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Snookerturnier

International Open 1981

Die Jameson International Open 1981 waren ein professionelles Non-ranking-Snookerturnier im Rahmen der Saison 1981/82. Sie wurden zwischen dem 2. und 20. September 1981 in den Assembly Rooms der englischen Stadt Derby bzw. im Romiley Forum der ebenfalls englischen Stadt Stockport ausgetragen. Sieger wurde der Engländer Steve Davis, der mit einem 9:0-Sieg seinen Finalgegner Dennis Taylor besiegte. Davis spielte mit einem 135er-Break auch das höchste Break des Turnieres.

Preisgeld

Mit einem gesamten Preisgeld von 63.700 Pfund Sterling hatten die International Open knapp 6 % mehr Preisgeld als die letzte Snookerweltmeisterschaft. Etwa ein Drittel des Preisgeldes des von der irischen Whiskey-Marke Jameson gesponserten Turnieres erhielt der Sieger.

Preisgeld
Sieger 20.000 £
Finalist 10.000 £
Halbfinalist 5.000 £
Viertelfinalist 2.000 £
Achtelfinalist 1.000 £
Runde 5 700 £
Runde 4 300
Insgesamt 63.700 £

Turnierverlauf

Die Top acht der Weltrangliste waren für die Hauptrunde gesetzt, dazu kamen acht Qualifikanten, die sich nach maximal fünf Qualifikationsrunden qualifiziert hatten. Wie auch die Qualifikationsmatches wurden die Achtelfinal- und Viertelfinalpartien im Modus Best of 9 Frames gespielt, während Finale und Halbfinale im Modus Best of 17 Frames gespielt wurden. Die erste Hälfte des Hauptturnieres wurde im Romiley Form von Stockport ausgetragen, die restlichen Partien folgten dann in den Assembly Rooms von Derby.

Achtelfinale
Best of 9 Frames
Viertelfinale
Best of 9 Frames
Halbfinale
Best of 17 Frames
Finale
Best of 17 Frames
1 Cliff Thorburn 0
16 Graham Miles 5
16 Graham Miles 1
24 Dave Martin 5
8 Eddie Charlton 2
24 Dave Martin 5
24 Dave Martin 1
5 Dennis Taylor 9
4 Ray Reardon 3
13 John Virgo 5
13 John Virgo 2
5 Dennis Taylor 5
5 Dennis Taylor 5
19 Rex Williams 1
5 Dennis Taylor 0
2 Steve Davis 9
2 Steve Davis 5
15 Perrie Mans 3
2 Steve Davis 5
7 David Taylor 1
7 David Taylor 5
10 Kirk Stevens 0
2 Steve Davis 9
11 Alex Higgins 8
3 Terry Griffiths 5
14 John Spencer 2
3 Terry Griffiths 2
11 Alex Higgins 5
6 Doug Mountjoy 1
11 Alex Higgins 5

Finale

Der WM-Finalist von 1979 und Nordire Dennis Taylor hatte den Finaleinzug mit einem relativ deutlichen 1:9-Sieg über den Engländer Dave Martin geschafft. Er traf auf den amtierenden Weltmeister Steve Davis, der es im Halbfinale mit Alex Higgins, der bereits 1972 Weltmeister geworden war und es 1982 wieder wurde, deutlich schwerer hatte als sein knapp neun Jahre älterer Konkurrent, denn Davis hatte Higgins erst im Decider besiegt.

Doch das Finale verlief überraschend eindeutig. Davis gewann alle neun nötigen Frames hintereinander, meist mit deutlichen Ergebnissen durch hohe Breaks (darunter zwei Centurys), und gewann so die Erstausgabe des Turnieres. Für die beiden Spieler war es nach dem Classic 1980 bereits die zweite Finalbegegnung gewesen, weitere, darunter das legendäre WM-Finale 1985, sollten folgen.

Finale: Best of 17 Frames
Assembly Rooms, Derby, England, 20. September 1981
Dennis Taylor 0:9 Steve Davis
29:99; 19:82; 25:86; 36:58 (55); 0:135 (135); 1:118 (105); 46:82; 54:70; 27:91 (54)
– Höchstes Break 135
– Century-Breaks 2
– 50+-Breaks 4

Qualifikation

Die Qualifikation fand zwischen dem 13. und 20. August 1981 statt. In der ersten Runde trafen 29 ungesetzte und ein Amateur-Spieler gegeneinander an. Die 15 Sieger sowie der ebenfalls ungesetzte Maurice Parkin spielten in Runde zwei acht weitere Sieger aus. In den folgenden drei Runden kamen gestaffelt – mit Ausnahme der Top acht – das restliche Teilnehmerfeld hinzu, sodass am Ende acht Qualifikanten feststanden.

Runde 1

Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
1 (oR) Mark Wildman  5:3  Mario Morra (oR)
2 (oR) Mike Watterson  5:3  Paul Medati (oR)
3 (oR) Dessie Sheehan  5:1  Vic Harris (oR)
4 (oR) Colin Roscoe  5:2  Roy Andrewartha (oR)
5 (oR) Eddie McLaughlin  5:3  Ian Black (oR)
6 (oR) Murdo MacLeod  5:1  Billy Kelly (oR)
7 (oR) Joe Johnson  5:4  Jim Donnelly (oR)
8 (oR) Eugene Hughes  5:1  Marcus Owen (A)
9 (oR) Dennis Hughes  5:4  Jackie Rea (oR)
10 (oR) Pat Houlihan  kl.  John Barrie (oR)
11 (oR) Matt Gibson  5:3  Sid Hood (oR)
12 (oR) Doug French  5:2  Geoff Foulds (oR)
13 (oR) Jack Fitzmaurice  5:1  Bernard Bennett (oR)
14 (oR) Clive Everton  5:4  Kingsley Kennerley (oR)
15 (oR) Bert Demarco  kl.  Bernie Mikkelsen (oR)

Runden 2 bis 5

Century Breaks

Während des Turniers spielten drei Spieler insgesamt fünf Century Breaks.

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel