2021
Alexei Ionow FK Krasnodar 35 4 18. Feb. 1989 2011 5. Juni 2021
Daler Kusjajew Zenit St. Petersburg 37 2 15. Jan. 1993 2017 21. Juni 2021
Denis Makarow Rubin Kasan 0 0 18. Feb. 1998
Alexei Mirantschuk  Atlanta United 36 6 17. Okt. 1995 2015 21. Juni 2021
Maxim Muchin Lokomotive Moskau 5 0 4. Nov. 2001 2021 21. Juni 2021
Magomed Osdojew Zenit St. Petersburg 35 4 5. Nov. 1992 2014 21. Juni 2021
Rifat Schemaletdinow Lokomotive Moskau 6 0 20. Sep. 1996 2021 21. Juni 2021
Roman Sobnin Spartak Moskau 38 0 11. Feb. 1994 2015 21. Juni 2021
Denis Tscheryschew  FC Venedig 31 12 26. Dez. 1990 2012 12. Juni 2021
Stürmer
Artjom Dsjuba Zenit St. Petersburg 55 30 22. Aug. 1988 2011 21. Juni 2021
Anton Sabolotny FK Sotschi 13 1 13. Juni 1991 2017 1. Juni 2021
Alexander Sobolew Spartak Moskau 8 3 7. März 1997 2020 21. Juni 2021

Rekordspieler

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele EM-Spiele Rekordnationalspieler
1. Sergei Ignaschewitsch 127 8 Abwehr 2002–2018 8 10 Seit dem 9. Oktober 2015
2. Igor Akinfejew 111 0 Tor 2004–2018 8 8
3. Wiktor Onopko 109 7 Abwehr 1992–2004 5 2 Vom 14. April 1993 bis zum 9. Oktober 2015 (8 bis 109 Spiele, zuvor mit mehreren anderen Spielern)
4. Juri Schirkow 105 2 Abwehr/Mittelfeld 2005–2021 4 9
5. Wassili Beresuzki 101 5 Abwehr 2003–2016 3 5
6. Alexander Kerschakow 91 30 Angriff 2002–2016 4 4
7. Alexander Anjukow 77 1 Abwehr 2004–2013 0 9
8. Andrei Arschawin 75 17 Angriff/Mittelfeld 2002–2012 0 6
9. Waleri Karpin 72 17 Angriff/Mittelfeld 1992–2003 6 3 Bis zum 14. April 1993 (zusammen mit Wiktor Onopko, bis 7 Spiele, teilweise mit mehreren anderen Spielern)
10. Wladimir Bestschastnych 71 26 Angriff 1992–2003 4 1
Anmerkungen:
Stand: 20. November 2022

Rekordtorschützen

Alexander Kerschakow ist seit dem 3. September 2014 Rekordtorschütze, als er mit seinem 27. Tor den Rekord von Wladimir Bestschastnych überbot.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore EM-Tore
1. Artjom Dsjuba 30 55 0,55 2011–2022 3 1
Alexander Kerschakow 30 91 0,33 2002–2016 1 0
3. Wladimir Bestschastnych 26 71 0,37 1992–2003 1 1
4. Roman Pawljutschenko 21 51 0,41 2003–2012 0 4
5. Waleri Karpin 17 72 0,24 1992–2003 1 0
Andrei Arschawin 17 75 0,23 2002–2012 0 2
7. Fjodor Smolow 16 45 0,36 2012–2021 0 0
8. Dmitri Sytschow 15 47 0,32 2002–2010 1 0
9. Roman Schirokow 13 57 0,23 2008–2016 0 1
10. Denis Tscheryschew 12 33 0,36 2012– 4 0
Igor Kolywanow 12 35 0,34 1992–1998 0 0
Alexander Kokorin 12 48 0,25 2011–2017 1 0
Anmerkungen:
Stand: 20. November 2022

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften

Spiele gegen Deutschland

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (vor dem Entstehen der Sowjetunion bzw. nach deren Zerfall)

  1. 1912, 1. Juli, Stockholm, 0:16 (Olympische Sommerspiele 1912, höchster Sieg der deutschen Mannschaft)
  2. 1992, 12. Juni, Norrköping (Schweden) 1:1 (EM-Vorrunde) (als GUS)
  3. 1994, 7. September, Moskau, 0:1
  4. 1996, 16. Juni, Manchester, 0:3 (EM-Vorrunde)
  5. 2005, 8. Juni, Mönchengladbach, 2:2
  6. 2008, 11. Oktober, Dortmund, 1:2 (WM-Qualifikation)
  7. 2009, 10. Oktober, Moskau, 0:1 (WM-Qualifikation)
  8. 2018, 15. November, Leipzig, 0:3


Spiele gegen Österreich

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 17. August 1994 in Klagenfurt, 3:0 (Freundschaftsspiel)
  2. 25. Mai 2004 in Graz, 0:0 (Freundschaftsspiel)
  3. 15. November 2014 in Wien, 0:1 (EM-Qualifikation)
  4. 14. Juni 2015 in Moskau, 0:1 (EM-Qualifikation)
  5. 30. Mai 2018 in Innsbruck, 0:1 (Freundschaftsspiel)


Spiele gegen die Schweiz

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 1997, 10. Februar, Hongkong, 2:1
  2. 2000, 2. September, Zürich, 1:0, WM-Qualifikation
  3. 2001, 6. Oktober, Moskau, 4:0, WM-Qualifikation
  4. 2003, 7. Juni, Basel, 2:2, EM-Qualifikation
  5. 2003, 10. September, Moskau, 4:1, EM-Qualifikation


Spiele gegen Liechtenstein

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 2005, 23. März, Vaduz, 2:1 (2:1), WM-Qualifikation
  2. 2005, 3. September, Moskau, 2:0 (1:0), WM-Qualifikation
  3. 2009, 1. April, Vaduz 1:0 (1:0), WM-Qualifikation
  4. 2009, 5. September, Sankt Petersburg 3:0 (3:0), WM-Qualifikation
  5. 2014, 8. September, Chimki 4:0 (1:0), EM-Qualifikation
  6. 2015, 8. September in Vaduz 7:0 (3:0), EM-Qualifikation


Spiele gegen Luxemburg

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 1992, 28. Oktober, Moskau, 2:0 (2:0), WM-Qualifikation
  2. 1993, 14. April, Luxemburg, 4:0 (1:0), WM-Qualifikation
  3. 1996, 10. November, Luxemburg, 4:0 (2:0), WM-Qualifikation
  4. 1997, 30. April, Moskau, 3:0 (1:0), WM-Qualifikation
  5. 2000, 11. Oktober, Moskau, 3:0 (1:0), WM-Qualifikation
  6. 2001, 6. Juni, Luxemburg, 2:1 (1:0), WM-Qualifikation
  7. 2004, 9. Oktober, Luxemburg, 4:0 (0:0), WM-Qualifikation
  8. 2005, 8. Oktober, Moskau, 5:1 (2:0), WM-Qualifikation
  9. 2013, 6. September, Kasan, 4:1 (2:0), WM-Qualifikation
  10. 2013, 11. Oktober, Luxemburg, 4:0 (3:0), WM-Qualifikation

Bedeutende Spieler

(Auswahl)

Trainer

Nat. Zeitraum Name
1992 bis 1994 Pawel Sadyrin
1994 bis 1996, 1998 bis 2002 Oleg Romanzew
1996 bis 1998 Boris Ignatjew
2002 bis 2003 Waleri Gassajew
2003 bis 2005 Georgi Jarzew
2005 Juri Sjomin
2006 bis 2010 Guus Hiddink
2010 bis 2012 Dick Advocaat
2012 bis 2015 Fabio Capello
2015 bis 2016 Leonid Sluzki
2016 bis 2021 Stanislaw Tschertschessow
seit 2021 Waleri Karpin

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