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Berg in der Gleinalpe in der Steiermark

Mugel

Mugel

Das Wichtigste

Höhe über dem Meeresspiegel1.630m
ist ein(e)Berg
StaatÖsterreich
liegt in der VerwaltungseinheitNiklasdorf

Die Mugel ist ein 1630 Meter hoher Berg der Gleinalpe (bzw. deren nordöstlichen Abschnitts, der Hochalpe) bei Niklasdorf in der Steiermark. Sie gilt als Hausberg von Leoben und Niklasdorf und hat durch das Mugelschutzhaus auch Bedeutung als Etappenziel bei Fernwanderungen. Am Berg befindet sich auch die Sendeanlage Mugel.

Lage und Umgebung

Die Mugel liegt am nördlichen Ende der Gleinalpe bzw. Hochalpe. Im Osten ist sie nur durch den flachen Wapplersattel (1540 m) vom etwas höheren Roßeck (1664 m) getrennt. Nach Westen und Norden fällt die Mugel in zwei langgestreckten Rücken zur Stadt Leoben bzw. zur Marktgemeinde Niklasdorf ab. Der Graben zwischen diesen Rücken trägt den Namen Brandgraben. Vom weiter östlich gelegenen Niklasdorfgraben aus führt eine nicht öffentliche Straße zur Sendeanlage und weiter zum Mugelschutzhaus. Die Südseite der Mugel ist steiler, hier fällt der Berg direkt und weitgehend weglos in den Kleinen Gößgraben ab.

Das Gipfelkreuz der Mugel wurde vom Niklasdorfer Künstler Georg Brandner gestaltet.

Mugelschutzhaus & Wege

Sender und Mugelgipfel, Blick von der Fensteralm nach Norden
Sender und Mugelgipfel, Blick von der Fensteralm nach Norden
Blick vom Roßeck nach Westen auf Mugelgipfel mit Schutzhaus und Sender
Blick vom Roßeck nach Westen auf Mugelgipfel mit Schutzhaus und Sender
Wegkreuz am Wapplersattel, Blickrichtung Roßeck
Wegkreuz am Wapplersattel, Blickrichtung Roßeck
Gipfelkreuz von Georg Brandner
Gipfelkreuz von Georg Brandner
Das Mugelschutzhaus
Das Mugelschutzhaus
5 Bilder
→ Hauptartikel: Mugelschutzhaus

Das Schutzhaus wurde 1904 vom ÖTK erbaut und erhielt später den Namen des Sektionsvorstands Jakob-Hans Prosl. 2011 bis 2013 wurde die Hütte als Mugelschutzhaus neu errichtet (1626 m).

Über den Gipfel der Mugel laufen der Nord-Süd-Weitwanderweg, der auch Teil des Europäischen Fernwanderweges E6 ist. Somit hat das Mugelschutzhaus auch Bedeutung als Etappenziel für Fernwanderer. Der Wanderweg läuft, von Leoben kommend, über den langgezogenen Westrücken der Mugel bergan und anschließend vom Mugelschutzhaus weiter über den Sattel nach Osten in Richtung Roßeck, zweigt dann jedoch vor dessen Gipfel nach Süden in Richtung Trasattel ab. Ein weiterer Wanderweg (Nr. 519) führt von Norden aus Richtung Niklasdorf auf den Gipfel, andere Wege erreichen die Mugel von Osten via Roßeck.

Sendeanlage Mugel

Die Sendeanlage von Südosten
Die Sendeanlage von Südosten
Blick auf die Sendeanlage
Blick auf die Sendeanlage
2 Bilder

Rund 830 Meter nordnordwestlich des Gipfels der Mugel befindet sich auf 1433 m die Sendeanlage Mugel (Lage), eine Sendeanlage für Hörfunk und TV mit einem 88 Meter hohen Sendeturm. Der Sendeturm hat eine ähnliche Bauweise wie der Sendeturm des Senders Ochsenkopf.

Frequenzen und Programme

Analoger Hörfunk (UKW)

Frequenz 
(in MHz)
Programm RDS PS Senderlogo RDS PI Regionalisierung ERP 
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
87,6 Ö1 __OE_1__ A201 – 20 D (10°-70°, 230°-280°) H
89,6 Radio Soundportal _SOUND-_/_PORTAL_ A952 Steiermark 8 D (10°-70°, 230°-280°) H
93,2 Radio Steiermark RADIO-ST A902 Steiermark 20 D (10°-70°, 230°-280°) H
98,7 Hitradio Ö3 __OE_3__ A203 – 20 D (10°-70°, 230°-280°) H
102,1 FM4 __FM4___ A213 – 20 D (10°-70°, 230°-280°) H
105,7 Antenne Steiermark ANTENNE_/__STMK__ A943 Steiermark 20 D (10°-60°, 230°-280°) H
106,6 Radio Grün-Weiß *GRUEN*_/*WEISS*_ A959 Steiermark 2,4 D (210°-270°) H

Digitaler Hörfunk (DAB+)

Am 26. Mai 2020 nahm der Sender Mugel die Ausstrahlung des ersten österreichweiten MUX im Standard DAB+ auf. DAB wird in vertikaler Polarisation und im Gleichwellenbetrieb mit anderen Sendern ausgestrahlt.

Block Programme ERP
(in kW)
Antennen-
diagramm

rund (ND),
gerichtet (D)
Gleichwellennetz (SFN)
5D
DAB+ Austria
DAB-Block des österreichischen Bundesmux: 10 D (230–70°)
7A
MUX II
Stmk/Ktn/Bgld-S
10
8B
MUX III
10

Digitales Fernsehen (DVB-T2)

Bis zur Umstellung auf DVB-T2 wurden folgende Programme per DVB-T verbreitet.

Kanal Frequenz 
(in MHz)
Multiplex Programme im Multiplex ERP 
(in kW)
Polarisation
horizontal (H) /
vertikal (V)
Modulations-
verfahren
FEC Guard-
intervall
Bitrate 
(in MBit/s)
Gleichwellennetz (SFN)
25 506 ORS-Bouquet B 63 H 16-QAM 5/6 1/4 16,59 –
41 634 ORS-Bouquet A Steiermark/Burgenland 70 H 16-QAM 3/4 1/4 14,93 Semmering (Sonnwendstein)

Analoges Fernsehen (PAL)

Bis zur Umstellung auf DVB-T wurden folgende Programme in analogem PAL gesendet:

Kanal Frequenz 
(MHz)
Programm ERP
(kW)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
9 203,25 ORF 1 20 H
35 583,25 ATV 200 H
41 631,25 ORF 2 (Steiermark) 200 H

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel