Felice Cappello war ein italienischer Jesuitenpriester, Theologe und Jurist, der von 1879 bis 1962 lebte. Geboren in Caviola, wurde er 1913 geweiht und diente zunächst in der Diözese Belluno. Nach einer Zeit der geistlichen Prüfung in Lourdes trat er in den Jesuitenorden ein. Er wurde ein hochgeschätzter Beichtvater in der Kirche Sant'Ignazio in Rom und lehrte an der Gregorianischen Universität. Aufgrund seiner umfangreichen theologischen und juristischen Schriften wird er von der katholischen Kirche derzeit als Diener Gottes betrachtet.
Leben und Wirken

Nach seiner frühen pastoralen Tätigkeit zog Cappello nach Rom, um für das Heilige Amt zu arbeiten. Nach einer geistlichen Wallfahrt nach Lourdes trat er in den Jesuitenorden ein. Er verbrachte vier Jahrzehnte als bedeutender Beichtvater in Rom und widmete dem Sakrament täglich viele Stunden. Als Gelehrter veröffentlichte er zahlreiche Werke über das Kanonische Recht, das Verhältnis zwischen Kirche und Staat sowie über kirchliches Recht.
Verehrung
Das Verfahren zu seiner Seligpreisung wurde 1978 von Papst Johannes Paul I. eingeleitet, was zu seiner Ernennung zum Diener Gottes führte. Er wird am 25. März geehrt. Seine Gebeine ruhen in der Kirche Sant'Ignazio in Rom, die als Ort dient, an dem viele Gläubige an seinem Grab beten kommen.
