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Lebensmittel, dessen Zutaten hauptsächlich aus Milch oder Milchbestandteilen besteht

Milcherzeugnis

Milcherzeugnis
Milchsorten und -produkte
Milchsorten und -produkte

Ein Milcherzeugnis, Milchprodukt oder Molkereiprodukt (kurz Mopro) ist ein Lebensmittel, dessen Zutaten hauptsächlich aus Milch oder deren Bestandteilen (Milchproteinen, Milchfett oder Milchzucker) besteht. Zu den Milcherzeugnissen gehören einerseits verschieden behandelte Milcharten und andererseits durch Fermentation oder Extraktion von Milchbestandteilen gewonnene Produkte der Milch.

Rechtsvorschriften

Das Genusstauglichkeitskennzeichen
Das Genusstauglichkeitskennzeichen
  • Verkehrsbezeichnung (was unter der Bezeichnung Milch- bzw. Milcherzeugnis bzw. Milchmischerzeugnis im Handel angeboten werden darf):
  • Identifikation: Innerhalb der EU trägt ein jedes Milcherzeugnis ein Identitätskennzeichen.
  • Hygiene: Rechtlich gelten für Milcherzeugnisse die Regelungen der Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs (Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung – Tier-LMHV).
  • Herkunftsbezeichnung: einige wenige Produkte dürfen mit diesen Siegeln versehen in den Handel

Arten von Milcherzeugnissen

Diverse verpackte Milcherzeugnisse für Endverbraucher.
Diverse verpackte Milcherzeugnisse für Endverbraucher.

Unbehandelte Milch

Behandelte Milch

Extrahierte / fermentierte Milchprodukte

Milch, Milchbestandteile und Milchnebenprodukte (Molke, Buttermilch) werden in der Lebensmittelindustrie, Bäckereien, in der Getränkeproduktion, bei der Kosmetikaherstellung und in der Tiermast noch als Ausgangsstoffe für zahlreiche andere Produkte verwendet:

Untersuchung von Milchprodukten im Rahmen eines Schulexperiments

Unterschiedlicher Lactosegehalt von Milchprodukten und Zuckerlösungen, sichtbar gemacht durch die Wöhlk-Reaktion.
Unterschiedlicher Lactosegehalt von Milchprodukten und Zuckerlösungen, sichtbar gemacht durch die Wöhlk-Reaktion.

Im Hinblick auf eine stärkere Berücksichtigung von Lactoseintoleranz in der Bevölkerung kann es sehr aufschlussreich sein, den Lactosegehalt von Milchprodukten mit einfachen Mitteln chemisch zu untersuchen. Hierzu bietet sich die Wöhlk-Reaktion (siehe Abbildung) sowie deren Weiterentwicklungen Fearon-Test und 1,6-Diaminohexan-Verfahren an.

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel