factograf
DE

Jahr

1901

1901
Alle Daten der Infobox 18
Armenischer Kalender
1349/50 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender
1893/94 (Jahreswechsel 10./11. September)
Baha'i-Kalender
57/58 (Jahreswechsel 20./21. März)
Bengalischer Solarkalender
1306/07 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung
2444/45 (südlicher Buddhismus); 2443/44 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender
76. (77.) Zyklus Jahr des Metall-Büffels 辛丑 (seit 19. Februar, davor Metall-Ratte 庚子)
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam)
1263/64 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea)
4234/35 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender
1279/80 (um den 21. März)
Islamischer Kalender
1318/19 (20./21. April)
Japanischer Kalender
Meiji 34 (明治34年);Kōki 2561
Jüdischer Kalender
5661/62 (13./14. September)
Koptischer Kalender
1617/18 (10./11. September)
Malayalam-Kalender
1076/77
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich)
1316/17 (1. März)
Seleukidische Ära
Babylon: 2211/12 (Jahreswechsel April) Syrien: 2212/13 (Jahreswechsel Oktober)
Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender)
2443/44 (1. April)
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender)
1957/58 (Jahreswechsel April)

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Kalenderübersicht 1901
Januar
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 1 2 3 4 5 6
2 7 8 9 10 11 12 13
3 14 15 16 17 18 19 20
4 21 22 23 24 25 26 27
5 28 29 30 31
Februar
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
5 1 2 3
6 4 5 6 7 8 9 10
7 11 12 13 14 15 16 17
8 18 19 20 21 22 23 24
9 25 26 27 28
März
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
9 1 2 3
10 4 5 6 7 8 9 10
11 11 12 13 14 15 16 17
12 18 19 20 21 22 23 24
13 25 26 27 28 29 30 31
April
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
14 1 2 3 4 5 6 7
15 8 9 10 11 12 13 14
16 15 16 17 18 19 20 21
17 22 23 24 25 26 27 28
18 29 30
Mai
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
18 1 2 3 4 5
19 6 7 8 9 10 11 12
20 13 14 15 16 17 18 19
21 20 21 22 23 24 25 26
22 27 28 29 30 31
Juni
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
22 1 2
23 3 4 5 6 7 8 9
24 10 11 12 13 14 15 16
25 17 18 19 20 21 22 23
26 24 25 26 27 28 29 30
Juli
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 1 2 3 4 5 6 7
28 8 9 10 11 12 13 14
29 15 16 17 18 19 20 21
30 22 23 24 25 26 27 28
31 29 30 31
August
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
31 1 2 3 4
32 5 6 7 8 9 10 11
33 12 13 14 15 16 17 18
34 19 20 21 22 23 24 25
35 26 27 28 29 30 31
September
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
35 1
36 2 3 4 5 6 7 8
37 9 10 11 12 13 14 15
38 16 17 18 19 20 21 22
39 23 24 25 26 27 28 29
40 30
Oktober
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
40 1 2 3 4 5 6
41 7 8 9 10 11 12 13
42 14 15 16 17 18 19 20
43 21 22 23 24 25 26 27
44 28 29 30 31
November
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
44 1 2 3
45 4 5 6 7 8 9 10
46 11 12 13 14 15 16 17
47 18 19 20 21 22 23 24
48 25 26 27 28 29 30
Dezember
Kw Mo Di Mi Do Fr Sa So
48 1
49 2 3 4 5 6 7 8
50 9 10 11 12 13 14 15
51 16 17 18 19 20 21 22
52 23 24 25 26 27 28 29
1 30 31

Das Jahr 1901 markiert den Beginn des 20. Jahrhunderts. Es werden das erste Mal Nobelpreise vergeben. Zu den Preisträgern gehören Wilhelm Conrad Röntgen für die Entdeckung der Röntgenstrahlung und Emil von Behring für die Erforschung der Diphtherie. Henri Dunant erhält zusammen mit dem „Apostel des Friedens“ Frédéric Passy den Friedensnobelpreis.

Die Suffragetten feiern ihren ersten Erfolg: In Norwegen wird das Frauenwahlrecht bei den Kommunalwahlen eingeführt.

Auf der Südhalbkugel wird eine neue Nation gegründet: Die bislang selbständigen Gebiete New South Wales, Victoria, Queensland, South Australia, Western Australia und Tasmanien schließen sich zum Bundesstaat Australien (Commonwealth of Australia) zusammen.

Nach der Niederschlagung des Boxeraufstandes durch die westlichen Kolonialmächte, Japan und Russland wird China zur Unterzeichnung des erniedrigenden Boxerprotokolls gezwungen.

Ereignisse

Wuppertaler Schwebebahn 1901
Wuppertaler Schwebebahn 1901
Erste elektrische Straßenbahn in Lissabon
Erste elektrische Straßenbahn in Lissabon
Angels Flight an ihrem ursprünglichen Standort
Angels Flight an ihrem ursprünglichen Standort
Die Ville de Paris im Grand Palais
Die Ville de Paris im Grand Palais
Die Teilnehmer der Discovery-Expedition
Die Teilnehmer der Discovery-Expedition
Die Gauß auf einer Fotografie aus der Tageszeitung „Der Tag“ vom 16. Juli
Die Gauß auf einer Fotografie aus der Tageszeitung „Der Tag“ vom 16. Juli
Expeditionsteilnehmer im Oktober auf der Antarctic: (vlnr) Carl Skottsberg, Otto Nordenskjöld, Karl Andersson, Carl Anton Larsen, Erik Ekelöf, Axel Ohlin, Gösta Bodman.
Expeditionsteilnehmer im Oktober auf der Antarctic: (vlnr) Carl Skottsberg, Otto Nordenskjöld, Karl Andersson, Carl Anton Larsen, Erik Ekelöf, Axel Ohlin, Gösta Bodman.
Gustav Weißkopf mit Tochter Rose neben seinem Flugzeug Nr. 21
Gustav Weißkopf mit Tochter Rose neben seinem Flugzeug Nr. 21
„Der aufgestellte Gorilla“, Foto aus der Broschüre Der Riesen-Gorilla des Museum Umlauff
„Der aufgestellte Gorilla“, Foto aus der Broschüre Der Riesen-Gorilla des Museum Umlauff
Der Ballon Preussen während der Befüllung mit Wasserstoff
Der Ballon Preussen während der Befüllung mit Wasserstoff
Paul Gauguin: Und das Gold ihrer Körper, 1901, Öl auf Leinwand
Paul Gauguin: Und das Gold ihrer Körper, 1901, Öl auf Leinwand
Paul Cézanne: Schädelpyramide, Öl auf Leinwand
Paul Cézanne: Schädelpyramide, Öl auf Leinwand
12 Bilder

Politik und Weltgeschehen

Deutsches Reich

  • 7. Januar: In Berlin wird die Gesellschaft für soziale Reform gegründet. Hauptziel ist die Erweiterung des Arbeiterschutzes. Initiator und Vorsitzender ist der preußische Minister Hans Hermann Freiherr von Berlepsch. Weitere Gründungsmitglieder sind der Nationalliberale Ernst Bassermann und die zu den „Kathedersozialisten“ zählenden Nationalökonomen Lujo Brentano und Gustav von Schmoller.
  • Nachdem am 1. April die preußische Regierung verordnet hat, in der mehrheitlich von Polen bewohnten Stadt Wreschen müsse nun auch der Religionsunterricht ausschließlich in deutscher Sprache stattfinden, treten am 20. Mai 118 Schüler der katholischen Volksschule unter Anleitung des Priesters Jan Laskowski in einen Unterrichtsstreik. Schulinspektor Winter ordnet daraufhin körperliche Züchtigungen an. Aufgebrachte Eltern fordern den Inspektor wie auch die Lehrer auf, die Prügelstrafen zu unterlassen. Der Prozess gegen die Eltern in Gnesen erregt europaweites Aufsehen. 18 Personen werden zu Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren verurteilt, was sogar im deutschen Reichstag zu Kritik führt.
  • 17. Juni: In Berlin beginnt die II. Orthographische Konferenz, auf der unter Beteiligung von Konrad Duden Beratungen über die Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung stattfinden. Am Ende der Konferenz einigen sich die Beteiligten auf ein amtliches Regelwerk für den Behördengebrauch.
  • 16. September: Der deutschlandweite Glasarbeiterstreik von 1901 muss nach über einem Jahr wegen fehlender Ressourcen ohne Erfolg abgebrochen werden.

Europa

Afrika

  • 31. Januar: Die Briten beginnen in Südafrika mit dem Bau von Konzentrationslagern, in denen sie die Buren internieren.
  • 23. Februar: Großbritannien und das Deutsche Reich einigen sich über den Grenzverlauf zwischen Njassa- und Tanganjikasee in Zentralafrika.
  • 10. März: Französische Truppen besetzen die marokkanische Oase Talmima.
  • 15. April: Gustav Adolf Graf von Götzen wird zum neuen Gouverneur der deutschen Kolonie Ostafrika ernannt.
  • 17. Juli: Der belgische Staat sichert sich ein grundsätzliches Erwerbsrecht auf die im Privatbesitz des Königs befindliche Kongokolonie.
  • 19. November: Deutsche Truppen unterdrücken in der Kolonie Kamerun bei Garua einen Aufstand der Fulbe.
  • 28. November: Großbritannien und Italien einigen sich in Rom über die Abgrenzung ihrer Kolonien im Sudan und in Eritrea.

Amerika

Asien

Australien und Ozeanien

Wirtschaft

Erdölboom

  • 10. Januar: Eine riesige Erdölfontäne schießt bei einer Bohrung am Spindletop Hill bei Beaumont in Texas in die Höhe, verdreifacht die US-Erdölförderung über Nacht und lässt die texanischen Mineralölunternehmen (unter anderem Texaco) entstehen.
  • 28. Mai: William Knox D’Arcy erhält für 20.000 £ in bar und 20.000 £ in Aktien eine 60-jährige Konzession zur Erkundung von Erdöllagerstätten im Iran.

Geld- und Wirtschaftskrise

  • 25. Juni: Die Insolvenz der Leipziger Bank stürzt den Bundesstaat Sachsen in eine schwere Wirtschafts- und Regierungskrise. Nach dem Skandal wächst im Deutschen Reich das Misstrauen gegenüber den Geldinstituten. Die Bank stellt am 26. Juni den Konkursantrag.

Marken und Patente

Unternehmensgründungen

Verkehr

Autoverkehr
  • 1. Januar: Auf Madagaskar wird die erste Autostraße der Welt (Länge: 200 km) eingeweiht.
  • 5. Mai: Nahe dem Piccadilly Circus entsteht Londons erstes Parkhaus, das sich über sieben Etagen erstreckt.
  • 26. Mai: In Wien wird die II. Internationale Automobilausstellung eröffnet.
Bahnverkehr
  • 1. März: In Elberfeld wird das erste Teilstück der Wuppertaler Schwebebahn für den Personenverkehr freigegeben. Die Schwebebahn nimmt auf der ersten Teilstrecke Zoologischer Garten – Kluse den Betrieb auf.
  • In Los Angeles wird die Standseilbahn Angels Flight in Betrieb genommen. Sie gilt zu diesem Zeitpunkt als die kürzeste Bahnstrecke der Welt.
Schifffahrt
  • 30. März: Die Kronprinz Wilhelm, ein für die Linienschifffahrt Bremerhaven–New York vorgesehener Vier-Schornstein-Schnelldampfer, läuft vom Stapel.
  • 4. April: In Belfast läuft die Celtic als größtes Passagierschiff der Welt vom Stapel.

Sonstige wirtschaftliche Ereignisse

  • 27. Februar: Die Billigung des Achtstundentags für Bergarbeiter erfolgt durch das britische Unterhaus. Die entsprechende gesetzliche Regelung wird sieben Jahre später verabschiedet.
  • 19. Mai: Der Bund Deutscher Nahrungsmittel-Fabrikanten und -Händler, der Vorläufer des heutigen Lebensmittelverbands Deutschland, wird im Frankfurter Hof von Vertretern der deutschen Lebensmittelindustrie und des Lebensmittelhandels gegründet.

Wissenschaft und Technik

Antarktisforschung

Mit dem Auslaufen der RRS Discovery von der Isle of Wight am 6. August beginnt die British National Antarctic Expedition, die erste offizielle britische Expedition in die Antarktis seit der Fahrt unter James Clark Ross 60 Jahre zuvor. An der von Mitgliedern der Royal Society und der Royal Geographical Society geplanten Expedition nehmen unter anderem Expeditionsleiter Robert Falcon Scott, Ernest Shackleton, Edward Wilson, Frank Wild, Tom Crean und William Lashly teil. Am 29. November kommt die Expedition via Kapstadt in Neuseeland an, nachdem sie für magnetologische Untersuchungen einen Abstecher auf über 40° S gemacht hat. Am 21. Dezember, als das Schiff den Hafen von Lyttelton unter dem Jubel der Menge in Richtung Süden verlässt, ereignet sich ein schwerer Unfall, der einen Schatten auf den Beginn der Expedition wirft: Der junge Vollmatrose Charles Bonner fällt von der Spitze des Großmastes, den er bestiegen hat, um den Applaus der Menge zu erwidern, und kommt dabei ums Leben.

Unter der Führung des Geophysikers Erich von Drygalski beginnt die erste deutsche Antarktis-Expedition auf dem eigens für das Unternehmen gebauten Großsegler Gauß. Das Forschungsschiff, das eigens für diese Expedition gebaut worden ist, sticht am 11. August von Kiel aus mit 32 Teilnehmern in See und erreicht am 22. November Kapstadt an der Südspitze Afrikas. Am 7. Dezember wird die Fahrt fortgesetzt. Eine fünfköpfige Gruppe wird auf den Kerguelen stationiert und arbeitet parallel zur Hauptexpedition als geomagnetische und meteorologische Beobachtungsstation in der Baie de l’Observatoire („Beobachtungsbucht“). Die übrigen Teilnehmer fahren weiter nach Süden.

Am 16. Oktober legt in Göteborg die Schwedische Antarktisexpedition unter der wissenschaftlichen Leitung Otto Nordenskjölds mit dem Schiff Antarctic zur Forschungsfahrt ab. In Falmouth geht der Hundeschlittenführer Ole Jonassen mit 14 grönländischen Schlittenhunden an Bord. Nach der Überquerung des Äquators am 24. November legt man in Buenos Aires den nächsten Zwischenstopp ein, wo man von der argentinischen Regierung Lebensmittel, Kohle und weitere Unterstützung erhält. Im Gegenzug für die Einrichtung des Año-Nuevo-Observatoriums nimmt Nordenskjöld einen argentinischen Marineoffizier, Leutnant José Sobral, in die kleine Überwinterungsmannschaft auf, womit Sobral zum ersten Argentinier in der Antarktis wird. In Buenos Aires geht auch der US-amerikanische Maler und Zeichner Frank Wilbert Stokes als zahlender Passagier an Bord. Am 21. Dezember verlässt das Schiff den Hafen in Richtung Falklandinseln, um dort Ersatz für zehn auf der Reise verendete Schlittenhunde zu besorgen.

Archäologie und Anthropologie

Aviation

Naturwissenschaften

Psychologie

Technische Errungenschaften

Lehre und Forschung

Sonstiges

  • 7. Mai: Die niederländische Regierung plant die Trockenlegung der Zuidersee. Für dieses Projekt veranschlagt sie Baukosten in Höhe von 95 Millionen Gulden und eine Arbeitsdauer von 18 Jahren.
  • 24. Oktober: Die US-Amerikanerin Annie Edson Taylor überlebt als erster Mensch den Sturz über die Klippen der Niagara-Fälle in einem selbstgebauten Fass.
  • Johan Korbuly erfindet Matador.

Kultur

Architektur

Bildende Kunst

Literatur

Musik und Theater

Sonstiges

Gesellschaft

  • 1. Januar: In Hamburg wird das Hafenkrankenhaus in Betrieb genommen.
  • 7. Februar: Königin Wilhelmina heiratet in den Niederlanden den deutschen Herzog Heinrich zu Mecklenburg.
  • 30. März: Die Schweizerische Pflegerinnenschule mit Frauenspital in Zürich, eine von der Ärztin Anna Heer initiierte Institution von Frauen für Frauen, wird eröffnet.
  • 1. April: Der gemeinsam mit dem Nordfriedhof wegen der zunehmenden Verknappung der Begräbnisplätze sowohl auf den vielen kleinen Friedhöfen der Stadt als auch auf dem Melaten-Friedhof errichtete Südfriedhof bei Köln wird eröffnet.
  • 29. April: Marie Reinders gründet in Dortmund unter Einsatz ihres gesamten Privatvermögens und gegen den Widerstand kirchlicher Institutionen die erste Mädchen-Mittelschule Westfalens und wird deren Leiterin. Hier führt sie unter anderem die pädagogische Neuerung des Elternabends ein. Zunächst besuchen zwölf, nach einem Jahr bereits 60 Schülerinnen diese Schule.

Religion

  • 22. Februar: Der russische Schriftsteller Lew Nikolajewitsch Tolstoi wird wegen blasphemischer Äußerungen in seinem Roman Auferstehung aus der russisch-orthodoxen Kirche ausgeschlossen. Es kommt zu Menschenaufläufen und Demonstrationen für Tolstoi in Moskau und Sankt Petersburg.
  • 22. März: Adalbert Endert, Bischof von Fulda, verkündete in einem Hirtenbrief, dass er Ehen zwischen Katholiken und Protestanten ablehnt und nur dulden wird, wenn eine katholische Trauung stattfinden wird und die zu erhoffenden Kinder katholisch getauft werden. Die evangelischen Landeskirchen kritisieren den Hirtenbrief scharf.
  • 17. Mai: Die klerikale Presse droht mit Boykott des Schulunterrichts, nachdem die bayrische Staatsregierung das Vorhaben katholischer Bischöfe ablehnte, katholische Lehrer und Lehrerinnen, die in „Mischehen“ leben und ihre Kinder protestantisch erziehen lassen, aus dem Schuldienst zu entlassen.
  • 30. Mai: Gründung des Bistums Altoona-Johnstown
  • 9. Oktober: Die italienische Regierung untersagt dem Klerus, Kirchen für nichtreligiöse, vor allem für politische Zwecke zu nutzen.
  • 17. Oktober: Aus konfessionellen Rücksichten besetzt die Universität Straßburg den Lehrstuhl für neuere Geschichte mit dem Protestanten Friedrich Meinecke und dem Katholiken Martin Spahn doppelt.

Katastrophen

  • 22. Februar: Der amerikanische Passagierdampfer City of Rio de Janeiro sinkt in der Bucht von San Francisco nach der Kollision mit einem Unterwasserfelsen. 138 der 220 Menschen an Bord kommen ums Leben. Der Untergang der City of Rio de Janeiro gilt als das bis heute schwerste Schiffsunglück im San Francisco Bay Area.
  • 3. Mai: In einer Matratzenfabrik in Jacksonville (Florida) bricht ein Feuer aus, dem man mit ein paar Eimern Wasser Herr zu werden glaubt. Die Flammen breiten sich rascher aus als gedacht, ein achtstündiger Brand zerstört schließlich 2.368 Häuser in der Stadt und macht etwa 10.000 Einwohner obdachlos.
  • 15. August: Der kanadische Passagierdampfer Islander rammt im Lynn Canal einen Eisberg und sinkt innerhalb von 15 Minuten, wobei 40 Passagiere und Besatzungsmitglieder ihr Leben verlieren.
  • 16. November: Bei schweren Stürmen sinken vor der britischen Küste 33 Schiffe, dabei ertrinken 187 Menschen.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe und in der Liste von Katastrophen aufgeführt.

Sport

→ Hauptartikel: Sportjahr 1901

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Nobelpreise

1901 werden erstmals die von Alfred Nobel testamentarisch gestifteten Nobelpreise vergeben.

Preis Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
Nobelpreis für Physik Wilhelm Conrad Röntgen
(1845–1923)
 Deutsches Reich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat“
Nobelpreis für Chemie Jacobus Henricus van ’t Hoff
(1852–1911)
 Niederlande „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Gesetze der chemischen Dynamik und des osmotischen Druckes in Lösungen erworben hat“
Nobelpreis für Physiologie oder Medizin Emil von Behring
(1854–1917)
 Deutsches Reich „für seine Arbeiten über Serumtherapie und besonders für deren Anwendung gegen Diphtherie, mit denen er der medizinischen Wissenschaft neue Wege erschloss und dem Arzt eine erfolgreiche Waffe im Kampf gegen Krankheit und Tod gegeben hat“
Nobelpreis für Literatur 1901 Sully Prudhomme
(1839–1907)
 Frankreich „als Anerkennung seiner ausgezeichneten, auch noch in späteren Jahren an den Tag gelegten Verdienste als Schriftsteller und besonders seiner Dichtungen, die hohen Idealismus, künstlerische Vollendung und eine seltene Vereinigung von Herz und Geist bezeugen“
Friedensnobelpreis Henry Dunant
(1828–1910)
 Schweiz Gründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
Frédéric Passy
(1822–1912)
 Frankreich Gründer der „Französischen Gesellschaft der Friedensfreunde“ („Internationale Friedensliga“)

Geboren

Elisabeth Schwarzhaupt, 1966
Elisabeth Schwarzhaupt, 1966
Fulgencio Batista, 1952
Fulgencio Batista, 1952
Willy Fritsch, 1927
Willy Fritsch, 1927
Clark Gable, 1937
Clark Gable, 1937
Linus Pauling, 1962
Linus Pauling, 1962
Carl Barks, 1994
Carl Barks, 1994
Gary Cooper
Gary Cooper
Sukarno
Sukarno
Vittorio De Sica
Vittorio De Sica
Louis Armstrong, 1953
Louis Armstrong, 1953
Nina Berberova
Nina Berberova
Enrico Fermi
Enrico Fermi
12 Bilder

Januar

  • 7. Januar: Conrad von Schubert, deutscher Botschafter († 1973)
  • 7. Januar: Elisabeth Schwarzhaupt, deutsche Politikerin († 1986)
  • 8. Januar: Walter Dirks, deutscher Publizist, Schriftsteller und Journalist († 1991)
  • 9. Januar: Ishman Bracey, US-amerikanischer Blues-Sänger und Gitarrist († 1970)
  • 9. Januar: Chic Young, US-amerikanischer Cartoonist und Comiczeichner († 1973)
  • 10. Januar: Henning von Tresckow, Generalmajor der deutschen Wehrmacht und Widerstandskämpfer († 1944)
  • 11. Januar: Herbert Molwitz, deutscher Kupferstecher und Radierer († 1970)
  • 12. Januar: Kurt Jooss, deutscher Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge († 1979)
  • 13. Januar: Wilhelm Hanle, deutscher Physiker († 1993)
  • 14. Januar: Bebe Daniels, amerikanische Schauspielerin († 1971)
  • 14. Januar: Rudi Schiemann, Kabarettist und Schauspieler in der DDR († 1970)
  • 15. Januar: Guido Schmidt, österreichischer Diplomat und Politiker († 1957)

Februar

  • 1. Februar: Clark Gable, US-amerikanischer Schauspieler († 1960)
  • 2. Februar: Jascha Heifetz, Violinist († 1987)
  • 2. Februar: Walter Vinson, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1975)
  • 4. Februar: Katharina Winter, Unterstützerin der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 († 2005)
  • 7. Februar: Hans Kossatz, deutscher Karikaturist, Comiczeichner und Illustrator († 1985)
  • 8. Februar: Gustav Dahrendorf, deutscher Politiker und Journalist († 1954)
  • 10. Februar: Stella Adler, US-amerikanische Bühnen- und Filmschauspielerin († 1992)
  • 10. Februar: Arthur Jores, deutscher Mediziner († 1982)
  • 10. Februar: Richard Brauer, deutsch-amerikanischer Mathematiker († 1977)
  • 13. Februar: Max Kröckel, deutscher Sportler in den nordischen Skidisziplinen († 1986)
  • 13. Februar: Paul Felix Lazarsfeld, österreichisch-amerikanischer Soziologe († 1976)
  • 14. Februar: Petter Moen, norwegischer Mathematiker und im Widerstand gegen deutsche Besetzung († 1944)
  • 14. Februar: Hans Schütz, deutscher Politiker († 1982)
  • 15. Februar: André Parrot, französischer Archäologe († 1980)
  • 15. Februar: Jupp Schmitz, deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger († 1991)
  • 15. Februar: Kokomo Arnold, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1968)
  • 16. Februar: Joseph Ackermann, Schweizer Politiker († 1987)
  • 16. Februar: Eugen Huth, deutscher Politiker († 1976)
  • 16. Februar: Reinhold Ebertin, deutscher Astrologe, Kosmobiologe und Esoteriker († 1988)
  • 17. Februar: Kajii Motojirō, japanischer Schriftsteller († 1932)
  • 18. Februar: Alfred Grünberg, deutscher Arbeiter und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1942)
  • 19. Februar: Florence Green, letzte bekannte Veteranin des Ersten Weltkriegs († 2012)
  • 19. Februar: Hans Grundig, Maler und Graphiker († 1958)
  • 20. Februar: César Geoffray, französischer Komponist und Chorleiter († 1972)
  • 20. Februar: Franz Wandrer, deutscher Marathonläufer († 1944)
  • 21. Februar: Emilio Comici, italienischer Alpinist und Höhlenforscher († 1940)
  • 21. Februar: Ivar Lo-Johansson, schwedischer Schriftsteller († 1990)
  • 22. Februar: Cosmé McMoon, mexikanisch-US-amerikanischer Pianist und Komponist († 1980)
  • 22. Februar: Olga Orgonista, ungarische Eiskunstläuferin († 1978)
  • 23. Februar: Ludwig Frederick Audrieth, US-amerikanischer Chemiker († 1967)
  • 23. Februar: Edgar Ende, deutscher Maler († 1965)
  • 24. Februar: Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist († 1996)
  • 25. Februar: Zeppo Marx, US-amerikanischer Komiker († 1979)
  • 26. Februar: Alexandr Hořejší, tschechischer Dichter und Übersetzer († 1970)
  • 26. Februar: Leslie Munro, neuseeländischer Botschafter von Neuseeland in den USA († 1974)
  • 27. Februar: Elizabeth Hill, US-amerikanische Drehbuchautorin († 1978)
  • 27. Februar: Marino Marini, italienischer Künstler († 1980)
  • 27. Februar: Goffredo Zehender, italienischer Automobilrennfahrer († 1958)
  • 28. Februar: Rudolf Nilsen, norwegischer Dichter († 1929)
  • 28. Februar: Linus Pauling, US-amerikanischer Chemiker († 1994)

März

  • 27. März: Carl Barks, US-amerikanischer Maler, Cartoonist und Texter († 2000)
  • 27. März: Enrique Santos Discépolo, argentinischer Komponist († 1951)
  • 27. März: George Dowty, britischer Industrieller und Erfinder († 1975)
  • 27. März: Erich Ollenhauer, SPD-Parteivorsitzender und Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion († 1963)
  • 27. März: Satō Eisaku, 61. bis 63. Premierminister Japans († 1975)
  • 28. März: Märtha von Schweden, schwedische Prinzessin und Kronprinzessin von Norwegen († 1954)
  • 29. März: Sidney Arodin, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist und Komponist († 1948)
  • 30. März: Ali Razmara, General und Premierminister des Iran († 1951)
  • 31. März: Otto Kellerhals, Schweizer Staatsbeamter († 1990)

April

  • 1. April: William Harding Anderson, britischer Eishockeyspieler († 1983)
  • 1. April: Francisco Ascaso Budría, spanischer Anarchist († 1936)
  • 1. April: Walther Böttcher, deutscher Politiker († 1983)
  • 1. April: Hugo Geiger, deutscher Politiker († 1984)
  • 2. April: Karl Höll, deutscher Lebensmittelchemiker († 1997)
  • 4. April: Adam Adrio, deutscher Hochschullehrer und Musikwissenschaftler († 1973)
  • 5. April: Curt Bois, deutscher Schauspieler († 1991)
  • 5. April: Doggie Julian, US-amerikanischer Basketballtrainer († 1967)
  • 5. April: Melvyn Douglas, US-amerikanischer Schauspieler († 1981)
  • 5. April: Luigi Malipiero, deutscher Theaterregisseur und -intendant, Schauspieler und Bühnenbildner († 1975)
  • 6. April: Marian Hemar, polnischer Dichter († 1972)
  • 6. April: Marthe Simard, frankokanadische Résistante († 1993)
  • 8. April: Jean Prouvé, französischer Architekt und Designer († 1984)
  • 11. April: Alexander Alexandrowitsch Andronow, sowjetischer Physiker († 1952)
  • 11. April: Theodor Rogalski, rumänischer Komponist († 1954)
  • 13. April: Jacques Lacan, französischer Psychoanalytiker († 1981)
  • 13. April: Paul Yü Pin, Erzbischof von Nanking und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1978)
  • 14. April: Max Dominicé, Schweizer evangelischer Geistlicher († 1975)
  • 14. April: Antonie Straßmann, deutsche Schauspielerin, Besatzungsmitglied des Flugschiffes Dornier DO-X (D-1929) bei der Atlantiküberquerung († 1952)
  • 14. April: Martin Kessel, deutscher Schriftsteller († 1990)
  • 15. April: Joe Davis, englischer Snooker- und Billardspieler († 1978)
  • 15. April: René Pleven, französischer Politiker († 1993)
  • 16. April: Nikolai Akimow, sowjetischer Theaterregisseur und -produzent, Bühnenbildner sowie Grafiker († 1968)
  • 17. April: Raúl Prebisch, argentinischer Entwicklungsökonom († 1986)
  • 18. April: Hanns Arens, deutscher Schriftsteller, Lektor, Verleger und Kritiker († 1983)
  • 19. April: Rose Oehmichen, deutsche Schauspielerin und Mitgründerin der Augsburger Puppenkiste († 1985)
  • 19. April: Christine Höger, deutsche Politikerin († 1982)
  • 20. April: Adolf Busemann, deutscher Aerodynamiker († 1986)
  • 20. April: Martin Lohmann, deutscher Wirtschaftswissenschaftler († 1993)
  • 20. April: Karl Schlumprecht, Funktionär des NS-Regimes, Oberbürgermeister von Bayreuth († 1970)
  • 20. April: Michel Leiris, französischer Schriftsteller und Ethnologe († 1990)
  • 21. April: Julián Bautista, argentinischer Komponist († 1961)
  • 25. April: Gottfried Amann, deutscher Forstwissenschaftler († 1988)
  • 26. April: Harald Braun, deutscher Regisseur († 1960)
  • 26. April: Henri de Costier, französischer Automobilrennfahrer († 1989)
  • 26. April: Gustav Wagner, luxemburgischer Bobfahrer († 1972)
  • 26. April: Wolfgang von Wild, deutscher General († 1964)
  • 27. April: Frank Belknap Long, US-amerikanischer Autor von Horror-, Science-Fiction, Fantasygeschichten († 1994)
  • 28. April: Weaver Warren Adams, US-amerikanischer Schachspieler und -autor († 1963)
  • 28. April: Ernst Roth, deutscher Politiker († 1951)
  • 29. April: Kathrine Aurell, schwedisch-norwegische Schriftstellerin und Drehbuchautorin († 1986)
  • 29. April: Hirohito, Tennō von Japan († 1989)
  • 29. April: Clodwig Kapferer, deutscher Pionier auf den Gebieten Marktforschung († 1997)
  • 29. April: Ceslas Spicq, französischer römisch-katholischer Geistlicher und Hochschullehrer († 1992)
  • 30. April: Simon Smith Kuznets, US-amerikanischer Ökonom, Nobelpreisträger († 1985)
  • 30. April: György Orth, ungarischer Fußballspieler und -trainer († 1962)

Mai

  • 1. Mai: Antal Szerb, ungarischer Schriftsteller († 1945)
  • 2. Mai: Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker († 1983)
  • 2. Mai: Willi Bredel, deutscher Schriftsteller und Präsident der deutschen Akademie der Künste († 1964)
  • 3. Mai: Gino Cervi, italienischer Filmschauspieler († 1974)
  • 3. Mai: Hugo Friedhofer, US-amerikanischer Filmkomponist († 1981)
  • 4. Mai: Tominaga Tarō, japanischer Schriftsteller († 1925)
  • 5. Mai: Blind Willie McTell, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1959)
  • 6. Mai: Fritz Levy, letzter Jude von Jever († 1982)
  • 6. Mai: Urs Küry, christkatholischer Bischof der Schweiz († 1976)

Juni

  • 6. Juni: Sukarno, indonesischer Politiker († 1970)
  • 7. Juni: Laura Rodig, chilenische Malerin und Bildhauerin († 1972)
  • 7. Juni: Andrée Viénot, französische Politikerin und Résistante († 1976)
  • 8. Juni: Ernst Mayer, deutscher Politiker († 1952)
  • 9. Juni: Sammy Newsome, britischer Automobilrennfahrer († 1970)
  • 10. Juni: Frederick Loewe, US-amerikanischer Komponist († 1988)
  • 13. Juni: Emil Belzner, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1979)
  • 13. Juni: Tage Erlander, schwedischer Premierminister († 1985)
  • 13. Juni: Paul Fässler, Schweizer Fußballspieler († 1983)
  • 13. Juni: Michail Starokadomski, russischer Komponist († 1954)
  • 14. Juni: Werner Hausmann, Schweizer Schauspieler, Fernsehmoderator, Autor, Hörspielregisseur und -sprecher († 1991)
  • 14. Juni: Heinrich Rempel, deutscher Prähistoriker († 1978)
  • 15. Juni: Lutz Mackensen, deutscher Philologe und Lexikograph († 1992)
  • 16. Juni: Conrad Beck, Schweizer Komponist († 1989)
  • 16. Juni: Henri Lefebvre, französischer marxistischer Soziologe, Intellektueller und Philosoph († 1991)
  • 16. Juni: Otto Waffenschmied, österreichischer Illustrator und Comiczeichner († 1971)
  • 18. Juni: Anastasia Nikolajewna Romanowa, Tochter des letzten russischen Zaren, Nikolaus II. († 1918)
  • 19. Juni: Herbert Krebs, deutscher Forstmann und Jagdautor († 1980)
  • 19. Juni: Erwin Henning, deutscher Maler († 1993)
  • 19. Juni: Piero Gobetti, italienischer Publizist, Politiker, Antifaschist († 1926)
  • 20. Juni: Willy Gebhardt, deutscher Redakteur und Politiker (SED) († 1973)
  • 20. Juni: Ernest White, kanadischer Organist und Orgelbauer, Chorleiter und Musikpädagoge († 1980)
  • 21. Juni: Red Dunn, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1957)
  • 21. Juni: Georg Sjøht, dänischer Ruderer († 1941)
  • 22. Juni: Hans Hinkel, Journalist und Ministerialbeamter († 1960)
  • 22. Juni: Luise Albertz, deutsche Politikerin († 1979)
  • 22. Juni: Luís Armando Rivera, dominikanischer Komponist, Pianist und Geiger († 1986)
  • 23. Juni: Franz Ruland, saarländischer Politiker der CVP († 1964)
  • 23. Juni: Otto Heckmann, deutscher Astronom († 1983)
  • 23. Juni: Paul Verhoeven, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor († 1975)
  • 24. Juni: Marcel Mule, französischer Saxophonist und Komponist († 2001)
  • 25. Juni: Chester Arthur Arnold, US-amerikanischer Paläobotaniker und Botaniker († 1977)
  • 26. Juni: Jean Boyer, französischer Regisseur und Drehbuchautor († 1965)
  • 26. Juni: Leon Raszeja, Jurist, jüngerer Bruder von Franciszek Raszeja und Maksymilian Raszeja († 1939)
  • 27. Juni: Merle Antony Tuve, US-amerikanischer Physiker und Geophysiker († 1982)
  • 27. Juni: Rudolf Zender, Schweizer Maler, Grafiker und Zeichner († 1988)
  • 28. Juni: Kurt Helbig, deutscher Gewichtheber († 1975)
  • 28. Juni: Alfred Müller-Armack, deutscher Nationalökonom und Kultursoziologe († 1978)
  • 30. Juni: Niklot Beste, Bischof in der DDR († 1987)
  • 30. Juni: Rex Waite, britischer Luftwaffenoffizier († 1975)

Juli

  • 7. Juli: Vittorio De Sica, italienischer Schauspieler und Filmregisseur († 1974)
  • 7. Juli: Harry Gregersen, dänischer Steuermann im Rudern († 1970)
  • 7. Juli: Gustav Knuth, deutscher Schauspieler († 1987)
  • 7. Juli: Hans Kudszus, deutscher Aphoristiker († 1977)
  • 7. Juli: János Székely, ungarischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 1958)
  • 9. Juli: Barbara Cartland, Autorin romantischer Literatur († 2000)
  • 9. Juli: Erich Rammler, deutscher Verfahrenstechniker († 1986)
  • 14. Juli: Gerald Finzi, englischer Komponist († 1956)
  • 14. Juli: Dirk Fortuin, niederländischer Ruderer († 1986)
  • 15. Juli: Nicola Abbagnano, italienischer Philosoph († 1990)
  • 16. Juli: Franz Solan Schäppi, Schweizer Kapuziner und Missionswissenschaftler († 1981)
  • 16. Juli: Leon Shamroy, US-amerikanischer Kameramann und Regisseur († 1974)
  • 16. Juli: Oscar Schellbach, deutscher Lebenslehrer und Begründer des Mental-Positivismus († 1970)
  • 17. Juli: Luigi Chinetti, italienisch-US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1994)
  • 17. Juli: Henri Germond, Schweizer evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer († 1985)
  • 17. Juli: Herbert Grabert, deutscher Verlagsgründer († 1978)
  • 18. Juli: Stanisław Mikołajczyk, polnischer Exilpremier († 1966)
  • 19. Juli: Claude Aveline, französischer Schriftsteller († 1992)
  • 19: Juli: Roger Hagnauer, französischer Lehrer und Pazifist († 1986)
  • 19. Juli: Rosa Jochmann, österreichische Politikerin († 1994)
  • 20. Juli: Ingeborg Alix von Oldenburg, deutsche Adelige und Mitglied des SS-Helferinnenkorps († 1996)
  • 21. Juli: William Charles Andrews, britischer Filmarchitekt († 1986)
  • 21. Juli: Marta Astfalck-Vietz, deutsche Fotografin und Künstlerin († 1994)
  • 21. Juli: Ovila Légaré, kanadischer Schauspieler und Singer-Songwriter († 1978)
  • 21. Juli: Nyanaponika, deutscher Mönch und Buddhist († 1994)
  • 21. Juli: Gustav Berthold Schröter, deutscher Zeichner und Papierreliefkünstler († 1992)
  • 22. Juli: Marcel Collet, französischer Automobilrennfahrer († 1965)
  • 23. Juli: Doc Walsh, US-amerikanischer Country-Musiker († 1967)
  • 24. Juli: Konrad Pöhner, bayerischer Unternehmer, Verbandspräsident und Bayerischer Staatsminister der Finanzen († 1974)
  • 25. Juli: Hans Herbert Schweitzer, im Dritten Reich Reichsbeauftragter für Künstlerische Formgebung († 1980)
  • 26. Juli: Umberto Caligaris, italienischer Fußballspieler und -trainer († 1940)
  • 29. Juli: Pancho Barnes, amerikanische Stuntpilotin in dem Film „Hells Angels“ von 1929 († 1975)
  • 30. Juli: John A. Carroll, US-amerikanischer Politiker († 1983)
  • 30. Juli: Eva Gordon-Simpson, britische Autorennfahrerin († 1980)
  • 30. Juli: Walter Oehmichen, gründete 1948 die Augsburger Puppenkiste († 1977)
  • 31. Juli: Lis Böhle, deutsche Mundartautorin († 1990)
  • 31. Juli: Jean Dubuffet, französischer Maler und Bildhauer († 1985)
  • 31. Juli: Renié, US-amerikanische Kostümbildnerin und Oscarpreisträgerin († 1992)
  • 31. Juli: Rudolf Slánský, tschechoslowakischer Generalsekretär der KP (KPČ) († 1952)

August

  • 4. August: Louis Armstrong, US-amerikanischer Jazztrompeter und Sänger († 1971)
  • 5. August: Margarita Abella Caprile, argentinische Schriftstellerin († 1960)
  • 5. August: Claude Autant-Lara, französischer Filmregisseur († 2000)
  • 6. August: Dutch Schultz, US-amerikanischer Krimineller († 1935)
  • 7. August: Konrad Heiden, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1966)
  • 8. August: Josef Blaß, deutscher Ingenieur und Hochschullehrer († 1972)
  • 8. August: Ernest O. Lawrence, US-amerikanischer Atomphysiker († 1958)
  • 8. August: Nina Nikolajewna Berberowa, russische Autorin, Emigrantin († 1993)
  • 9. August: Felix Hurdes, österreichischer Politiker, Mitbegründer der ÖVP († 1974)
  • 10. August: Mona Rüster, deutsche Tischtennisspielerin († 1976)
  • 11. August: Guido Agosti, italienischer Pianist († 1989)
  • 11. August: Karl Schulz, deutscher Fußballspieler († 1971)
  • 12. August: Anton Lamprecht, deutscher Maler († 1984)
  • 14. August: William Hutchinson, britischer Automobilrennfahrer († 1959)
  • 14. August: Franz Konwitschny, deutscher Dirigent und Kapellmeister († 1962)
  • 14. August: Alice Rivaz, Schweizer Schriftstellerin († 1998)
  • 14. August: Mercedes Comaposada, spanische Pädagogin, Journalistin, Feministin und Anarchistin († 1994)
  • 14. August: Paul Senn, Schweizer Fotograf († 1953)
  • 15. August: Pierre Caron, französischer Drehbuchautor, Filmregisseur und -produzent († 1971)
  • 15. August: Arnulfo Arias, Präsident von Panama († 1988)
  • 15. August: Hans Lorbeer, deutscher Schriftsteller († 1973)
  • 17. August: Heðin Brú, färöischer Schriftsteller († 1987)
  • 17. August: László Hartmann, ungarischer Automobilrennfahrer († 1938)
  • 17. August: Irena Kurpisz-Stefanowa, polnische Pianistin und Musikpädagogin († 1994)
  • 20. August: Salvatore Quasimodo, italienischer Lyriker und Kritiker († 1968)
  • 21. August: Edward Thomas Copson, britischer Mathematiker († 1980)
  • 22. August: Dmitri Tschetschulin, russischer Architekt († 1981)
  • 23. August: Karl Bechert, deutscher Politiker († 1981)
  • 25. August: Kjeld Abell, dänischer Schriftsteller († 1961)
  • 26. August: Chen Yi, chinesischer Armeeführer und Politiker († 1972)
  • 26. August: Maxwell Taylor, General und Diplomat der Vereinigten Staaten († 1987)
  • 26. August: Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler, Gründer der Firma Campagnolo († 1983)
  • 27. August: Ernst Wilm, deutscher Pfarrer und Kirchenfunktionär († 1989)
  • 27. August: Fritz Berg, Unternehmer, 1. BDI-Vorsitzender nach 1945 († 1979)
  • 27. August: Heinrich Hauser, deutscher Schriftsteller und Fotograf († 1955)
  • 27. August: Pierre Villon, Résistance-Mitglied, Gründer der Zeitung L’Humanité, Politiker († 1980)
  • 30. August: Felix Abraham, deutscher Arzt († 1937 oder 1938)
  • 30. August: Wilhelm Szabo, französischer Dichter, Poet, Autor, Übersetzer und Lehrer († 1986)

September

Oktober

  • 1. Oktober: José Leandro Andrade, uruguayischer Fußballspieler († 1957)
  • 2. Oktober: Walther Aeschbacher, Schweizer Dirigent und Komponist († 1969)
  • 2. Oktober: Thomas Henry Raymond Ashton, britischer Peer und Politiker († 1983)
  • 2. Oktober: Alice Prin, französische Sängerin, Schauspielerin, Modell und Malerin († 1953)
  • 3. Oktober: Jean Grémillon, französischer Filmregisseur († 1959)
  • 4. Oktober: Alfred von Beckerath, deutscher Komponist und Dirigent († 1978)
  • 4. Oktober: Tex Hamer, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1981)
  • 5. Oktober: John Alton, US-amerikanischer Kameramann, Oscar-Preisträger († 1996)
  • 6. Oktober: Harry Adaskin, kanadischer Geiger und Musikpädagoge († 1994)
  • 6. Oktober: Leslie John S. Arliss, britischer Drehbuchautor und Filmregisseur († 1987)
  • 6. Oktober: Wolfgang Langhoff, deutscher Schauspieler, Regisseur und Kommunist († 1966)
  • 7. Oktober: Murano Shirō, japanischer Lyriker († 1975)
  • 8. Oktober: Mark Oliphant, australischer Physiker († 2000)
  • 9. Oktober: Jack Dunfee, britischer Automobilrennfahrer († 1975)
  • 10. Oktober: Alberto Giacometti, Schweizer Plastiker († 1966)
  • 11. Oktober: Emil Hlobil, tschechischer Komponist und Musikpädagoge († 1987)
  • 12. Oktober: Gabriel-Marie Garrone, Erzbischof von Toulouse und Kardinal († 1994)
  • 12. Oktober: Hanns Seidel, deutscher Politiker († 1961)
  • 12. Oktober: Reinhold Rehs, deutscher Politiker († 1971)
  • 14. Oktober: Otto Busch, deutscher Organist, Komponist und Musikpädagoge († 1985)
  • 14. Oktober: Harry Stuhldreher, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer († 1965)

November

Dezember

  • 5. Dezember: Walt Disney, US-amerikanischer Trickfilm-Produzent, Erfinder von Micky Maus und Co († 1966)
  • 5. Dezember: Hanns Jelinek, österreichischer Komponist und Musikpädagoge († 1969)
  • 5. Dezember: Franz Königshofer, österreichischer Komponist und Professor († 1970)
  • 27. Dezember: Marlene Dietrich, deutsch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 1992)
  • 27. Dezember: Stanley William Hayter, britischer Maler und Grafiker († 1988)
  • 28. Dezember: Thomas Cooray, Erzbischof von Colombo und Kardinal († 1988)
  • 31. Dezember: Lionel Daunais, kanadischer Sänger, Opernregisseur und Komponist († 1982)

Genaues Geburtsdatum unbekannt

Gestorben

Giuseppe Verdi, ca. 1870
Giuseppe Verdi, ca. 1870
Benjamin Harrison
Benjamin Harrison
Johanna Spyri
Johanna Spyri
Anna Susanna Fries. Selbstporträt
Anna Susanna Fries. Selbstporträt
Henri de Toulouse-Lautrec
Henri de Toulouse-Lautrec
5 Bilder
→ Hauptartikel: Nekrolog 1901

Erstes Quartal

Zweites Quartal

Drittes Quartal

Viertes Quartal

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel