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Snookerturnier

Classic 1984

Das Lada Classic 1984 war ein professionelles Snookerturnier mit Einfluss auf die Weltrangliste im Rahmen der Saison 1983/84. Es wurde vom 8. bis zum 15. Januar 1984 in der Spectrum Arena im englischen Warrington ausgetragen. Sieger wurde der Engländer Steve Davis, der im Finale seinen Landsmann Tony Meo mit 9:8 besiegte. Das höchste Break des Turnieres war ein 143er-Break des Engländers Rex Williams.

Preisgeld

Zum dritten Mal in Folge sponserte der Autohersteller Lada das Turnier. Trotz der Ernennung zum Ranglistenturnier und der Erhöhung der Spieleranzahl in der Hauptrunde stieg das Preisgeld um 18.000 Pfund Sterling auf 82.000 £ an.

Preisgeld
Sieger 18.000 £
Finalist 12.000 £
Halbfinalist 7.000 £
Viertelfinalist 3.500 £
Achtelfinalist 2.000 £
Letzte 32 500 £
Insgesamt 82.000 £

Turnierverlauf

Im Hauptturnier trafen die 16 Qualifikanten auf die 16 für die Hauptrunde gesetzten Spieler. Bis zum Finale ging jedes Spieler maximal über 9 Frames, im Finale wurde dann im Modus Best of 17 Frames gespielt.

Finale

Der Favorit Steve Davis, zum damaligen Zeitpunkt zweifacher Weltmeister, zog mit zwei Siegen im Decider ins Finale, im Halbfinale gelang ihm ein 5:4-Sieg über den 19-jährigen John Parrott, der überraschend alle drei Qualifikationsrunden überstanden hatte und ins Halbfinale einzog. Davis’ Gegner war Tony Meo, der in den vorherigen Saisons mehrere Einladungsturniere gewonnen hatte.

Das Finale begann mit zwei deutlichen Framegewinnen von Davis. Doch Tony Meo gelang im dritten Frame durch ein 52er-Break die Wende, er glich erst zum 2:2 aus und gewann zwei weitere Frames zum 2:4. Im siebenten Frame konnte Davis endlich wieder gewinnen, er spielte mit einem 122er-Break zugleich das einzige Century Break des Finals. Davis gelang dann sowohl der Ausgleich als auch die erneute Führung, die er zum 7:4 ausbauen konnte. Doch Meo gelang wieder die Wende und er glich erst zum 7:7 aus und gewann dann den nächsten Frame zum 7:8, sodass er nur noch ein Frame zum Turniersieg brauchte. Doch Davis gelang durch ein 84er-Break der Ausgleich zum 8:8, nun sollte der Decider das Finale entscheiden. Davis gewann diesen zum dritten Mal in Folge mit 60:42 und gewann zum dritten Mal das Classic.

Finale: Best of 17 Frames
Schiedsrichter/in: Jim Thorpe
Spectrum Arena, Warrington, England, 15. Januar 1984
Steve Davis 9:8 Tony Meo
119:0 (98); 51:41; 19:83 (52); 33:84; 7:60; 44:87 (52); 130:0 (122); 108:1 (2× 54); 76:5 (51);
112:9; 63:2 (58); 47:85; 33:69; 16:67; 57:64; 101:0 (84); 60:42
122 Höchstes Break 52
1 Century-Breaks –
7 50+-Breaks 2

Qualifikation

Die Qualifikation fand vom 8. bis zum 11. November 1983 statt. In drei Runden traten gestaffelt die Spieler auf den unteren Weltranglistenplätzen ab Platz 17 an. Lediglich ein Erstrundenteilnehmer, John Parrott, überstand alle Qualifikationsrunden. Zum Abschluss qualifizierten sich 16 Spieler.

Runde 1 Runde 2 Runde 3
50 Ian Williamson 5 45 Frank Jonik 5 23 Joe Johnson 5
50 Doug French 1 50 Ian Williamson 1 45 Frank Jonik 2
50 Paul Watchorn 5 37 Mick Fisher 5 31 Jim Meadowcroft 5
50 Roy Andrewartha 2 50 Paul Watchorn 4 37 Mick Fisher 0
50 John Parrott 5 50 John Parrott 5 50 John Parrott 5
50 Bernard Bennett 0 38 Jack Fitzmaurice 2 29 Dave Martin 1
50 Bill Oliver 5 50 Bill Oliver 5 25 Patsy Fagan 5
50 Dessie Sheehan 3 41 Jim Donnelly 4 50 Bill Oliver 1
50 Mario Morra 5 50 Mario Morra 5 21 Silvino Francisco 5
50 Pascal Burke 2 47 Clive Everton 0 50 Mario Morra 1
50 Paddy Morgan 5 50 Paddy Morgan 5 26 Eddie Sinclair 5
50 Mike Darrington 3 42 Mike Watterson 3 50 Paddy Morgan 2
50 Paul Medati 5 35 Eugene Hughes 5 35 Eugene Hughes 5
50 Tommy Murphy 4 50 Paul Medati 1 33 John Dunning 4
50 Tony Jones 5 50 Tony Jones 5 27 Murdo MacLeod 5
50 Paul Mifsud 3 40 Ian Black 1 50 Tony Jones 2
50 John Hargeaves 5 50 John Hargreaves 5 24 Mark Wildman 5
50 Warren King 3 44 Billy Kelly 4 50 John Hargreaves 1
50 George Ganim 5 46 Colin Roscoe 5 46 Colin Roscoe 5
50 Dennis Hughes 2 50 George Ganim 3 22 Graham Miles 2
50 Neal Foulds 5 50 Neal Foulds 5 47 Clive Everton 5
50 Pat Houlihan 3 48 Jackie Rea 1 50 Neal Foulds 4
50 Geoff Foulds 5 50 Eddie McLaughlin 5 50 Eddie McLaughlin 5
50 Marcel Gauvreau 2 50 Geoff Foulds 1 18 Willie Thorne 3
50 Steve Duggan 5 36 Les Dodd 5 32 Mike Hallett 5
50 Bob Harris 2 50 Steve Duggan 2 36 Les Dodd 1
50 Bert Demarco 5 49 George Scott 5 19 Dean Reynolds 5
50 Matt Gibson 2 50 Bert Demarco 2 49 George Scott 3
50 Graham Cripsey 5 39 John Campbell 5 39 John Campbell 5
50 Vic Harris 4 50 Graham Cripsey 3 28 Fred Davis 0
50 Paddy Browne 5 34 Ray Edmonds 5 30 Rex Williams 5
50 David Greaves 2 50 Paddy Browne 1 34 Ray Edmonds 1

Century Breaks

Während des Turnieres wurden acht Centurys von sieben Spielern gespielt. Drei Centurys wurden in der Qualifikation gespielt, die restlichen fünf folgten in der Hauptrunde.

Qualifikation

John Parrott 102

Hauptrunde

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel