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Snookerturnier

Grand Prix 2004

Der Grand Prix 2004 war ein Snooker-Turnier der Saison 2004/05, das vom 2. bis 10. Oktober 2004 in der Guild Hall von Preston stattfand. Nach drei Jahren mit dem Sponsor LG und der Umbenennung in LG Cup, kehrte das Turnier mit dem neuen Sponsor Totesport wieder zum Namen Grand Prix zurück. Der Veranstaltungsort blieb aber gleich.

Titelverteidiger war Mark Williams, der Waliser verlor aber bereits sein Auftaktspiel. Ian McCulloch erreichte nach den British Open 2002 zum zweiten Mal in seiner Karriere ein Profifinale. Auch diesmal verlor er, Sieger wurde Ronnie O’Sullivan, er gewann das Endspiel mit 9:5.

John Higgins gelang in Runde 1 ein Break von 147 Punkten. Nur ein Jahr zuvor hatte Higgins an selber Stelle ebenfalls ein Maximum Break erzielt. Es war das Vierte beim Grand Prix, jedoch konnte niemand, der eines erzielte, anschließend das Turnier gewinnen. Higgins verlor sein Auftaktmatch trotz Maximum mit 3:5.

Preisgeld / Weltranglistenpunkte

Der Ausstieg des Sponsors LG brachte gegenüber dem Vorjahr einen Einbruch beim Preisgeld von 200.000 £. Die Siegprämie sank um 22.500 £, der Zweite bekam 12.500 £ weniger. Entsprechend wurden auch die weiteren Prämien reduziert. Qualifikanten, die nicht unter die Letzten 64 kamen, bekamen gar keine Prämien mehr, im Vorjahr wurde noch bis zu den Letzten 96 ein zweistelliges Preisgeld gezahlt.

Bei den Punkten für die Weltrangliste gab es dagegen ein Plus von 1.000 Punkten für den Sieger und Zuwächse bis zu den Letzten 64.

Preisgeld Weltrang-
listenpunkte a
Sieger 60.000 £ 5.000
Finalist 30.000 £ 3.750
Halbfinalist 15.000 £ 3.150
Viertelfinalist 11.000 £ 2.600
Achtelfinalist 7.000 £ 2.050
Letzte 32 5.000 £ 1.500
Letzte 64 3.000 £ 1.000
Letzte 96 – 250
Höchstes TV-Break 4.000 £
Insgesamt 420.000 £
 
Gesetzte Spieler, die in der ersten Hauptrunde ihr Auftaktspiel verloren, erhielten nur 50 % der Punkte.

Für das Maximum Break gab es eine Zusatzprämie von 20.000 £.

Finalrunde

Im Vorjahr war das Hauptturnier noch mit 48 Spielern ausgetragen worden. Ab diesem Jahr traten in Preston 64 Spieler an. Damit kehrte man zum Modus bis 1999 zurück. Die Top 32 der Weltrangliste waren für die erste Finalrunde gesetzt. Ihnen wurden die 32 Spieler zugelost, die sich einen Monat zuvor in der Qualifikation in Prestatyn durchgesetzt hatten.


Erstes Viertel

Erste Runde
Best of 9 Frames
Zweite Runde
Best of 9 Frames
Achtelfinale
Best of 9 Frames
Viertelfinale
Best of 9 Frames
1 Ronnie O’Sullivan 5
40 Mark Davis 2
1 Ronnie O’Sullivan 5
31 Joe Swail 1
31 Joe Swail 5
58 Mike Dunn 3
1 Ronnie O’Sullivan 5
15 Graeme Dott 3
15 Graeme Dott 5
45 Ryan Day 4
15 Graeme Dott 5
32 Dominic Dale 2
32 Dominic Dale 5
80 Scott MacKenzie 1
1 Ronnie O’Sullivan 5
36 Mark Selby 0
12 Chris Small 4
36 Mark Selby 5
36 Mark Selby 5
67 Leo Fernandez 2
27 Drew Henry 4
67 Leo Fernandez 5
36 Mark Selby 5
8 Peter Ebdon 3
8 Peter Ebdon 5
73 Simon Bedford 2
8 Peter Ebdon 5
Joe Jogia 4
23 Mark King 0
Joe Jogia 5


Zweites Viertel

Erste Runde
Best of 9 Frames
Zweite Runde
Best of 9 Frames
Achtelfinale
Best of 9 Frames
Viertelfinale
Best of 9 Frames
7 Ken Doherty 5
54 Anthony Davies 1
7 Ken Doherty 3
33 James Wattana 5
31 John Parrott 2
33 James Wattana 5
33 James Wattana 5
9 Stephen Lee 1
9 Stephen Lee 5
Hugh Abernethy 2
9 Stephen Lee 5
25 Anthony Hamilton 1
25 Anthony Hamilton 5
55 Jimmy Michie 2
33 James Wattana 0
4 Paul Hunter 5
13 Steve Davis 5
51 Sean Storey 1
13 Steve Davis 5
22 Tony Drago 1
22 Tony Drago 5
Jin Long 3
13 Steve Davis 1
4 Paul Hunter 5
4 Paul Hunter 5
75 Darren Morgan 3
4 Paul Hunter 5
19 Ali Carter 4
19 Ali Carter 5
61 Adrian Gunnell 4


Drittes Viertel

Erste Runde
Best of 9 Frames
Zweite Runde
Best of 9 Frames
Achtelfinale
Best of 9 Frames
Viertelfinale
Best of 9 Frames
3 Stephen Hendry 5
49 Jamie Burnett 4
3 Stephen Hendry 5
28 Robert Milkins 3
28 Robert Milkins 5
66 Rory McLeod 2
3 Stephen Hendry 3
17 Ian McCulloch 5
11 Jimmy White 5
39 Patrick Wallace 4
11 Jimmy White 4
17 Ian McCulloch 5
17 Ian McCulloch 5
57 Rod Lawler 4
17 Ian McCulloch 5
24 Stephen Maguire 2
10 Alan McManus 5
41 Fergal O’Brien 4
10 Alan McManus 4
35 Nigel Bond 5
26 Gerard Greene 2
35 Nigel Bond 5
35 Nigel Bond 1
24 Stephen Maguire 5
5 John Higgins 3
76 Ricky Walden 5
76 Ricky Walden 3
24 Stephen Maguire 5
24 Stephen Maguire 5
48 Shaun Murphy 2


Viertes Viertel

Erste Runde
Best of 9 Frames
Zweite Runde
Best of 9 Frames
Achtelfinale
Best of 9 Frames
Viertelfinale
Best of 9 Frames
6 Matthew Stevens 1
50 Andy Hicks 5
50 Andy Hicks 3
68 Neil Robertson 5
29 Michael Holt 2
68 Neil Robertson 5
68 Neil Robertson 3
20 Joe Perry 5
14 David Gray 5
59 Lee Walker 0
14 David Gray 3
20 Joe Perry 5
20 Joe Perry 5
65 Shokat Ali 1
20 Joe Perry 1
42 Michael Judge 5
16 Marco Fu 5
52 David Roe 2
16 Marco Fu 5
43 Barry Hawkins 4
21 Barry Pinches 4
43 Barry Hawkins 5
16 Marco Fu 1
42 Michael Judge 5
2 Mark Williams 2
42 Michael Judge 5
42 Michael Judge 5
63 Marcus Campbell 4
18 Quinten Hann 3
63 Marcus Campbell 5


Halbfinale und Finale

Halbfinale
Best of 11 Frames
Finale
Best of 17 Frames
1 Ronnie O’Sullivan 6
4 Paul Hunter 3
1 Ronnie O’Sullivan 9
17 Ian McCulloch 5
17 Ian McCulloch 6
42 Michael Judge 1

Finale

Ian McCulloch und Ronnie O’Sullivan standen sich erst zum dritten Mal gegenüber und McCulloch hatte bisher weder gegen O’Sullivan noch ein Profiturnier gewinnen können. Allerdings hatte er schon einmal ein Finale erreicht und stand erstmals in seiner Karriere davor, in die Top 16 der Welt vorzurücken. Der Weltmeister und Weltranglistenerste O’Sullivan war aber klarer Favorit. Er ging in der Partie auch mit 2:0 in Führung und baute den Vorsprung auf 5:1 aus, bevor McCulloch zum ersten Sessionende noch auf 5:3 verkürzen konnte. In der Abendsitzung gewann O’Sullivan dann erneut die ersten beiden Frames und der Spielstand von 7:3 setzte McCulloch schon unter Druck. Zweimal konnte er noch verkürzen, aber letztlich gewann der Weltmeister deutlich mit 9:5. Es war O’Sullivans 16. Weltranglistensieg, aber sein einziger Sieg beim Grand Prix.

Finale: Best of 17 Frames
Schiedsrichter/in: Jan Verhaas
Guild Hall, Preston, England, 10. Oktober 2004
Ronnie O’Sullivan 9:5 Ian McCulloch
Nachmittag: 99:4 (86), 70:20, 1:75, 104:0 (104), 80:7 (72), 62:58, 8:65 (54), 53:80 (66);
Abend: 111:7 (104), 80:32, 0:91 (69), 74:17 (69), 44:78 (78), 103:23 (71)
104 Höchstes Break 78
2 Century-Breaks –
6 50+-Breaks 4

Qualifikation

Am 8. und 9. September 2004 wurde im Pontin’s Centre in Prestatyn (Wales) eine Qualifikationsrunde ausgetragen. Die Spieler von Platz 33 bis Platz 96 der Weltrangliste spielten aus, wer die Top 32 im Hauptturnier herausfordern durfte.

Qualifikationsrunde

Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
1 Mark Davis  5:2  Paul Davies
2 Mike Dunn  5:0  Paul Wykes
3 Ryan Day  5:4  David McDonnell
4 Robin Hull  4:5  Scott MacKenzie
5 Mark Selby  5:4  Gary Wilson
6 Brian Morgan  4:5  Leo Fernandez
7 Nick Walker  1:5  Simon Bedford
8 Stuart Bingham  4:5  Joe Jogia
9 Anthony Davies  5:4  Alfie Burden
10 James Wattana  5:2  Mark Gray
11 Gary Wilkinson  4:5  Hugh Abernethy
12 Jimmy Michie  5:2  Brian Salmon
13 Sean Storey  5:2  Craig Butler
14 Björn Haneveer  0:5  Jin Long
15 Dave Harold  4:5  Darren Morgan
16 Adrian Gunnell  5:0  Steve James
Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
17 Jamie Burnett  5:2  David Hall
18 Stuart Pettman  1:5  Rory McLeod
19 Patrick Wallace  5:2  Andrew Norman
20 Rod Lawler  5:1  Sean O’Neill
21 Fergal O’Brien  5:3  Adam Davies
22 Nigel Bond  5:2  Joe Delaney
23 Nick Dyson  1:5  Ricky Walden
24 Shaun Murphy  5:0  Mike Hallett
25 Andy Hicks  5:1  Ding Junhui
26 Dave Finbow  0:5  Neil Robertson
27 Lee Walker  5:2  Stefan Mazrocis
28 Jonathan Birch  2:5  Shokat Ali
29 David Roe  5:0  Paul Davison
30 Barry Hawkins  5:1  Rodney Goggins
31 Michael Judge  5:4  Tom Ford
32 Marcus Campbell  5:1  Ben Woollaston

Century-Breaks

16 Spieler erzielten im Hauptturnier 34 Breaks von mindestens 100 Punkten. John Higgins erzielte in Runde 1 das 49. Maximum Break der Snookergeschichte. Es war sein drittes innerhalb eines Jahres und sein fünftes insgesamt. Weitere 8 Centurys gab es in der Qualifikation verteilt auf 8 Spieler.

Hauptturnier

John Higgins 147
Ian McCulloch 137, 134, 132, 105
Ronnie O’Sullivan 135 (2×), 115, 107, 104 (2×)
Rod Lawler 133
Joe Perry 133, 103, 100
Alan McManus 132, 118
Andy Hicks 129, 127, 106
Paul Hunter 127, 114, 108, 102

Qualifikation

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel