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kanadisch-deutscher Eishockeyprofi

Carter Proft

  • 3 Min. Lesezeit
Carter Proft

Das Wichtigste

Geburtsdatum30. August 1994
TätigkeitEishockeyspieler
GeburtsortSpruce Grove

Carter Proft (* 30. August 1994 in Spruce Grove, Alberta) ist ein deutsch-kanadischer Eishockeyspieler, der zuletzt bis zum Ende der Saison 2025/26 bei den Löwen Frankfurt aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unter Vertrag steht und dort auf der Position des Centers spielt. Zuvor war Proft bereits für die Adler Mannheim, Grizzlys Wolfsburg, Düsseldorfer EG sowie Kölner Haie in der DEL aktiv und bestritt annähernd 350 Partien in der DEL2.

Karriere

Proft spielte im Jugendbereich für die Knights of Columbus Pats und die St. Albert Raiders, die beide in der Alberta AAA Midget Hockey League (AMHL) an den Start gehen. Nach drei Jahren in der Juniorenliga Western Hockey League (WHL) – er spielte zunächst für die Brandon Wheat Kings und dann für die Spokane Chiefs – unterschrieb er im Sommer 2014 bei den Kassel Huskies aus der DEL2 seinen ersten Vertrag als Berufsspieler. In der Saison 2015/16 gewann er mit den Huskies den Meistertitel in der DEL2.

Anschließend nahm er ein Vertragsangebot der Adler Mannheim aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) an, spielte mittels einer Förderlizenz aber auch weiterhin für Kassel. Im August 2017 wurde der Vertrag zwischen den Adlern und Proft aufgehoben. Am 12. September 2017 erhielt er bei den Grizzlys Wolfsburg einen Probevertrag über sechs Wochen und blieb letztlich bis kurz vor Weihnachten 2017, als er vom DEL2-Verein Ravensburg Towerstars verpflichtet wurde. Im August 2018 wurde Proft von den Löwen Frankfurt verpflichtet und kam in den folgenden drei Spieljahren auf 147 DEL2-Einsätze, in denen er 39 Tore sowie 63 Vorlagen erzielte. Im Juni 2021 wurde er von der Düsseldorfer EG verpflichtet. Zur Saison 2022/23 wechselte Proft innerhalb der Liga für zwei Jahre zu den Kölner Haien. Dort konnte er jedoch nicht an sein vorheriges Leistungsniveau heranreichen. Im Mai 2024 kehrte der Deutsch-Kanadier daher zu seinem Ex-Klub Löwen Frankfurt zurück, wo er schlussendlich zwei Spielzeiten bis zum Sommer 2026 auflief.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik

Stand: Ende der Saison 2025/26

Reguläre Saison Playoffs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2010/11 Brandon Wheat Kings WHL 2 0 0 0 0 – – – – –
2011/12 Brandon Wheat Kings WHL 13 1 0 1 10 – – – – –
2011/12 Spokane Chiefs WHL 37 2 2 4 50 4 0 0 0 0
2012/13 Spokane Chiefs WHL 72 11 5 16 193 9 0 1 1 19
2013/14 Spokane Chiefs WHL 72 11 12 23 145 4 0 0 0 4
2014/15 Kassel Huskies DEL2 50 4 17 21 138 5 1 0 1 10
2015/16 Kassel Huskies DEL2 51 13 12 25 103 14 2 6 8 20
2016/17 Kassel Huskies DEL2 42 4 7 11 116 9 1 0 1 37
2016/17 Adler Mannheim DEL 8 1 0 1 14 – – – – –
2017/18 Grizzlys Wolfsburg DEL 20 0 2 2 18 – – – – –
2017/18 Ravensburg Towerstars DEL2 23 9 8 17 24 2 1 1 2 0
2018/19 Löwen Frankfurt DEL2 52 15 22 37 66 15 3 12 15 44
2019/20 Löwen Frankfurt DEL2 32 8 11 19 66 – – – – –
2020/21 Löwen Frankfurt DEL2 48 13 18 31 44 5 2 1 3 18
2021/22 Düsseldorfer EG DEL 56 17 9 26 58 7 0 2 2 17
2022/23 Kölner Haie DEL 54 6 5 11 82 6 1 1 2 6
2023/24 Kölner Haie DEL 43 2 3 5 33 3 0 0 0 2
2024/25 Löwen Frankfurt DEL 48 7 6 13 83 2 0 0 0 2
2025/26 Löwen Frankfurt DEL 7 0 2 2 6 – – – – –
WHL gesamt 196 25 19 44 398 17 0 1 1 23
DEL2 gesamt 298 66 95 161 557 50 10 20 30 129
DEL gesamt 236 33 27 60 294 18 1 3 4 27

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Familie

Sein Vater Parie Proft war ebenfalls Eishockeyprofi und spielte in den 1980er- und 1990er-Jahren für die VEU Feldkirch in Österreich, den damaligen deutschen Erstligisten Starbulls Rosenheim sowie für den Duisburger SV, EHC Trier und die Crocodiles Hamburg in der zweiten deutschen Spielklasse.

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Text aus der Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Quellartikel