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französischer Romancier und Dramaturg (1858-1929)

Georges Courteline

Georges Courteline

Das Wichtigste

Geburtsdatum25. Juni 1858
Sterbedatum25. Juni 1929
TätigkeitSchriftsteller, Dramatiker, Journalist
GeburtsortTours
Sterbeort13. Arrondissement von Paris
Ehepartner(in)Marie-Jeanne Courteline

Georges Courteline, eigentlich Georges Moineau (* 25. Juni 1858 in Tours; † 25. Juni 1929 in Paris), war ein französischer Romancier und Dramatiker. Er war der Sohn des Schriftstellers Jules Moinaux. In seinen Satiren karikierte er Militär und Beamtentum, indem er die alltäglichen Absurditäten dieser Lebenswelten schilderte.

Er lebte seit der Kindheit die längste Zeit in der Nähe des Pariser Montmartre. Er hatte mit der Schauspielerin Suzanne Berty (1868–1902) eine Tochter (* 1893) und einen Sohn (* 1895). Courteline heiratete die schwer an Tuberkulose erkrankte Berty am 26. März 1902, kurz vor ihrem Tod am 6. Mai 1902. Damit legitimierte er auch die beiden Kinder.

Er heiratete 1907 die Schauspielerin Marie-Jeanne Brécou (1869–1967) und zog mit ihr ins Quartier du Bel-Air, wo heute eine Straße – Avenue Courteline – und ein kleiner Park – Square Courteline – seinen Namen tragen. Sein Grab befindet sich auf dem Pariser Friedhof Père-Lachaise.

1899 wurde Courteline in die französische Ehrenlegion und 1926 in die Académie Goncourt aufgenommen. 1926 erhielt er auch einen Preis der Académie française.

Werke (in deutscher Übersetzung)

  • Boubouroche. (Vier) Tragische Possen. Deutsch von Siegfried Trebitsch. Wien 1901
  • Alltagskomödien. (Zwölf Stücke). Deutsch von Siegfried Trebitsch. München 1912
  • Rund um das Glück. Roman. Deutsch von Siegfried Trebitsch. München 1914
  • Die ganz begreifliche Angst vor Schlägen. Deutsch von Siegfried Trebitsch. Berlin o. J. (um 1960)
  • La Paix chez soi – Der häusliche Friede. Ebenhausen 1961

Hörspiele

Fußnoten

Normdaten (Person): GND: 118670263 | LCCN: n50059881 | VIAF: 100266752 |

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