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Schweizer Architekt und Bildhauer

Isidor Raphael Pellegrini

Isidor Raphael Pellegrini

Das Wichtigste

Geburtsdatum6. Januar 1871
Sterbedatum18. September 1954
TätigkeitBildhauer, Architekt
GeburtsortBasel
SterbeortBasel

Isidor Raphael Pellegrini (* 6. Januar 1871 in Basel; † 18. September 1954 ebenda; heimatberechtigt in Stabio und Basel) war ein Schweizer Architekt und Bildhauer.

Leben und Wirken

1896, Villa von Alfred Heinrich Pellegrini (1871–1954) in Gelterkinden
Villa von 1896 in Gelterkinden
Familien Schetty-Haas / Füeg-Resch-Haas: Marmorengel, geschaffen von Isidor Raphael Pellegrini (1871–1954) auf dem Friedhof Wolfgottesacker, Basel. Nach dem berühmten Vorbild «Harrender Engel des Gerichts» (Vorbote des Weltgerichts) von Giulio Monteverde auf dem Monumentalfriedhof Staglieno in Genua (weitere Kopie auf dem Frankfurter Hauptfriedhof)
Marmorengel auf dem Friedhof Wolfgottesacker in Basel
Rudolf Luginbühl-Bärlocher (1854–1912) Historiker. Professor an der Universität Basel. Autor von schweizerischen Lehrbüchern. Grab auf dem Friedhof Wolfgottesacker, Basel. Gestaltet von Isidor Raphael Pellegrini (1871–1954) Architekt und Bildhauer
Grab von Rudolf Luginbühl auf dem Friedhof Wolfgottesacker
3 Bilder

Isidor Raphael Pellegrini wurde als Sohn des aus dem Tessin stammenden Steinbildhauers Isidor Pellegrini (1841–1887) und der Apollonia, geborene Schlueb (1837–1907), in Basel geboren. Sein jüngerer Bruder war der Maler Alfred Heinrich Pellegrini. Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm Isidor Raphael das Bildhauergeschäft. 1896 plante er die Villa für den Textilfabrikanten Ernst Handschin-Spiess in der Rickenbacherstrasse 2 in Gelterkinden, die Fritz Pümpin 1945 erwarb.

Nach dem berühmten Vorbild «Harrender Engel des Gerichts» (Vorbote des Weltgerichts) von Giulio Monteverde auf dem Monumentalfriedhof Staglieno in Genua (weitere Kopie auf dem Frankfurter Hauptfriedhof) schuf er den Marmorengel für das Familiengrab Schetty-Haas / Resch-Haas (ursprünglicher Standort Horburg-Gottesacker) sowie weitere Skulpturen und Grabsteine auf dem Basler Friedhof Wolfgottesacker.

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel