Eugen Hackmann war ein orthodoxer Bischof und Politiker, der von 1793 bis 1873 lebte. Geboren in Waslowiwzi, stieg er in den kirchlichen Rängen auf, bis er Erzbischof von Czernowitz und Metropolit von Bukowina und Dalmatien wurde. Über seine religiösen Pflichten hinaus bekleidete er bedeutende politische Ämter, unter anderem als Marschall des Herzogtums Bukowina und als Mitglied des österreichischen Herrenhauses. Seine Führung war geprägt von Bemühungen zum Ausbau von Bildung und Infrastruktur, obwohl seine administrativen Entscheidungen oft Debatten unter den verschiedenen ethnischen Gruppen in seinem Zuständigkeitsbereich auslösten.
Leben und Karriere


Nachdem er Theologie in Wien studiert hatte, trat Hackmann in das Mönchsleben im Kloster Dragomirna ein. Er diente als Professor für Bibelwissenschaften, bevor er 1835 zum Bischof von Bukowina ernannt wurde. Während seiner Amtszeit förderte er die Primarbildung und beaufsichtigte den Bau der Heiligen-Geist-Kathedrale. Sein politischer Einfluss war beträchtlich, da er im Kaiserlichen Senat diente und die Gründung einer Universität in Czernowitz unterstützte.
Verehrung und Vermächtnis

Hackmann wird von der Orthodoxen Kirche der Ukraine als Heiliger anerkannt, die ihn im Jahr 2026 formal kanonisierte. Während sein Vermächtnis aufgrund seiner ethnischen Herkunft und politischen Neigungen von rumänischen und ukrainischen Historikern unterschiedlich bewertet wird, wird er für seine wohltätigen Werke und seine Rolle bei der Verteidigung des orthodoxen Glaubens in Erinnerung behalten. Bei einer Inspektion im Jahr 1914 wurde berichtet, dass seine Gebeine unversehrt geblieben seien.
