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Schweizer Tennisspieler

Marco Chiudinelli

Marco Chiudinelli

Das Wichtigste

Geburtsdatum10. September 1981
Höhe186cm
TätigkeitTennisspieler
GeburtsortBasel
Masse85 kg

Marco Chiudinelli (* 10. September 1981 in Basel) ist ein ehemaliger Schweizer Tennisspieler.

Karriere

Seine Karriere startete Chiudinelli, der in Füllinsdorf (Basel-Landschaft) wohnt, mit seinem Jugendfreund Roger Federer beim TC Old Boys in Basel. Bevor er sich für Tennis entschieden hat, spielte er bei den Junioren des FC Basel Fussball – Federer war beim Lokalrivalen FC Concordia Basel. 1997 wurde er von Swiss Tennis für Tennis Etudes in Biel selektioniert. Seit 2000 spielt er auf der ATP Tour. 2001 wechselte er ins Breakpoint Team nach Halle (Westfalen). 2005 hätte er erstmals in die Top 100 der Tennisweltrangliste aufsteigen können, musste dann aber wegen mehrerer Verletzungen über zehn Monate pausieren. Der Schritt in die Top 100 gelang ihm am 5. Oktober 2009. Sein grösster Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier war das Erreichen der dritten Runde bei den US Open 2006, in der er nach Siegen gegen Fernando Vicente und Feliciano López an Richard Gasquet scheiterte. Auch 2009 zog er bei den US Open in die dritte Runde ein, unterlag dort jedoch Nikolai Dawydenko glatt in drei Sätzen. Bei den Davidoff Swiss Indoors Basel 2009 erreichte er das Halbfinale und scheiterte erst dort an seinem Landsmann und der ehemaligen Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste Roger Federer knapp in zwei Sätzen. Auf der Challenger Tour konnte er zwei Einzel- und einen Doppeltitel gewinnen. Seinen ersten und einzigen World-Tour-Titel errang er in Gstaad 2009, als er mit Michael Lammer die Doppelkonkurrenz gewann. 2009 wurde ihm von der ATP die Auszeichnung Comeback des Jahres vergeben, aufgrund seiner Weltranglistenposition, die er im Laufe des Jahres um über 700 Plätze verbesserte. Anfang des Jahres stand er noch auf Position 779, verbesserte sich aber aufgrund guter Leistungen, unter anderem dank der Viertelfinal-Qualifikation in Bangkok und dem Halbfinal bei den Swiss Indoors in Basel, auf Position 56 am Jahresende. Im Oktober 2017 beendete er bei den Swiss Indoors Basel 2017 seine Karriere.

Davis Cup

Ab 2005 spielte Marco Chiudinelli für die Schweizer Davis-Cup-Mannschaft. 2014 war er Teil der Schweizer Mannschaft, die gegen Frankreich erstmals den Davis Cup gewann. Er kam dabei sowohl in der ersten Runde als auch im Halbfinale zum Einsatz.

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250 (1)
ATP Challenger Tour (9)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (0)
Sand (1)
Rasen (0)

Einzel

Turniersiege

ATP Challenger Tour
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 12. September 2004 Donezk Hartplatz  Saša Tuksar 6:3, 6:2
2. 3. Mai 2009  Teneriffa Hartplatz  Paolo Lorenzi 6:3, 6:4
3. 21. Februar 2016  Breslau Hartplatz (i)  Jan Hernych 6:3, 7:69

Doppel

Turniersiege

ATP World Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 2. August 2009  Gstaad Sand  Michael Lammer  Jaroslav Levinský
 Filip Polášek
7:5, 6:3
ATP Challenger Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 6. Oktober 2002  Buxoro Hartplatz  Yves Allegro  Janko Tipsarević
 Jan Weinzierl
6:3, 6:4
2. 26. Juli 2014  Astana Hartplatz Serhij Bubka  Chen Ti
 Huang Liang-chi
6:3, 6:4
3. 28. November 2015  Andria Hartplatz (i)  Frank Moser  Carsten Ball
 Dustin Brown
7:65, 7:5
4. 24. September 2016  Izmir Hartplatz  Marius Copil  Sadio Doumbia
 Calvin Hemery
6:4, 6:4
5. 22. April 2017  Taipeh Teppich (i)  Franko Škugor  Sanchai Ratiwatana
 Sonchat Ratiwatana
4:6, 6:2, [10:5]
6. 7. Mai 2017  Gimcheon Hartplatz Teimuras Gabaschwili  Ruan Roelofse
 Yi Chu-huan
6:1, 6:3

Finalteilnahmen

ATP World Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 16. Juli 2006  Gstaad Sand  Jean-Claude Scherrer  Jiří Novák
 Andrei Pavel
3:6, 1:6
2. 14. Juni 2009  Halle (1) Rasen  Andreas Beck  Christopher Kas
 Philipp Kohlschreiber
3:6, 4:6
3. 15. Juni 2014 Halle (2) Rasen  Roger Federer  Andre Begemann
 Julian Knowle
6:1, 5:7, [10:12]

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel