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indische Tänzerin

Bajadere

Bajadere

Als Bajaderen (französisch bayadère, von portugiesisch bailadeira ‚Tänzerin‘, Nomen Agentis von bailar ‚tanzen‘, von spätlateinisch ballāre) bezeichneten Europäer indische exotische Tänzerinnen. Anders als in der einheimischen indischen Kultur wurde dabei nicht streng zwischen Devadasis (Gottesdienerinnen, Tempeltänzerinnen, die nur bei Gottesdiensten auftreten durften) und Nautch-Tänzerinnen (die zur abendlichen, weltlichen Unterhaltung tanzten) unterschieden. Bajaderen treten in Gruppen von bis zu zwölf Mädchen bei privaten Festlichkeiten auf, die von Musikanten begleitet werden. Ihre Darbietungen gleichen Pantomimen und behandeln Themen aus dem Bereich Liebesleben und der menschlichen Gefühlswelt.

Auch die Bekleidung und Umschlagtücher von Tänzerinnen wurden in Europa so genannt.

Rezeption in Europa

Aufgefasst als leichte Mädchen sind Bajaderen ein beliebtes Thema der galanten Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts, in Theater, Musik und Dichtung:

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel