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griechische Schauspielerin

Maria Kavogianni

Das Wichtigste

Geburtsdatum13. Januar 1958
TätigkeitSchauspieler
GeburtsortAthen

Maria Kavogianni (griechisch Μαρία Καβογιάννη; * 13. Januar 1958 in Athen) ist eine griechische Schauspielerin, die unter anderem in der von Netflix gekauften griechischen Serie Maestro in Blue auftrat.

Leben und Karriere

Maria Kavogianni wuchs im Großraum Athen im Stadtteil Vyronas auf und studierte an der Universität Athen Wirtschaft und Pädagogik an der Pädagogischen Akademie Maraslio (Μαράσλειο Παιδαγωγική Ακαδημία), anschließend arbeitete sie als Lehrerin. Parallel dazu studierte sie an der Schauspielschule Karolos Koun und schloss ihre Ausbildung dort im Jahr 1986 ab.

Danach trat sie im Theater auf, spielte in Filmen und Fernsehserien und gab ihre Stimme für Synchronisationen. In ihren unterschiedlichen Rollen wurde sie auf der griechischen Kino-Website cinobo.com als „mühelos komisch und zutiefst berührend“ beschrieben. Sie zähle, so Antonis Kyriazanos in der Zeitschrift Madame Figaro, zu den fähigsten Schauspielerinnen Griechenlands. Für ihre Rolle in der Fernsehserie Hara wird vermisst übernahm sie 2008 die Rolle einer Mutter, die ihr Kind verliert. Dafür wurde sie als beste Schauspielerin einer Drama-Serie im Jahr 2010 ausgezeichnet.

Bekannt wurde sie auch durch ihre Zusammenarbeit mit dem griechischen Regisseur Christoforos Papakaliatis, erstmals 2015 in dem Film Worlds Apart. Einige Jahre später folgte ihre Rolle in seiner Fernsehserie Maestro in Blue, in der sie die Mutter eines jungen Homosexuellen verkörpert, die häuslicher Gewalt ausgesetzt ist und sich mithilfe anderer dagegen wehrt.

Zu den von ihr gespielten Theaterrollen zählen unter anderem die Serafina della Rose in Die tätowierte Rose von Tennessee Williams, Lysistrata in der gleichnamigen Komödie von Aristophanes und auch die Hauptrolle der Janet in dem zum Theaterstück umgeschriebenen FilmThe Party.

Maria Kavogianni ist mit Petros Dritsonas verheiratet; das Paar hat eine Tochter.

Filmografie (Auswahl)

  • 1999: Safe Sex
  • 2001: Ο καλύτερός μου φίλος (Mein bester Freund)
  • 2001: Το κλάμα βγήκε απ' τον Παράδεισο (Das Weinen komt aus dem Paradies)
  • 2003: Οξυγόνο (Sauerstoff)
  • 2004: Μια τρελή τρελή φάρμα (Eine sehr verrückte Farm)
  • 2008: Big Bang
  • 2008–2009: Χαρά αγνοείται (Hara wird vermisst)
  • 2014: Πέμπτη & 12 (Donnerstag und 12)
  • 2015: Ένας Άλλος Κόσμος (Worlds Apart)
  • 2023–2024: Maestro in Blue

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel